Kategorie: Dokumentiert

Mephisto lebt

Im LIFEstudioFFB läuft am Freitag, 1.11., 19 Uhr, im Livestream „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ – Der Link zum Livestream auf YouTube: www.youtube.com/ffbaktivstudio/live. Danach im Video-Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Der Finanzökonom Prof. Christian Kreiß, stellt sein neues Buch vor. In ihm geht es um die Fragestellung eines Advocatus Diaboli: Wenn Mephisto, die bekannte Figur aus Goethes „Faust“, unsere Wirtschaftsgesetze machen könnte, was würde er dann tun? Er will das Menschengeschlecht so stark wie möglich schädigen. Wie kann man das am besten tun? Wie kann man die Regeln, die Gesetze, die Wirtschaftsordnung, so gestalten, dass die Menschen geschädigt werden? – Christian Kreiß, geb. 1962, Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte, arbeitete neun Jahre als Bankier, davon sieben Jahre als Investmentbanker. Seit 2002 unterrichtet er als Professor an der Hochschule Aalen Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Christian Kreiß veröffentlichte bisher vier Bücher und zahlreiche Artikel, u.a. im Spiegel, in der Süddeutschen Zeitung, der FAZ und der Welt. Er hält Vorträge und tritt auch im Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte auf. Seine Webseite gibt die Möglichkeit, dieses Buch kostenfrei als PDF herunterzuladen: www.menschengerechtewirtschaft.de

Was steht für sinnvollen Sport?

Im LIFEstudioFFB am Freitag, 25.10., 18.30 Uhr läuft der Livestream „Es lebe der Sport – bloß welcher?“ – Der Link zum Livestream auf YouTube: www.youtube.com/ffbaktivstudio/live. Danach im Video-Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Der Brucker Zeitzeuge Klaus Zieglmeier lädt ein zum Gespräch auf Augenhöhe. Seine Gäste sind sechs aktive Brucker Sportler und teilweise Funktionäre ihrer Vereine: Sportbeirat Nikolaus Gnam vom TC FFB; Gitti Hinz von den Wasserratten; Iwan Severinac vom TSV West; Alfred Thurner vom SCF; Manuel Vilgertshofer vom EVF und Matthias Clementi vom TuS.
Richtig betriebener Sport ist Füllhorn positiver Effekte für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft. Seine nützlichen Folgen sind zahlreich und zum Teil wissenschaftlich nachgewiesen. Dazu gehören positives Selbstwertgefühl, Kommunikationsfähigkeit und -möglichkeit, Erwerb von Strategien für positives Sozialverhalten, wesentlicher Kitt in der heutigen Gesellschaft, eines der besten Felder für gelebte Integration, sinnvolle Umorientierung der innerartlichen Aggression, bewährtes Gegengewicht zur virtuellen Welt, Selbstbestimmung, Leistungsmotivation und Stressstabilität und nicht zuletzt Spaß und Freude an der Bewegung. Die Reihe der belastungsreduzierenden und ressourcenstärkenden Wirkungen lässt sich beinah beliebig fortsetzen. Für derart sinnvollen Sport ist die Unterstützung des Staates Gebot (u. a. Art. 57 Gemeindeordnung in Bayern). Diese Debatte soll der Hinwendung zum sinnvollen Sporttreiben dienen. Der heutige „Zirkus- und Kommerzsport, die Geldmeisterschaften“ sind äußerst kritisch zu hinterfragen. Sinnvolles Leistungsstreben mit eigener Nachwuchsarbeit und breitensportliche Entwicklung dagegen sind herauszustellen mit dem Ziel: Motivation zum lebenslangen Sporttreiben. Der Brucker SC-Präsident Lutzeier: „Das Geld hat den Fußball in den Amateurklassen kaputt gemacht!“
Klaus Zieglmeier ist Sportwissenschaftler, Autor zahlreicher Bücher, deren Grundlage die freiheitlich demokratische Grundordnung ist. Die Themen sind breit gefächert: Von Satire zu jeweils aktuellen städtischen Themen, über Kybernetik als Gesellschaftswissenschaft und vor allem über sinnvollen, lebenslangen Sport als Gegenpol zu Zirkus-, Kommerzsport und „Geldmeisterschaften“. Er war 16 Jahre im Vorstand des Brucker EVF und 16 Jahre Stadtrat.

