Kategorie: Dokumentiert

OB Erich Raff, Historiker und Zeitzeugen im LIFEstudioFFB

Das „LIFEstudioFFB“ der Sozialinitiative „Brucker Brücke“ lässt am Donnerstag, den 10.10., um 19 Uhr, den Brucker OB Erich Raff, Historiker und Zeitzeugen zu Wort kommen. Das Thema lautet „Fürstenfeldbruck: Von der Militärstadt zur Friedensstadt? Demokratische Gedenkkultur aktiv untermauern!“ Im Livestream zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Videoarchiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Es soll den Fragen nachgegangen werden: Wann ist Erinnerungskultur mehr als Symbolpolitik? Mit welchen positiven Signalen und Initiativen kann die in beide Weltkriege verstrickte Stadt mit der Hinterlassenschaften des Fliegerhorstes, der Polizeischule und der Nazistraßennamen seine militaristischen Traditionen überwinden? Wie und womit können wir Menschen in Bruck selbst aktiv werden und eine demokratische und friedensorientierte Stadtpolitik unterstützen?
Als Diskussionsteilnehmer haben zugesagt: Oberbürgermeister Erich Raff, Rolf Bader (Landsberger Regionalgruppe „Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung/IPPNW“), Dr. Sven Deppisch (Historiker), Klaus Zieglmeier (Zeitzeuge der Nachkriegszeit), Christine Dietzinger (Erzieherin bei der Caritas in FFB, Lese- und Literaturpädagogin), Mirko Pötzsch (Stadtrat SPD).

Unter Psychotrauma leiden viele …

… darunter besonders viele Geflüchtete. Was versteht man unter PTBS, wie geht es diesen Menschen, wie kann ihnen geholfen werden? Das „LIFEstudioFFB“ der Sozialinitiative „Brucker Brücke“ lässt dazu einen Fachmann zu Wort kommen. Am Freitag, 4.10., 19 Uhr, im Livestream auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Videoarchiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio. Titel der Sendung: „Psychotrauma – Auslöser und Folgen. Hilfe für traumatisierte Menschen„. Der Brucker Psychotraumatherapeut Bernd Willkomm berichtet über die Ursachen und Folgen von Traumatisierungen und den Möglichkeiten moderner Traumatherapien. Bernd Willkomm, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotraumatherapeut, Notfallpsychologe, ist Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt und in der Flüchtlingsbetreuung tätig. Er arbeitete im Jahr des Olympia-Attentats 1972 als Student im Pressekorps der Olympiade mit. Der Diplompsychologe leitete am Flugmedizinischen Institut der Bundesluftwaffe unter anderem die Krisenintervention der Bundeswehr nach dem ICE-Unglück von Eschede. Er führte ein deutsches Kriseninterventionsteam, das im September 2001 die Angehörigen deutscher Firmen in New York betreute, und begleitete die Tornado-Piloten der Bundeswehr bei ihrem ersten Kampfeinsatz über dem Kosovo. Seine Studien und seine therapeutische Praxis galten seither den traumatisierten Opfern von Kriegsfolgen und Katastrophen, bis hin zu den bei uns Zuflucht suchenden Flüchtlingen.

Trauer um Helmut Zierer

Bericht der Brucker SZ vom 24.9.19: »Helmut Zierer ist tot. Der engagierte Brucker Sozialpolitiker erlag, wie nun bekannt wurde, am Samstag mit 78 Jahren einem Krebsleiden … Er war Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, baute dort den ambulanten sozialen Pflegedienst sowie die Hausaufgabenbetreuung auf … Auf seine Initiative geht auch die Schaffung eines Behindertenbeirats zurück. In den letzten Jahren engagierte sich Zierer vor allem im Historischen Verein und beim Arbeitskreis Mahnmal, der das Gedenken an die Opfer der KZ-Außenlager bei Landsberg und den Todesmarsch wachhält. Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit war ihm vor dem Hintergrund des aktuellen Erstarkens faschistischer Kräfte ein besonders wichtiges Anliegen …«.
Wir verabschieden uns in Trauer von Helmut Zierer, der am Samstag, 21.9.2019, an einem unverhofften Krebsleiden verstarb. Er war ein wichtiges Glied des humanistisch geprägten Engagements vieler Fürstenfeldbrucker für Frieden, Soziales und Demokratie. Er bleibt in unserer Erinnerung!
Wir erinnern uns: Die Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ veranstaltete am Donnerstag, 23.5.19, eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde unter dem Titel „Erinnerungskultur in FFB: Was lernen wir aus den zwei Weltkriegen und der deutschen Nachkriegsgeschichte?“
Es diskutierten:
Helmut Zierer (Publikation zum 1. Weltkrieg), Sven Deppisch (Publikation zur Polizeigeschichte FFB), Klaus Zieglmeier (Publikation zur Geschichte des „Extremismus“), Jürgen Schulz (Publikation über Folgen der Judenverfolgung), Mirko Pötzsch, Stadtrat FFB, Margot Simoneit, Bündnis „FFB ist bunt – nicht braun“ und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Die Gesprächsleitung ist hier dokumentiert: https://ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch. Der 80-Min.-Livestream der Runde ist hier zu sehen: https://youtu.be/Nih_-M-4tOY
Eine Kurzzusammenfassung – 16 Min.: https://youtu.be/NTfV3haBvFs
Im Frühjahr 2019 entstand ein Personenporträt mit Helmut Ziegler, über seine Motive zur Veröffentlichung seines Buches „Ein ‚Bauernopfer‘ für den Größenwahn des Kaisers“. – Das 12-Min.-Video: https://youtu.be/nCzFrl0mAlc. Information zum Buch: Der gelernte Schriftsetzer Helmut Zierer, ehemals Fürstenfeldbrucker Stadtrat, inzwischen Rentner, schrieb ein Buch über den Ersten Weltkrieg, der seinen Großvater Johann Spies psychisch zerstörte und sein Leben mit 38 Jahren beendete. Der Enkel fand sein Grab auf dem Soldatenfriedhof in Langemark, Belgien. Seinen Großvater hat Helmut Zierer nie kennengelernt. Und doch war der Mann, der im Ersten Weltkrieg getötet wurde, immer im Leben seines Enkels präsent. Vorerst negativ, denn Johann Spies reagierte 1917 bei seinem Heimaturlaub äußert abweisend auf die Nachricht von der Geburt seines fünften Kindes, eines Mädchens, das später seine Mutter wurde. Sie vermittelte zunächst den Eindruck, das Schicksal seiner Familie sei dem Mann gleichgültig gewesen. Vor ein paar Jahren entdeckte Helmut Zierer neben einem verblichenen Trauerbildchen eine vergilbte Feldpostkarte, die eine fürsorgliche und liebevolle Seite des Großvaters zeigt und korrigierte seine Meinung. Helmut Zierer begann, sich mit den Ursachen und Auswirkungen dieses schrecklichen Krieges zu beschäftigen. Er recherchierte über Jahre hinweg die Hintergründe und Ursachen für die schrecklichen Ereignisse der damaligen Zeit. So entstand neben der Familiengeschichte ein historisches Mosaik des Ersten Weltkriegs. Sein Fazit sollte uns heute Lebenden zur Mahnung dienen. Helmut Zierer arbeitet im „Arbeitskreis Mahnmal“ des Landkreises Fürstenfeldbruck mit, der sich an jedem 27.1. der Erinnerung an den Todesmarsch der Häftlinge aus den KZ-Außenlagern Landsberg/Kaufering im April 1945 widmet, der durch den Landkreis Fürstenfeldbruck nach Dachau führte. Er unterstützt das „Bündnis Fürstenfeldbruck ist bunt – nicht braun“. – Das Buch gibt es in jeder guten Buchhandlung im Landkreis: www.oberpfalzverlag-lassleben.de/produkt/ein-bauernopfer-fuer-den-groessenwahn-des-kaisers.
Referenzen Presse/TV/Web: Brucker schreibt Buch über seinen Großvater. Er erzählt vom Schicksal eines Kriegsopfers – https://www.merkur.de/lokales/fuerste… Wie ein toter „Held“ zur Buchfigur wurde. Vor gut 100 Jahren starb der Eilsbrunner Bauer Johann Spies auf dem Schlachtfeld. Sein Enkel hat ihm ein Denkmal gesetzt. – https://www.mittelbayerische.de/regio… Holocaust-Überlebende – Mit Fürstenfeldbruck dauerhafte Kontakte. – https://www.kreisbote.de/lokales/fuer… 6- Min.-TV-Bericht (November 2018 ) im privaten englischen Fernsehsender itvnews: „Remembering the forgotten German soldiers who died on the Western Front during the First World War“. – https://www.itv.com/news/2018-11-08/r… Lüge, Verschleierung und Mythos: Soldatenfriedhof Langemark. – https://www.belgieninfo.net/luege-ver… Augenzeugen und Bilder berichten. Die Häftlinge aus den KZ-Außenlagern Landsberg/Kaufering auf dem Todesmarsch im April 1945 durch den Landkreis Fürstenfeldbruck nach Dachau. – https://www.lra-ffb.de/fileadmin/user…