Vorbildlich und fordernd

Sozialinitiative „Brucker Brücke“. Live-Debatte über Gedenk-Kultur: Wie soll Gedenk-Kultur in Fürstenfeldbruck aussehen? Mit dieser Frage hat sich die Sozialinitiative „Brucker Brücke“ beschäftigt. Die Debatte, an der auch Vertreter der Stadt teilnahmen, wurde live im Internet gezeigt. – Bericht im Brucker Tagblatt vom 18.10.19.
Forderungskatalog an OB übergeben. Klimaschutz fängt vor Ort an: Rund vier Wochen nach der großen Klimaschutz-Kundgebung vor der Stadthalle haben die Organisatoren von Germering for future einen Forderungskatalog an OB Andreas Haas übergeben. Der Rathauschef versprach eine sorgfältige Prüfung: „Wir nehmen das ernst.“ – Bericht im Brucker Tagblatt vom 18.10.19.
Vorbilder vor Ort: „Wie können wir so leben, dass wir auch in den kommenden Jahren noch die wunderschöne Natur in und um Grafrath genießen können? Wie können wir unseren Kindern eine Welt übergeben, in der es klares Trinkwasser und saubere Luft gibt? Was kann jeder Einzelne tun, um mit dem Klimawandel umzugehen?“ Diese Fragen und viele andere zum Erhalt der Lebensgrundlagen für die Menschheit stellt die in Grafrath im vergangenen Jahr gegründete Gruppe „Klimaaktiv vor Ort“ grundsätzlich und ganz besonders in der Foto-Ausstellung „Nach uns die Zukunft – Nachhaltiges Leben bei uns dahoam“. Alice Vogel und Claudia Wolff-Lieser haben viel Zeit aufgewendet, um mit Bürgern aus Grafrath und Kottgeisering ins Gespräch gekommen und die Ergebnisse in kleine Dokumente zu fassen, die zeigen, dass viele Menschen quasi intuitiv bereits umwelt- und klimabewusst handeln, ohne groß darüber zu reden oder es an die große Glocke zu hängen. So sind mehr als ein Dutzend Lebensbilder entstanden, die sich bestimmten Themen zuordnen lassen. Die Ausstellung im Kulturraum in der Brucker Straße 3 in Grafrath ist an den Samstagen, 19./26., und an den Sonntagen, 20./27. Oktober, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. – Bericht in der Brucker SZ vom 17.10.19.

Livesendungen im LIFEstudioFFB

Freitag, 18.10., 18.30 Uhr: Wie geht es den Geflüchteten im Brucker Ankerzentrum und danach?
Der Brucker Zeitzeuge Klaus Zieglmeier lädt ein zum Gespräch auf Augenhöhe. Seine Gäste sind Hans Sautmann vom Asylkreis Eichenau und Willi Dräxler als Migrationsreferent der Stadt. Im August war im Bayernteil des „Merkur“ zu lesen: „Seit einem Jahr gibt es in Bayern Ankerzentren – die Kritik von Ehrenamtlichen und Flüchtlingsorganisationen ist nach wie vor groß. Die Unterbringung dort sei menschenunwürdig, betonen sie – und fordern die Abschaffung der Massenunterkünfte.“ Auch das Brucker Zentrum bietet Anlass zur Kritik. – Klaus Zieglmeier ist Sportwissenschaftler, Autor zahlreicher Bücher, deren Grundlage die freiheitlich demokratische Grundordnung ist. Die Themen sind breit gefächert. Von Satire zu jeweils aktuellen städtischen Themen, über Kybernetik als Gesellschaftswissenschaft und vor allem über sinnvollen, lebenslangen Sport. Dies als Gegenpol zu Zirkus- und Kommerzsport und aktuell gegen „Geldmeisterschaft“. Er war 16 Jahre im Vorstand des EVF und 16 Jahre Stadtrat.
Vorankündigungen:
Freitag 1.11., 19 Uhr: „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“. Dr. Christian Kreiß, Finanzökonom, stellt sein neues Buch vor.
Freitag, 8.11., 19 Uhr: Hartz IV als Armutsfalle? Bettina Kenter, Autorin des Buchs „Hearts fear“, im Gespräch mit Kennern der Probleme.
Livesendungen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio

Bericht vom Gastspiel „Die Weißen kommen“

Regel Nummer eins: Kein Mitleid! Denn wer die Regel bricht, wird zum Afrikaner. So gibt es der Master of the Universe, der Gamemaster, vor, von einer dunklen Stimme aus dem Off gesprochen. Nur wer sich an die Regel hält, kommt weiter, von einem Level zum nächsten. Über 100 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten gebannt dieses beinahe makabre Spiel, als die Berliner Compagnie am vergangenen Freitag in der Aula der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck ihr bitter ernstes Stück von Helma Fries und Elke Schuster auf die Bühne brachte. Natascha Menzel, Jean-Theo Jost, Dimo Wendt und H.G. Fries schlüpften dabei 90 Minuten lang höchst professionell, rasant choreografiert und mit Gesangseinlagen („Heia – heia Safari!“) in wechselnde Rollen. Das Spiel startet in der Jetztzeit, Aktienhändler wollen das Publikum eindringlich überzeugen, in Afrika zu investieren: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten! Sie haben es verdient.“ Rohstoffe, Diamanten, Agrarprodukte, alles im Angebot! Wozu Bedenken? Auch wenn das Publikum in Fürstenfeldbruck auf die verlockenden Angebote nicht anspricht, dürfen die 4 Spieler auf der Bühne in die nächsten Level. Jetzt werden den Gästen knallharte Zahlen, Fakten und Analysen von der Kolonialisierung vor über 300 Jahren, über die Sklaverei bis zum heutigen Neokolonialismus um die Ohren gehauen, dass man kaum zum Durchatmen kommt. Purer Rassismus und unvorstellbare Gräueltaten, verantwortet von Deutschland, Belgien, England und Frankreich, grandios verpackt in abwechslungsreiche Szenen, rütteln auf. Es ist fast nicht auszuhalten, wenn z.B. die Sklavenhändler sich, zu feierlicher Barockmusik tanzend, darüber austauschten, wie sie ihre Verluste „durch verdorbene Ware“ über die Versicherung wieder ausgleichen können. Zum Himmel schreiende Menschenverachtung wird hier brillant auf den Punkt gebracht. Und die Spieler? Sie zeigen doch das eine oder andere Mitleid, werden skeptisch, fliegen raus und müssen nach und nach in die Rolle der Afrikaner schlüpfen. Später landen sie z. B. als Sklaven auf einem Sklavenschiff, oder beteiligen sich an der Revolution in Haiti, die damals nur scheinbare Unabhängigkeit brachte. Am Schluss der Vorstellung brachte das Lob für die vielen kleinen und größeren Initiativen, die sich für Menschenrechte und fairen Handel mit Afrika einsetzen, doch noch einen ermutigenden Ansatz zur Sprache, und das vom Ensemble angestimmte Lied Siyahamba tat nach all den ernüchternden Fakten einfach gut. Beim anschließenden Publikumsgespräch bezogen sich die meisten Fragen auf die deutsche Verantwortung, damals wie heute. Klar ist: Bis heute fehlt eine echte Aufarbeitung der Kolonialisierungsgeschichte, bis heute ist die tatsächliche Zahl der afrikanischen Todesopfer – es sind Millionen – nicht offiziell bekannt. – MS

Neues von den Lebensmittelretterinnen Franzi und Caro

Liebe Menschen, wieder einmal ist es lange her, dass wir unsere Neuigkeiten mit euch teilen konnten. Nun haben wir eine negative Antwort auf unsere Revision vom Bayrischen Obersten Landesgericht erhalten. Für uns bleibt weiterhin die Absurdität bestehen, dass in Zeiten der Klimakrise der Schutz unserer Lebensgrundlage hinten angestellt wird. Neue Fragen fordern andere Antworten. Der Weg vor das Verfassungsgericht steht uns offen. Nach dem Amtsgerichtsurteil vom 30. Januar 2019 sind wir in Revision gegangen. Wir wollten das Bayrische Oberste Landesgericht von unserer Auffassung überzeugen, dass mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln in die Mülltonne das Eigentum an ihnen aufgegeben wird. Mit der Revision haben wir uns den Freispruch erhofft. Doch auch das Revisionsgericht sah von einer Eigentumsaufgabe ab. Auf dem Papier sind wir nun Straftäterinnen – genauer gesprochen Diebinnen gem. § 242 StGB. Mit dem Beschluss des Bayrischen Obersten Landgerichtes wird das bestehende Urteil des Amtsgerichtes nun rechtskräftig. Mit einem Strafmaß von 15 Tagessätzen zu je 15 € auf Bewährung wurde eine Verwarnung ausgesprochen. Darüber hinaus sind 8 Sozialstunden bei der Tafel zu leisten. Die Richter*innen haben ein halbes Jahr zur Urteilsfindung beraten. So möchten wir nicht anzweifeln, dass das Gericht wohl überlegt sein Urteil gesprochen hat. Doch fragen wir uns, nach welchem Gewissen und im Sinne welcher Grundannahmen diese Entscheidung gefallen ist. Der Schutz von Eigentum ist in einigen Fällen als sehr sinnvoll zu betrachten. Jedoch sehen wir weiterhin die Absurdität darin, dass es sich bei dem Diebesgut für den Supermarkt um wertlosen, zu entsorgenden Müll handelt. Zudem verbirgt sich hinter dieser Tatsache ein trauriges Bild: die sinnlose Vernichtung von Nahrungsmitteln. Wir hatten gehofft, dass die Revision ihren Beitrag leisten kann, dass eine Entkriminalisierung unseres Falles Teil einer moralischen Positionierung sein kann. Doch der Schutz unserer Lebensgrundlagen wird weiterhin als zweitrangig betrachtet. Können wir uns eine solche Haltung wirklich noch leisten? Nein, dies ist definitiv nicht mehr vertretbar. Der Beschluss ist eine große Ernüchterung für uns. Im Rahmen der großen Klimademo vor drei Wochen standen wir gemeinsam auf der Straße und haben in ganz Deutschland „Klimagerechtigkeit – jetzt“ gefordert. Kann dieses Urteil eine adäquate Antwort darauf sein? Es ist nicht nur, dass wir es persönlich schade finden, wenn wir eine Banane unangetastet im Müll sehen, sondern wir können nicht hinnehmen, dass tausende dieser Bananen täglich vernichtet werden. Denn sie verweisen auf eine enorme Ressourcenverschwendung, hier vor unseren Augen. Wenn wir in den aktuellen Klimadebatten über CO²-Einsparungen diskutieren, so müssen wir beachten, dass die Herstellung und der Transport von Lebensmitteln für einen beachtlichen Anteil an den ausgestoßenen Treibhausgasen verantwortlich sind. Hiervon soll ein Drittel alleine für den Müll sein? So sehen wir, dass die Straftat, die wir begangen haben, auf ein Verbrechen aufmerksam macht – ein Verbrechen an der Menschheit – nichts Geringeres als der Diebstahl der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen wird gerade begangen.
Wir möchten sehen, dass Worten Taten folgen. Noch im Juni haben sich die Justizminister*innen der Länder gegen eine gesetzliche Entkriminalisierung des Containerns ausgesprochen. Damit wurden 130.000 Unterschriften unserer Petition unbeachtet gelassen, mit der Begründung: Containern wäre nicht Lösung des Problems der Lebensmittelverschwendung und andere Wege müssten gefunden werden. Geschehen ist seitdem allerdings rein gar nichts, ganz im Gegenteil: letzten Freitag den 11. Oktober wurde eine weitere Chance vertan, sich dem Problem der Lebensmittelverschwendung mit konkreten politischen Entscheidungen zu stellen. Supermärkte sollen auch weiterhin nicht dazu verpflichtet werden, noch genießbare Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Bei der Bundesratssitzung am vergangenen Freitag wurde die Initiative eines Wegwerfstopps von Lebensmittel für Supermärkte erneut verworfen. So dürfen wir gespannt sein welche Wege beschritten werden um das Ziel – die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu erreichen. Gute Worte sind noch keine guten Taten. Am Ende des Weges steht nun zunächst ein juristischer Schuldspruch in der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Wie geht es nun weiter? Die Entscheidung der letzten Instanz wiegt schwer. Trotzdem möchten wir uns mit dieser endgültigen Antwort nicht zufriedengeben, denn wir sind weiterhin der Meinung, dass wir niemandem geschadet haben. So möchten wir uns auch in Zukunft mit den Lebensmittelretter*innen solidarisieren. Zusammen mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und unseren Rechtsanwält*innen … prüfen wir nun verfassungsrechtliche Argumente für eine Verfassungsklage. Der Weg bis zum Bundesverfassungsgericht ist jetzt die letzte Möglichkeit, durch die Gerichte eine Entscheidung herbeizuführen. Wir möchten euch danken, dass ihr uns bis jetzt begleitet habt. Die aktuellen Ereignisse regen zu Diskussionen an und fordern neue Initiativen. In diesem Sinne möchten wir euch ganz herzlich im Namen des Container-Bündnisses ins Eine-Welt-Haus München einladen. Dort sollen am Mittwoch, den 16. Oktober, um 19 Uhr, Aktionen zum Thema Lebensmittelverschwendung geplant werden.
Solidarische Grüße, Caro & Franzi, mail: olchis-containern_1@riseup.net, blog: http://olchiscontainern1.blogsport.de. – Gesellschaft für Freiheitsrecht (GFF): www.freiheitsrechte.org.