Klimastreiks und -politik im Landkreis

„Germering/Puchheim: Mehr als 1500 Menschen streiken fürs Klima … Vor allem Schüler fordern die Politik auf, rasch und umfassend zu handeln. Sie verlangen bessere Bus- und Bahnverbindungen, mehr Fahrradständer und eine striktere Einhaltung der Baumschutzverordnung … Am internationalen Klimastreik haben sich am Freitag mehr als 1000 Menschen vor der Stadthalle in Germering beteiligt … In Puchheim … versammelten sich am Mittag mehr als 500 Menschen auf dem Grünen Markt, während Kirchenglocken läuteten. In beiden Städten hatte ein Aktionsbündnis aus Umweltverbänden, Parteien und Kirchen zum Protest aufgerufen …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/germering-puchheim-mehr-als-1500-menschen-streiken-fuers-klima-1.4609191
„Weit über 1000 Demonstranten gehen auf die Straße …“ – Das Brucker Tagblatt am 20.9.19: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/germering-ort28724/klima-streik-mehr-als-1000-demonstranten-in-germering-13022462.html
„Kreisräte wollen keinen Klimanotstand ausrufen … Die Idee der SPD findet im Energie- und Umweltausschuss keine weiteren Fürsprecher. Stattdessen wird ein „Energiewendemobil“ angeschafft …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-kreisraete-wollen-keinen-klimanotstand-ausrufen-1.4609433
„Autos raus, Kunst rein … Am „Park(ing) Day“ werden zwölf Stellplätze an der Hauptstraße zweckentfremdet. Und auch für das Parkdeck an den Schulen auf dem Tulpenfeld findet sich eine fantasievollere Nutzung als im grauen Alltag …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-autos-raus-kunst-rein-1.4609439
Das Brucker Tagblatt am 20.9.19: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/bunte-aktionen-machen-parkenden-autos-in-fuerstenfeldbruck-platz-streitig-13023760.html
»Mobilitätswoche: Hoffnung auf die Verkehrswende. Puchheims Bürgermeister Norbert Seidl (links) eröffnet im Alten Schulhaus eine Wanderausstellung des Verkehrsclubs Deutschland zu Mobilität und nachhaltigen Fortbewegungsmitteln … „Die Veränderung der Mobilität steht an“ … Allein im Landkreis Fürstenfeldbruck werden jede Woche 40 Autos neu angemeldet.“ 82 Prozent der Hauhalte in Fürstenfeldbruck besitzen ein oder mehrere Autos, wie eine Befragung ergab. Neben Emissionen stelle der hohe Flächenverbrauch durch fahrende und parkende Autos ebenfalls ein Problem dar … Neu ist die App „Schadensmelder-FFB“, bei der man Schäden jeder Art melden könne, auch im Bereich Verkehr …« – Bericht der Brucker SZ am 17.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/mobilitaetswoche-hoffnung-auf-die-verkehrswende-1.4604753
»Natur- und Klimaschützer bekräftigen ihre Forderung nach der Einführung einer braunen Tonne und dem Bau einer Vergärungsanlage … Mit der Energie, die in organischen Abfällen steckt, könnte man viele Häuser heizen, auch im Landkreis. Darauf hat der Verein „Das bessere Müllkonzept“ am Sonntag bei seiner Landesdelegierten-Versammlung in Gernlinden hingewiesen. Wird der Biomüll einsammelt und vergärt, entsteht dabei Methan, das chemisch identisch mit Erdgas ist. Das Gas kann man speichern und bei Bedarf verbrennen, um damit Turbinen anzutreiben, die Strom erzeugen. Mit dem Strom könnte man Wärmepumpen betreiben … Ziel 21 fordert daher ebenso wie das Bessere Müllkonzept, der Bund Naturschutz und die Kreisräte von UBV und Freien Wählern die Einführung einer Biomülltonne. So könnte die Menge der eingesammelten Bio-Abfälle um das Drei- bis Vierfache gesteigert werden …« – Bericht der Brucker SZ am 17.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/energie-strom-und-waerme-aus-abfall-1.4604628

Gemeinsam. Mutig. Jetzt.

Freitag, 20.9., 19 Uhr, im „LIFEstudioFFB“ auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach im Video-Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio: Präsentation der Bürgerbeteiligungs-Software CONSUL – für Kommunen und Verbände – Thema: Bürgerbeteiligung in den Kommunen. Die Open-Source-Software präsentiert Simon Strohmenger (Sprecher im Landesvorstand von „Mehr Demokratie e.V. Bayern“, Beratung von Bürgerbegehren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Am Gespräch beteiligen sich Karl Busl (Mehr Demokratie e.V.) und Andreas Rothenberger (Stadtrat FFB und Referent für Bürgerbeteiligung).

Am Freitag werden weltweit voraussichtlich mehrere Millionen Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen – eine Übersicht: https://www.heise.de/tp/news/Schulstreiks-Aktionen-im-ganzen-Land-4533477.html
FfF in FFB: https://www.facebook.com/fridays4futureffb-370899250230437
FfF auf Twitter: https://twitter.com/FridayForFuture
Fridays for Future: Neue Ortsgruppe in Bruck aktiv … am Wochenende hat sich eine Ortsgruppe gegründet … Die Aktivisten wollen aber nicht nur streiken und demonstrieren, sondern mit Aktionen auch etwas bewegen … Am Freitag geht es um 11.20 Uhr vom Bahnhof Buchenau mit der S-Bahn nach München. Doch auch in der Stadt wird sich die Gruppe am Freitag zeigen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendrat wollen die Schüler beim Parking Day im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in der Hauptstraße mit den Bürgern ins Gespräch kommen. „Wir machen auf die Aktion Einheitsbuddeln am 3. Oktober aufmerksam“, erklärt Bucher. Dafür verschenken sie Baum-Setzlinge an die Bürger … (Quelle: Brucker SZ – https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fridays-for-future-neue-gruppe-will-vor-ort-in-fuerstenfeldbruck-aktiv-werden-13015625.html).
Scientists for Future: „Wir fordern die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, umgehend wirksame Maßnahmen des Klimaschutzes zu ergreifen. Wir haben nur diese eine Welt. Um sie zu erhalten müssen wir handeln. Gemeinsam. Mutig. Jetzt.“ – Das 9-Min.-Video: https://youtu.be/4ZYh0aTSvBA

Kurz-Video:

Bürgerbeteiligung real!

FridaysForFuture Demo: großer Klimastreik – 20.09.2019 um 12 Uhr am Königsplatz, München
Extinction Rebellion: Die-In am Flughafen München21.09.2019 von 10-12:30 Uhr
Weitere Informationen zum Klimastreik hier unter Klimastreik Info

Das Germeringer Aktionsbündnis ruft für Freitag, 20. September, zu einem symbolischen Streik auf. Um 11.55 Uhr sollen möglichst viele Germeringer auf den Platz vor der Stadthalle kommen, um so ihre Unterstützung zu bekunden.

Puchheim for Future: Demo am Grünen Markt – ein Aktionsbündnis mit Vertretern aus Politik, Kirche sowie Sozial- und Naturschutzvereinen. Alle Bürger sind dazu aufgerufen, um fünf Minuten vor 12 Uhr zum Grünen Markt zu kommen und für einen Richtungswandel im Umweltschutz zu demonstrieren.

Mehr Infos zum Streiktag: https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/klimastreik-10-000-menschen-in-muenchen-erwartet-doch-arbeitnehmern-drohen-ernste-konsequenzen-13011504.html und https://www.merkur.de/politik/klimastreik-2092019-passiert-freitag-deutschland-zr-13012060.html

Noch mehr Rebellion: „Ab Ende September 2019 werden wir uns gemeinsam auflehnen, in koordinierten und strategischen Wellen von Aktionen“: https://by2020weriseup.net

Livestream des LIFEstudioFFB am Freitag, 20.9., 19-20 Uhr – Rubrik: „Demokratie machen“
Präsentation der Bürgerbeteiligungs-Software CONSUL – für Kommunen und Verbände. Thema: Bürgerbeteiligung in den Kommunen. Die Open-Source-Software präsentiert Simon Strohmenger (Sprecher im Landesvorstand von „Mehr Demokratie e.V. Bayern“, Beratung von Bürgerbegehren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Am Gespräch beteiligen sich Karl Busl (Mehr Demokratie e.V.) und Andreas Rothenberger (Stadtrat FFB, Referent für Bürgerbeteiligung). Alle Infos hier.

Germering streikt am 20.9. für Klimaschutz

Das Brucker Tagblatt meldete am 13.9.19: »Die Stadt wird Teil der „Fridays for future“-Bewegung im Kampf gegen den Klimawandel. Ein Aktionsbündnis mit mittlerweile rund 40 teilnehmenden Gruppen ruft für Freitag, 20. September, zu einer großen Demo vor der Stadthalle auf … alle Kirchen inklusive der türkisch-islamischen Gemeinde, alle Parteien, alle weiterführenden Schulen und weitere Gruppen beteiligt. Unter anderem mit dabei sind auch Bund Naturschutz, Umweltbeirat und Jugendrat, die Fairtrade-Bewegung, der Verein One Earth one Ocean, das Jugendzentrum Cordobar und die AWO … Die Jugendlichen der beiden Gymnasien, der FOS und der Realschule können sich am Aktionstag an der Demo beteiligen, ohne die Schule schwänzen zu müssen … veranstalten die Schulen am 20. September einen Projekttag Umwelt, der um 11.30 Uhr endet – anschließend sollen die Schüler zur Stadthalle pilgern … weil der 20. September ein entscheidender Tag im Kampf gegen den Klimawandel sei: „In Berlin trifft sich das Klimakabinett, um sein Vorgehen zu bestimmen. Und einen Tag später beginnt in New York der UN-Klimagipfel.“ … Das Aktionsbündnis ruft für Freitag, 20. September, zu einem symbolischen Streik auf. Um 11.55 Uhr sollen möglichst viele Germeringer auf den Platz vor der Stadthalle kommen, um so ihre Unterstützung zu bekunden …«