News aus FFB

Helmut Zierer – Ein Nachruf im Brucker Tagblatt: „Für seine Ideale und politische Überzeugung brachte er Opfer.“https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fuer-seine-ideale-und-politische-ueberzeugung-brachte-er-opfer-13104717.html
Keine Unterstützung für die Seebrücke. Fürstenfeldbruck wird nicht zum „sicheren Hafen“ … Der Landrat sieht die Seenotrettung generell kritisch. Sie lade geradezu dazu ein, den Weg nach Europa zu beschreiten. Flüchtlinge hätten ihm erzählt, nicht so naiv gewesen zu sein, zu glauben, mit dem Schlauchboot Lampedusa zu erreichen. Vielmehr hätten sie gehofft, auf dem Meer auf ein Schiff der Seenotretter zu stoßen. Über den Antrag wurde dann in Einzelaspekten abgestimmt. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, sich solidarisch mit Geflüchteten zu erklären. Mit 6:9 Stimmen abgelehnt wurde indes die beantragte aktive Unterstützung der Seenotrettung. Mit 11:4 Stimmen wurde eine über die Quote hinaus gehende Aufnahme von Flüchtlingen abgelehnt. Diese Beschlüsse sind Empfehlungen an den Kreistag, der das letzte Wort hat. – https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fuerstenfeldbruck-wird-nicht-zum-sicheren-hafen-13105020.html
Geifernder Klimaleugner will Landrat werden. Schon oft outete sich Herwig Bahner (FDP-Kandidat für die Landratswahlen – vor zwei Jahren von der CSU zur FDP gewechselt, Jurist und Volkswirt, der das Dienstleistungszentrum der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst leitet) als im Geist der AfD verwandt. Die SZ berichtet über »… seine Bewerbungsrede. Die Anwesenden sehen sich konfrontiert mit einem Trommelfeuer politischer Thesen, die nur zum Teil den Landkreis tangieren. So ziemlich die erste Zielscheibe des Kandidaten ist die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. „Eine 16-jährige autistische Schwedin tickt aus und schädigt die Wirtschaft.“ So sieht das Herwig Bahner, der immer wieder von Fakten spricht, aber vorrangig seine Meinung vorträgt. Er bezweifelt die Untersuchungsergebnisse des Weltklimarates, den er als „gottgleich“ verhöhnt, und spricht von der „Einschränkung der Meinungsfreiheit“ und von „Denkverboten“. Auch die Schüler-Demos „Fridays for Future“ kommen bei ihm schlecht weg. „Demnächst gibt es eine Schüler-Demo für freies Kokain“, höhnt Bahner. Das ist einem FDP-Mitglied dann doch zu viel. „Was haben Sie gegen Greta, das ist ein kleines Mädchen?“, fragt der Mann. „Das Jugendamt in Stockholm hätte verhindern müssen, dass es missbraucht wird“, antwortet Bahner …« – https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/emmering-bode-ist-fdp-landratskandidat-1.4634107
Das „LIFEstudioFFB“ der Sozialinitiative „Brucker Brücke“ ließ am 10.10. den Brucker Oberbürgermeister Erich Raff sowie Historiker und Zeitzeugen zu Wort kommen. Das Thema lautete „Fürstenfeldbruck: Von der Militärstadt zur Friedensstadt? Demokratische Gedenkkultur aktiv untermauern!“. Videoaufzeichnungen sind in zwei Versionen anzuschauen. Die über einstündige Aufzeichnung: https://youtu.be/sSzZF39VdmA. Die 32-minütige Zusammenfassung:https://youtu.be/BLJT1ruFoAM. Sie zeigt am Schluss die 3-Min.-Einblendung des beispielhaften Projekts „Bäume/Straße der Menschenrechte“.