Aufruf an den Stadtrat, den ICAN-Städte-Appell zu unterzeichnen

Angesichts wachsender Kriegsbedrohungen nehmen das Sozialforum Amper und den Appell unterstützende Gruppierungen den 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges zum Anlass, seinen am Hiroshima-Gedenktag an Vizebürgermeister Götz adressierten ICAN-Städte-Appell als öffentlichen Antrag an Oberbürgermeister Erich Raff und den Stadtrat zu übermitteln:
An den Oberbürgermeister der Kreisstadt Fürstenfeldbruck, Herrn Erich Raff, an den Stadtrat der Kreisstadt – ICAN-Städteappell: Dem Verbotsantrag von Atomwaffen beitreten – Wettrüsten verhindern !
Sehr geehrter Herr Raff, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
das Sozialforum Amper Fürstenfeldbruck hat anlässlich des Hiroshima-Gedenktages 2019 den ICAN-Städteappell an den 2. Bürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck, Herrn Christian Götz, gerichtet. Er wurde gebeten, den Antrag im Stadtrat zu vertreten. Der ICAN-Städteappell wurde am 5.8. nach dem Grußwort von Vizebürgermeister Götz verlesen: „Bürger und Bürgerinnen unserer Kreisstadt sind zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zu deren Beitritt auf.“
Wir fordern die Mitglieder des Stadtrates der Kreisstadt Fürstenfeldbruck dazu auf, sich dem ICAN-Städteappell anzuschließen. Begründung: Im Juli 2017 haben 122 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einen umfassenden Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Deutschland hat an den Verhandlungen nicht teilgenommen und den Vertrag bisher nicht unterzeichnet. Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist jedoch dafür, dass Deutschland diesem UN-Vertrag beitritt. Die Initiative „ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen“ hat 2017 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis bekommen. Mit Auflösung des INF-Vertrages Anfang August und Kündigung des Atomvertrages mit dem Iran, sowie der daraus resultierenden nuklearen Aufrüstungsspirale und steigender Kriegsgefahr, ist es notwendig, Zeichen für Deeskalation, vertrauensbildende Maßnahmen und für Gesprächsbereitschaft zu setzen. Seit Februar 2019 haben mehrere Dutzend deutsche Städte den ICAN Städteappell unterzeichnet. Sie setzen damit ein weltumspannend bedeutsames Zeichen für die Forderung nach atomarer Abrüstung. Weltweit sind mit Hiroshima und Nagasaki große Städte wie Paris, Manchester und Sydney dabei. (www.ican.de/ican-staedteappell.de)
Wenn Städte auffordern, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten, ist dies eine spürbare Mahnung an ihre Regierungen, den Willen der Bevölkerung zu achten. Das Engagement unserer Städte ist wichtig, um Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Sie möge dem Willen der Bevölkerung, die in der BRD Massenvernichtungswaffen mehrheitlich ablehnt, entsprechen und ihn nicht länger ignorieren.
Mit freundlichen Grüßen, Inge Ammon und Monika Glemnitz-Markus für das Sozialforum Amper
Dieser Appell wird auch von folgenden Gruppen, die im Landkreis aktiv sind, unterstützt: Eine-Welt-Zentrum FFB e.V., Bündnis FFB ist bunt – nicht braun, BRUCKER BRÜCKE – das WIR stärken.

Livestream-Video-Veranstaltung im Sommerprogramm

Das „LIFEstudioFFB“ zeigt am Samstag, 24.8., 17 Uhr, im Livestream und danach als Videodokument, unter der Rubrik „Machbarschaft“ die Aufzeichnung eines Musik-Theater-Ereignisses aus dem Jahr 2017: „JO WÁ – Zusammen kommen und zusammen leben!“. Dem 37-Minuten-Film folgt ein Kontext-TV-Gespräch mit dem nigerianischen Flüchtlingsaktivisten Rex Osa über den verschärften Kampf der EU gegen Flüchtlinge. Rassismus ist nach wie vor ein drängendes Zeitproblem. Vor zwei Jahren veranstaltete der Verein Eine-Welt-Zentrum FFB in der Fürstenfeldbrucker Kulturnacht am 1. Juli ein Musiktheater von Stephan Lanius, AsylArt eV München. Das mobile Musik-Theater-Projekt trat auf mit einer Begegnung afrikanischer und europäischer Lebenswirklichkeiten. John Awofade Olugbenga, ein nigerianischer Musiker, erklärt das Gemeinschaftsleben seines Heimatlandes. Stephan Lanius stellt ihm mit Fabeln aus der Antike europäisches Denken gegenüber. – Der Livestream-Link: www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach als Videodokument zu sehen im Video-Archiv auf YouTube: ww.youtube.com/ffbaktivstudio.

Ausbau Gleis 1 Bahnhof FFB

Presseerklärung zum Ausbau Gleis 1 Bahnhof FFB des VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK, vom Fürstenfeldbruck, 13.8.2019.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem wir mit unseren Verbesserungsvorschlägen am Bhf. Buchenau wegen der Sturheit der DB-Planer und der Untätigkeit unseres OB Raff auch beim bayerischen Verkehrs-Minister Reichhart keinen Erfolg hatten (siehe Anlage Brucker Tagblatt „Neues Geländer zwingt zu Umwegen“ vom 05.08.2019), gelang es uns, bei der Planung für den Bahnsteig desRegionalverkehrs-Gleises 1 am Bahnhof FFB nachträglich noch eine wesentliche Verbesserung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zu erreichen: Bereits in der PBA-/UVT-Sitzung im Dezember 2018 wurde auf unsere Initiative vom Stadtrat angeregt, dass der Aufzug von der Fußgängerunterführung zum Regionalverkehrs-Gleis 1 einen ebenerdigen Zwischenhalt auf Busbahnhofs- und Straßenniveau erhält. Der Zwischenhalt ermöglicht vor allem Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, Familien mit Kinderwagen und Personen mit Rollkoffern einen ebenerdigen barrierefreien Eingang vom Busbahnhof, den Taxis und den P+R-Parkplätzen in den Aufzug, und somit in die Fußgängerunterführung zum S-Bahn-Mittelbahnsteig, und erspart unnötige Umwege über den erhöhten Bahnsteig von Gleis 1 oder die Rampen auf der anderen Straßenseite. Leider wurde dieser Zwischenhalt im Sitzungsprotokoll vom Dezember 2018 nicht erwähnt, und von der DB in der aktuellen Planung nicht berücksichtigt. Auch in der PBA-Sitzung am 17.07.2019 vergaßen die Stadträte, darauf hinzuweisen. Auf unser Drängen, unser Schreiben an die DB, OB und einiger Stadträte, und letztendlich durch den energischen Einsatz unseres Verkehrsreferenten Mirko Pötzsch gegen den Widerstand der Bahn konnte der Zwischenhalt noch nachträglich in die Ausführungsplanung aufgenommen werden. Angeblich hat sich auch unser OB der Sache angenommen, um erneuten Ärger wie am Bhf. Buchenau zu vermeiden. Wir danken allen, die sich für die gute Sache eingesetzt haben, mit freundlichen Grüßen
VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK c/o Thomas Brückner, Münchner Str., 82256 FFB, Tel. 08141/666006, mobil 0160/91966606, Email tobmax@t-online.de

1 Jahr Ankerzentren/ Flüchtlinge fürchten um Internet-Anschluss

Die Brucker SZ vom 1.8.19 berichtete: Flüchtlinge fürchten um Internet-Anschluss … Tausende von Flüchtlingen könnten ihren Internetanschluss verlieren, wenn das Finanzamt Fürstenfeldbruck dem Verein „Refugees online“ die Gemeinnützigkeit entzieht … Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat der Verein Refugees online e.V. in den 17 größeren Unterkünften des Landratsamtes solche Verbindungen eingerichtet, außerdem im Ankerzentrum beim Fliegerhorst, das der Regierung untersteht … Der Verein „Refugees online“ droht die Gemeinnützigkeit zu verlieren – und die Geflüchteten in der Folge den Zugang zu günstigem Wlan … Für die Flüchtlinge wäre das fatal, weil sie damit Kontakt zu ihren Familien zuhause halten, Deutschkurse absolvieren oder Bewerbungen schreiben … Obendrein könnte es passieren, dass das Finanzamt eine Umsatzsteuer-Nachzahlung für die Hardware fordert. Für die Jahre 2017 und 2018 könnte die sich auf etwa 24 000 Euro belaufen … Dabei habe der Verein überhaupt keinen Gewinn erzielt und nie eine Vorsteuer verlangt … Sollte die Behörde dem Verein wirklich die Gemeinnützigkeit entziehen, werde man klagen. Andernfalls könne der Verein diese Arbeit nicht mehr leisten.
Der Verein Refugees Online e.V.

Aktuelles vom Münchner Flüchtlingsrat: Seit mittlerweile einem Jahr gibt es nun die sogenannten „AnkER“-Zentren in Bayern. Systematische Entrechtung, Ausgrenzung, Diskriminierung und strukturelle sowie physische Gewalt haben einen Namen bekommen. Die Situation für die Geflüchteten hat sich erheblich verschlechtert, während die Arbeit für Ehren- und Hauptamtliche erschwert wurde. Eine Bewohnerin sagt zur Lebenssituation in einem Artikel der taz: „Man kann dort nicht sein, ohne depressiv zu werden“. Das inoffizielle Ziel dieser Lager ist es, die Menschen abseits der Öffentlichkeit systematisch so schlecht zu behandeln, dass sie „freiwillig“ ausreisen. Doch seit Beginn der Lager gibt es Proteste, der Bayrische Flüchtlingsrat kritisiert die Lager zum „Jubiläum“ scharf, genauso fordern die Ärzte der Welt die Aschaffung der Lager. Sie sagen: „Die Zustände in Ankerzentren und Massenunterkünften machen psychisch gesunde Menschen krank und psychisch Kranke noch kränker“. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema Ankerzentren findet Ihr im Positionspapier des Bayrischen Flüchtlingsrats. – Aktuell läuft eine Umfrage von Anker-Watch zu den Erfahrungen in Anker-Zentren. Mitmachen kann jede*r, die/der Einblick in die Verhältnisse vor Ort hat. Helft mit, Transparenz herzustellen.
Quelle: https://mailchi.mp/832f2e829d17/mfr-newsletter-august-191?e=3420c72c56

Gedenkfeier

Gedenkfeier zum 74. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima/Nagasaki – Für eine Welt ohne Atomwaffen, Montag, 5.8., 20 Uhr, Hauptplatz vor der Sparkasse, FFB – danach zur Kneipp-Insel. Eröffnung und Grußwort der Kreisstadt durch Christian Götz, 2. Bürgermeister. Danach Demonstrationszug zur Kneipp-Insel. Dort musikalische und Redebeiträge. – Infos: www.sozialforumamper.wordpress.com
Wir empfehlen die Dokumentation „Count-down in ein neues Zeitalter: Hiroshima“. Zu sehen in der ARTE-Mediathek. Die Atombombe, die 1945 auf Hiroshima fiel, tötete mehr als 100.000 Menschen und symbolisierte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch den Beginn des Atomzeitalters. Der Dokumentarfilm schildert die Ereignisse vor, während und nach der Detonation und erzählt anhand von Berichten der letzten Überlebenden die Geschichte dieses Wendepunktes mitten im 20. Jahrhundert.

Aktion „Critical Mass“: Sensibilisierung für Radverkehr

Die schlechte Umweltbilanz des deutschen Verkehrssektors: „Es werden immer mehr SUVs auf der Straße, die immer noch mehr Platz und noch mehr Treibstoff brauchen. Dass dabei das Klima und damit unsere Lebensgrundlage auf der Strecke bleibt, darüber machen sich immer noch zu wenig Menschen Gedanken. Einfach mal öfter das Auto stehen lassen und lieber mit dem Rad fahren – das ist gut für die Umwelt und es hält auch noch fit.“ Laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes entfallen circa die Hälfte aller Autofahrten auf Kurzstrecken von unter fünf Kilometern. Das sind Strecken, die die meisten Menschen problemlos mit dem Rad bewältigen können, insofern die Umgebung auch dazu einlädt und man sich sicher fühlt. Die Teilnehmer der Critical Mass in Olching hoffen darauf, dass sich durch ihr Engagement etwas bewegt in Olching und im ganzen Landkreis. Eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema „Radverkehr“ und für die Bedürfnisse von Radfahrern wäre schon ein großer Schritt. Ein weiterer Schritt wäre z. B. die Ausweisung von Fahrrad-Straßen im Olchinger Stadtgebiet oder eine größere Akzeptanz von Radfahrern als ganz normalen Verkehrsteilnehmern. Dabei ist die Politik gefragt, aber auch jeder Einzelne von uns. Im Sinne des Mottos „Radfahrer blockieren nicht den Verkehr, Radfahrer sind Verkehr“ gibt es in Olching seit April jeden ersten Samstag im Monat eine sogenannte Critical Mass. Bei einer Critical Mass treffen sich mehrere Radfahrer scheinbar zufällig, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Diese weltweite Bewegung wurde in den 1990er Jahren in San Francisco „erfunden“ und deutschlandweit beteiligen sich schon über 100 Städte an dieser kreativen Form des Protests. Anders als z. B. bei einer Demonstration gibt es keine Veranstalter oder Organisatoren – man trifft sich einfach, um gemeinsam durch die Stadt zu radeln. Laut §27 der StVO darf ab 16 Radfahrer ein geschlossener Verband gebildet werden. Das Fahren zu zweit nebeneinander und auf der Fahrbahn ist erlaubt. Außerdem wir der Verband wie ein einziges Fahrzeug behandelt und darf somit auch Kreuzungen und Ampeln geschlossen durchfahren. In Deutschland wird zu wenig für die Radinfrastruktur getan, da ist auch Olching keine Ausnahme. Leider wird dem Auto bei der Verkehrsplanung immer noch ein zu großer Stellenwert zugeschrieben. Und dann konkurrieren Fußgänger, Radfahrer und andere Mobilitätsformen gegeneinander um den Platz, der noch übrig bleibt. – Der ganze Aktionstext als PDF. – Infos zur Initiative: www.twitter.com/cmolching.
Die nächste Critical Mass in Olching: Samstag, 3.8. Treffpunkt ist 11 Uhr Am Vogelherd/Fürstenfeld- brucker Straße, Ortseingang Olching. Jeder ist willkommen, egal aus welchem Ort! Gefahren wird in mäßigem Tempo für ca. eine Stunde.