Theaterereignis: „Die Weißen kommen!“

Gastspiel der BERLINER COMPAGNIE: „Die Weißen kommen“. Ein Theaterstück über Afrika. Über uns. Vorstellung mit anschließendem Publikumsgespräch. Nach 300 Jahren Sklavenhandel, 100 Jahren Kolonialherrschaft und 70 Jahren Neokolonialismus ist Afrika ein tief verwundeter Kontinent. Als Computerspiel gestaltet, werden die gegenwärtigen Auswirkungen der afrikanisch-europäischen Beziehungen dargestellt. Aber auch das widerständige Afrika in Vergangenheit und Gegenwart, die lange Geschichte des zivilen Widerstandes wird aufgezeigt. Werfen Sie einen neuen Blick auf den Kontinent!
Freitag, 11.10., 19 Uhr / Einlass ab 18 Uhr, in der Aula der Mittelschule West am Asambogen, Abt-Anselm-Str.12 – Eingänge: Asambogen und Abt-Anselm-Straße. Eintritt: 16 €, Schüler/ermäßigt 10 €. Kartenreservierung: 0176-55440938, ffbbunt@gmx.de, sozialforumamper@gmx.de. Vorverkauf: im Büro des Brucker Forums, St.-Bernhard-Str. 2 (Mo-Fr 8 – 12:30 Uhr). Veranstalter: GEW Kreisverband FFB (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und Sozialforum Amper. Eine Kooperationveranstaltung mit Brucker Forum, Bündnis Fürstenfeldbruck ist bunt – nicht braun, Eine-Welt-Zentrum FFB e.V., Help Liberia und Nord-Süd-Forum. Gefördert u.a. von der Stadt Fürstenfeldbruck und dem Agenda21-Büro des Landkreises.
Da die Anzahl der Parkplätze an der Schule West begrenzt ist, bitten die Veranstalter zur Anfahrt Fahrgemeinschaften zu bilden oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Buslinie 840 fährt von den beiden S-Bahn-Stationen Fürstenfeldbruck und Buchenau bis zur Haltestelle Schule West.

OB Erich Raff, Historiker und Zeitzeugen im LIFEstudioFFB

Das „LIFEstudioFFB“ der Sozialinitiative „Brucker Brücke“ lässt am Donnerstag, den 10.10., um 19 Uhr, den Brucker OB Erich Raff, Historiker und Zeitzeugen zu Wort kommen. Das Thema lautet „Fürstenfeldbruck: Von der Militärstadt zur Friedensstadt? Demokratische Gedenkkultur aktiv untermauern!“ Im Livestream zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Videoarchiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Es soll den Fragen nachgegangen werden: Wann ist Erinnerungskultur mehr als Symbolpolitik? Mit welchen positiven Signalen und Initiativen kann die in beide Weltkriege verstrickte Stadt mit der Hinterlassenschaften des Fliegerhorstes, der Polizeischule und der Nazistraßennamen seine militaristischen Traditionen überwinden? Wie und womit können wir Menschen in Bruck selbst aktiv werden und eine demokratische und friedensorientierte Stadtpolitik unterstützen?
Als Diskussionsteilnehmer haben zugesagt: Oberbürgermeister Erich Raff, Rolf Bader (Landsberger Regionalgruppe „Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung/IPPNW“), Dr. Sven Deppisch (Historiker), Klaus Zieglmeier (Zeitzeuge der Nachkriegszeit), Christine Dietzinger (Erzieherin bei der Caritas in FFB, Lese- und Literaturpädagogin), Mirko Pötzsch (Stadtrat SPD).