Je größer ein Wagen ist, desto dreckiger darf er sein. SUVs nehmen Platz weg, sind gefährlich und als „Klimakiller“ der Inbegriff von Rücksichtslosigkeit und Umweltsauerei … Beinahe jedes dritte Auto, das in Deutschland verkauft wird, ist ein SUV … 1995 hatten SUVs nur einen Marktanteil von zwei Prozent, bis 2010 wuchs er auf 12 Prozent. Seither vermehren sich die Riesenautos pro Jahr im Schnitt um 13 Prozent. Dabei sind diese Riesenautos dafür verantwortlich, dass der CO2-Ausstoß im Verkehr steigt … Im kommenden Jahr könnte die Nachfrage vierzehn Mal höher sein. Die erwarteten steigenden Bedarfe für Lithium und Kobalt, die in den Batterien verbaut werden, übersteigen die heute abgebauten Mengen um ein Vielfaches. Das würde bedeuten, dass für E-Autos neue Abbaugebiete erschlossen und Minen gebaut werden – was meist mit Landkonflikten und Umweltzerstörung einhergeht. Einfach Benziner und Diesel durch E-Autos zu ersetzen, ist also kein Ausweg aus der imperialen Lebensweise – sondern schreibt sie fort. Insbesondere durch SUVs. – Ein ausführlicher Bericht über „Monster unter Artenschutz“.
Ein neues Buch sorgt für Aufregung:Vollbremsung. Warum das Auto keine Zukunft hat und wir trotzdem weiterkommen“. Der Pkw ist die Geißel der Menschheit. Lasst uns Straßen rückbauen, die Bahn stärken und Autokonzerne zerschlagen! Eine konkrete Utopie. – Der Bericht zum Buch.

Zwei sozial- und friedenspolitische Veranstaltungen

Am Samstag, 27.7., von 17 bis 18 Uhr im Livestream und danach als Videodokument: „Diktatur des Monetariats?“. Ein Gespräch mit dem Germeringer Autor Ulrich Seibert über sein neues Buch: „Die Diktatur des Monetariats. Neoliberalismus: Die Geißel des 21. Jahrhunderts“. – Der Autor und Diplomkaufmann Ulrich Seibert geht in diesem Buch den Fragen nach, woher Neoliberalismus kommt, wer seine Akteure sind, wie dieses System installiert wurde, was die konkreten Auswirkungen sind, die uns alle betreffen und wer davon profitiert und wer nicht. Er versucht nachzuweisen, dass Neoliberalismus die großen Probleme unserer Zeit (z.B. Umweltzerstörung, Klimakrise), wenn nicht sogar verursacht, dann diese zumindest noch verschärft. Außerdem zeigt er auf, welche Möglichkeiten zur Umkehr es geben könnte und stellt Vorschläge für alternative Wirtschaftssysteme auf den Prüfstand.
Die Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ organisiert in ihrem „LIFEstudioFFB“ eine vierzehntägliche Gesprächsreihe. Im Livestream zu sehen über www.youtube.com/ffbaktivstudio/live. Danach steht die Sendung als Video im Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio. Alle Infos und Termine sind hier zu finden: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel. Fragen und Anregungen fließen in die Vorbereitung der Gespräche ein. Bitte senden an aktiv((at))ffbaktiv.de“.

Am Montag, 5. August, um 20 Uhr, am Hauptplatz vor der Sparkasse, FFB, findet die Gedenkfeier zum „74. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima /Nagasaki – Für eine Welt ohne Atomwaffen“ statt. Eröffnung und Grußwort der Kreisstadt durch Christian Götz, 2. Bürgermeister. Danach Demonstrationszug zur Kneipp-Insel. Dort musikalische und Redebeiträge. – Hiroshima und Nagasaki mahnen: Im August vor 74 Jahren wurden über Hiroshima und Nagasaki zwei Atombomben abgeworfen, die bis heute unendliches Leid über die Menschen in Japan bringen. Darüber hinaus bedroht die unsägliche Anzahl von ca. 13.900 Atomsprengköpfen weltweit die gesamte Menschheit. Wir gedenken auch heuer wieder in Fürstenfeldbruck der Opfer dieser Katastrophe von 1945 und verbinden dies mit der Forderung, das atomare Wettrüsten zu stoppen, alle Atomwaffen abzuschaffen und den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Da wir in der Öffentlichkeit sichtbar sein wollen, haben wir uns entschlossen, heuer wieder am Brucker Hauptplatz zu beginnen. Wir treffen uns dort bei jedem Wetter und bleiben dort, falls das Wetter nicht mitmacht. Bitte Fahnen und Transparente mitbringen! Wenn es nicht regnet, begeben wir uns auf den Demonstrationszug zur Kneipp-Insel, um dort die würdige Gedenkfeier abzuhalten. Bitte macht diese Veranstaltung in euren Kreisen und darüber hinaus bekannt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer. – Veranstalter: Sozialforum Amper.

Fairer Handel – in Bruck nicht gefragt?

Am 14.5. berichtete die Brucker SZ über „Die Auflösung der Fairtrade-Gruppe“ in Bruck. Darin hieß es: „… verkündet Claudia Calabrò … die SPD-Stadträtin und bisherige Sprecherin der Lenkungsgruppe die Auflösung der Fürstenfeldbrucker Fairtrade-Steuerungsgruppe. Die fünf Ehrenamtlichen schafften die Arbeit nicht mehr, heißt es. Gleichwohl sei es sehr wünschenswert, dass das Engagement in der Stadt fortgeführt werde. … wir haben uns oft ausgebremst gefühlt … Wir hatten die Idee, in der Adventszeit im Rathausfoyer über Fairtrade zu informieren. Oberbürgermeister Erich Raff wollte das aber nicht. Er hat das damit begründet, dass man so eine Möglichkeit dann auch anderen Vereinen geben müsste. Ich frage mich, was auch daran eigentlich so schlimm wäre … Ich habe den Eindruck, dass alles abgeblockt wird und wir allein gelassen werden. Für fairen Handel sollte man sich doch mit Herzblut einsetzen …“. Darüber hinaus schloss inzwischen der Eine-Welt-Laden der Caritas, der allerdings vom FAIR Handelshaus Bayern weitergeführt wird. Es hat den Anschein, dass fairer Handel in Bruck wenig gefragt ist.
Die Sozialinitiative „Brucker Brücke“ greift jetzt in ihrem „LIFEstudioFFB“ das Thema im Rahmen ihres vierzehntäglichen Internet-TV-Programms „FFB im Wandel“ auf: Per Livestream wird eine Gesprächsrunde übertragen, die danach auch als Video zu sehen ist. Der Livestream ist zu sehen auf www.youtube.com/ffbaktivstudio/live. Danach im Video-Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio. Alle Infos finden sich auf der Webseite „Fürstenfeldbruck im Wandel – Aktiv werden für eine menschengerechte Stadt“: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch/stadt-im-wandel.
Der Ankündigungstext zur Diskussion:
Mittwoch, 17.7., ab 18 Uhr im Livestream: Welche Zukunft haben das Fair Trade Stadt-Sigel und der Eine-Welt-Laden in FFB?
Neben Gröbenzell, Puchheim, Olching und Germering wurde Fürstenfeldbruck als Fair Trade Stadt zertifiziert. Dazu heißt es: „Auch Fürstenfeldbruck ist Fair Trade Stadt. Doch die Auszeichnung ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein lebendiger Prozess, der immer weiter fortgeführt werden soll. So geht es darum, fair gehandelte Produkte in immer mehr Geschäften und öffentlichen Einrichtungen einzuführen. Und immer mehr Menschen für einen gerechteren Welthandel zu begeistern.“ Das Projekt Fair Trade gilt in Bruck neuerdings als gescheitert. Ebenso die Etablierung des Eine-Welt-Ladens der Caritas. Gibt es Chancen zur Erneuerung, welche Maßnahmen sind dafür notwendig?
Über Fair-Trade-Siegel, einen gerechten Welthandel in Zeiten des Klimawandels und über Möglichkeiten der Erneuerung sprechen miteinander:
Claudia Calabro, Brucker Stadträtin und bislang Sprecherin der Steuerungsgruppe „Fair Trade Stadt FFB“. Sie drängt auf eine aktive Förderung der Fair-Trade-Zielsetzungen durch die Stadtverwaltung.
Dr. Walter Ulbrich, Mitarbeiter beim Nord-Süd-Forum Fürstenfeldbruck und bei Campo Limpo Solidarität mit Brasilien e.V., Regionalbetreuer beim Oikocredit Förderkreis Bayern. Er fordert eine auf Gerechtigkeit beruhende Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem Partnerschaft und Offenheit für das Lernen voneinander braucht.
Peter Wehrle, Mitglied in der Steuerungsgruppe in Olching und engagiert im AK „Fairer Handel und Konsum“ der Agenda 21 Olching.
Alfred Pichler, Kath.-Arbeitnehmerbewegung und im Team von „FFB im Wandel“. Er engagiert sich für sozialökologisches Walten im Alltag, im Handel, in der Produktion und in der lokalen Politik.
Die Gesprächsleitung hat Inge Ammon, im Team der „Brucker Brücke“.

Klimanotstand

Öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung des Umweltbeirats der Stadt, gemeinsam mit dem Jugendstadtrat: An die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fürstenfeldbruck. Einladung zur öffentlichen Sitzung des Umweltbeirats und des Stadtjugendrats im große Sitzungssaal des Rathauses am 12. Juli 2019 um 18 Uhr. Agenda: 1. Müssen wir für Fürstenfeldbruck den Klimanotstand ausrufen? 2.1 Klimaschutz in FFB – bisherige Maßnahmen und Ergebnisse 2.2. Was die Stadt verändern soll – Erfahrungen und geplante Maßnahmen aus anderen Kommunen 3. Was können wir konkret in FFB zum Schutz des Klimas tun? Ideensammlung – Beteiligung aller Anwesenden 4. Festlegung weiterer Maßnahmen 5. Verschiedenes. Mit freundlichen Grüßen, G. Tscharke, Vorsitzender des Umweltbeirats.
„Fridays for future München“ stellt 31 Forderungen an den Stadtrat der Landeshauptstadt: Nach den #FfF-Forderungen an die Bundesregierung hat nun auch #FfF München 31 Forderungen präsentiert, die sich v.a. an den Stadtrat der Landeshauptstadt München richten. In Anlehnung an die Forderungen auf Bundesebene, sind diese jedoch weitaus konkreter. Sie erstrecken sich auf Maßnahmen in den Bereichen Mobilität (11), Stadtplanung und Gebäude (9), Energieversorgung (3), Ressourcenverbrauch, Ernährung und Abfall (6) sowie Stadtverwaltung (2). Alle Forderungen können als gute Beispiele für eine kommunale Entwicklung betrachtet werden. Hier geht’s zu den Forderungen (als PDF).
Der TV-Sender „phoenix“ hat zusammen mit dem „Münchner Merkur“ Bürgerinnen und Bürger eingeladen, in der Talksendung „wir müssen reden: der phoenix-Bürgerabend“ klar und deutlich ihre Meinung zu sagen. Thema: „Kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto mehr – wie retten wir das Klima?“ Mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutierten: Thorsten Glauber (Freie Wähler), Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz; Harald Lesch, ZDF-Wissenschaftsjournalist und Physik-Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität; Hans Moritz, Redaktionsleiter „Erdinger/Dorfener Anzeiger“; Dr. Hubertus Bardt, der Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. Die Moderatoren sind Christina von Ungern-Sternberg und Alfred Schier.
wir müssen reden! „Kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto mehr – Wie retten wir das Klima?“ Wiederhol-Termine der interessanten Sendung: 3.7., 00:00 Uhr und 4.7., 14:45 Uhr.
Weltklima auf der Kippe: Eine monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung wurde etwa Mitte Juni aus der kanadischen Arktis gemeldet. Das Auftauen des Permafrostbodens in vielen arktischen Regionen Kanadas schreitet viel schneller voran, als ursprünglich von der Klimawissenschaft prognostiziert … Demnach soll das Auftauen des Permafrosts inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) für das Jahr 2090 prognostiziert wurde … Wissenschaftler warnen inzwischen offen davor, dass der Menschheit noch fünf Jahre bleiben, um „sich vor dem Klimawandel zu retten“. Der Klimawandel droht somit, außer Kontrolle zu geraten – jetzt und hier, nicht erst in ein paar Dekaden oder Jahren … Weite Teile der Welt drohen aufgrund der zunehmenden Erderwärmung schlicht unbewohnbar zu werden, wie etwa die letzte, buchstäblich mörderische Hitzewelle in Indien veranschaulichte, wo lebensfeindliche Rekordtemperaturen von bis zu 50 Grad Celsius zu Tausenden von Toten führten. – Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Weltklima-auf-der-Kippe-4456028.html?seite=all
Regenwaldabholzung in Lateinamerika. Im Jahr 2018 sind im westlichen Amazonasgebiet zwei Hektar Wald pro Minute abgeholzt worden. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Monitoring-Projekts der Amazonischen Anden MAAP (Proyecto de Monitoreo de los Andes Amazónicos), das Daten zum Waldverlust analysiert, die von der University of Maryland erhoben und von der Nichtregierungsorganisation Global Forest Watch präsentiert worden sind. Dieses Gebiet umfasst Teile von Kolumbien, Peru, Ecuador, Bolivien und Brasilien. Aus dem Bericht geht hervor, dass dort allein im vergangenen Jahr fast eine Million Hektar Wald verloren gegangen sind. Davon entfielen knapp die Hälfte (49 Prozent) auf Brasilien, 20 Prozent auf Peru, 20 Prozent auf Kolumbien, acht Prozent auf Bolivien und drei Prozent auf Ecuador. – Quelle: https://amerika21.de/2019/07/228262/amazonasgebiet-entwaldung

S-Bahn 2. Stammstrecke und Hauptbahnhof: Erst planen – dann bauen!

Infos der Initiative www.s-bahn-ausbau.de: S-Bahn-Ausbau München JETZT! Für besseren öffentlichen Verkehr (ÖV) in München und ganz Bayern. JA zu einer zweiten Stammstrecke Südring. NEIN zum Tieftunnel für 3,8 Mrd. Euro! JA zu ÖV-Projekten in ganz Bayern. Warum ist das wichtig? Die Tieftunnel-Kosten stehen in keinem tragbaren Verhältnis zum Nutzen: – Drei Bahnhöfe (neben den vorhandenen) und drei zusätzliche Züge (33 statt jetzt 30) pro Stunde, für 3,8 Mrd. Euro – wer will das? – Für viele Fahrgäste kommt es zu massiven Verschlechterungen, beim Bau (mindestens 10 Jahre) und nachher (zusätzliches Umsteigen, 15- statt 10-Minuten bzw. 30- statt 20-Minuten-Takt). – Der Tunnel besiegelt das definitive Aus für den jahrzehntelang versprochenen 10-Minuten-Takt. – Die Zentrums-Fixierung des Münchner Schnellbahn-Systems („alles über den Marienplatz“) wird weiter verfestigt. – Bahnhöfe in über 40 m Tiefe (einem 13-stöckigen Hochhaus entsprechend) sind gefährlich, nicht praktikabel und Fahrgast-feindlich. – Lebensgefährlich! Brandschutz- und Rettungskonzept weisen riesige Lücken auf. – Die Finanzierung des Projektes zieht wertvolle Mittel für den öffentlichen Verkehr in der Region und in ganz Bayern ab. – Die bisherigen Gutachten und Nutzen-/Kosten-Untersuchungen sind fragwürdig und einer fairen, unabhängigen Prüfung zu unterziehen. – Der Südring ist die bessere und billigere Lösung für eine 2. Stammstrecke. Er kann JETZT begonnen, in kürzerer Zeit und ohne nennenswertes bauliches Risiko auf bestehendem Bahngelände gebaut werden. Er ermöglicht gleichzeitig den dringenden Ausbau der Außenstrecken. Er eröffnet die für die Stadtentwicklung nötige Ringstruktur und Vernetzung. Er vermeidet die Risiken des Tieftunnels, z.B. beim Brandschutz- und Rettungskonzept. Er allein ermöglicht in absehbarer Zeit den jahrzehntelang versprochenen 10-Minuten-Takt. Er erspart dem Freistaat ein hohes Finanzierungsrisiko und ein Fiasko wie bei Stuttgart 21. Deshalb: JA zum Südring für nur 0,6 Mrd. Euro! Näheres dazu siehe: http://www.tunnelaktion.de/ und http://www.sbahn2030.de/wp-content/uploads/BK-S_Bahn_Muenchen_2030-v1_0.pdf
Petition teilen: https://weact.campact.de/petitions/s-bahn-und-offentlicher-verkehrsmittel-ausbau-in-munchen-und-bayern – An: DB Vorstand, Bayerische Staatsregierung (MP Seehofer, Minister Herrmann), Bundesverkehrsminister Dobrindt, LH München (OB Reiter, Bürgermeister Schmid), alle Fraktionen des Bayerischen Landtags und des Münchner Stadtrats
Infos vom „Münchner Forum“: https://muenchner-forum.de/2019/moratorium-neubau-hbf-und-zweite-stammstrecke

Videodokumente zu Menschenrechten

Die Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ organisiert das Internet-TV-Studio „LIFE studio FFB“, aus dem künftig vierzehntäglich gesendet werden soll. Es geht um sozialökologische Informationen und Diskussionen. Entweder als Freitags-Session um 19 Uhr oder als Samstags-Session um 17 Uhr. Das Programm des Studios wird hier veröffentlicht: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch/stadt-im-wandel. Folgende SESSION war am Freitag, 28.6., um 19 bis 20 Uhr, zu sehen: „Im Namen der Menschenwürde: Grundgesetz und Menschenrechte“. Gezeigt werden informative und künstlerische Videos: 1. Keine rechten Menschen, sondern Menschenrechte; 2. Die Geschichte der Menschenrechte; 3. Menschenrechte-Rap; 4. Klimaschutz und Menschenrechte; 5. Der Künstler Dani Karavan gestaltete die Straße der Menschenrechte in Nürnberg; 6. Plakataktion zum 25. Jubiläum der Straße der Menschenrechte in Nürnberg; 7. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gelesen von Klaus-Peter Wolf.
Die Videoaufzeichnung ist hier zu sehen.

Gespräch zum „Tag der offenen Gesellschaft“

Die Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ berichtet: Am 15. Juni fand der bundesweite „Tag der offenen Gesellschaft“ statt. „Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Nachbarinnen und Nachbarn, Fremde sowie Freundinnen und Freunde einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu treten – unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Es geht darum, Zeichen für die Demokratie, für Offenheit, Gastfreundschaft, Vielfalt und Freiheit zu setzen“. Die Bürgerdialog-Aktion fand tagsüber vor der Sparkasse am Hauptplatz statt. Nachmittags gab es eine Gesprächsrunde „Young and Old for Future“ statt mit den Organisatoren der Bürgerdialog-Aktion. Dabei wurde aufgerufen zur Einrichtung einer Initiativgruppe „Young and Old for Future“ und in diesem Rahmen Bruck zur „Friedensstadt“ zu erklären sowie das Projekt „Bäume für Menschenrechte“ im Landkreis zu realisieren. Ihre Zustimmung hierzu erklärten bereits einige Stadträte, Gewerkschaftsmitglieder, Sprecher aus Christenkreisen und anderen Gruppierungen. Jürgen Schulz vom AK Mahnmal FFB stellte das Projekt am Beispiel Nürnbergs vor und gab Anregungen zu ihrer Umsetzung.
Ein informatives 19-Minuten-Video dieses Gesprächs ist hier zu sehen.