Unter Psychotrauma leiden viele …

… darunter besonders viele Geflüchtete. Was versteht man unter PTBS, wie geht es diesen Menschen, wie kann ihnen geholfen werden? Das „LIFEstudioFFB“ der Sozialinitiative „Brucker Brücke“ lässt dazu einen Fachmann zu Wort kommen. Am Freitag, 4.10., 19 Uhr, im Livestream auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Videoarchiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio. Titel der Sendung: „Psychotrauma – Auslöser und Folgen. Hilfe für traumatisierte Menschen„. Der Brucker Psychotraumatherapeut Bernd Willkomm berichtet über die Ursachen und Folgen von Traumatisierungen und den Möglichkeiten moderner Traumatherapien. Bernd Willkomm, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotraumatherapeut, Notfallpsychologe, ist Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt und in der Flüchtlingsbetreuung tätig. Er arbeitete im Jahr des Olympia-Attentats 1972 als Student im Pressekorps der Olympiade mit. Der Diplompsychologe leitete am Flugmedizinischen Institut der Bundesluftwaffe unter anderem die Krisenintervention der Bundeswehr nach dem ICE-Unglück von Eschede. Er führte ein deutsches Kriseninterventionsteam, das im September 2001 die Angehörigen deutscher Firmen in New York betreute, und begleitete die Tornado-Piloten der Bundeswehr bei ihrem ersten Kampfeinsatz über dem Kosovo. Seine Studien und seine therapeutische Praxis galten seither den traumatisierten Opfern von Kriegsfolgen und Katastrophen, bis hin zu den bei uns Zuflucht suchenden Flüchtlingen.

Trauer um Helmut Zierer

Bericht der Brucker SZ vom 24.9.19: »Helmut Zierer ist tot. Der engagierte Brucker Sozialpolitiker erlag, wie nun bekannt wurde, am Samstag mit 78 Jahren einem Krebsleiden … Er war Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, baute dort den ambulanten sozialen Pflegedienst sowie die Hausaufgabenbetreuung auf … Auf seine Initiative geht auch die Schaffung eines Behindertenbeirats zurück. In den letzten Jahren engagierte sich Zierer vor allem im Historischen Verein und beim Arbeitskreis Mahnmal, der das Gedenken an die Opfer der KZ-Außenlager bei Landsberg und den Todesmarsch wachhält. Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit war ihm vor dem Hintergrund des aktuellen Erstarkens faschistischer Kräfte ein besonders wichtiges Anliegen …«.
Wir verabschieden uns in Trauer von Helmut Zierer, der am Samstag, 21.9.2019, an einem unverhofften Krebsleiden verstarb. Er war ein wichtiges Glied des humanistisch geprägten Engagements vieler Fürstenfeldbrucker für Frieden, Soziales und Demokratie. Er bleibt in unserer Erinnerung!
Wir erinnern uns: Die Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ veranstaltete am Donnerstag, 23.5.19, eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde unter dem Titel „Erinnerungskultur in FFB: Was lernen wir aus den zwei Weltkriegen und der deutschen Nachkriegsgeschichte?“
Es diskutierten:
Helmut Zierer (Publikation zum 1. Weltkrieg), Sven Deppisch (Publikation zur Polizeigeschichte FFB), Klaus Zieglmeier (Publikation zur Geschichte des „Extremismus“), Jürgen Schulz (Publikation über Folgen der Judenverfolgung), Mirko Pötzsch, Stadtrat FFB, Margot Simoneit, Bündnis „FFB ist bunt – nicht braun“ und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Die Gesprächsleitung ist hier dokumentiert: https://ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch. Der 80-Min.-Livestream der Runde ist hier zu sehen: https://youtu.be/Nih_-M-4tOY
Eine Kurzzusammenfassung – 16 Min.: https://youtu.be/NTfV3haBvFs
Im Frühjahr 2019 entstand ein Personenporträt mit Helmut Ziegler, über seine Motive zur Veröffentlichung seines Buches „Ein ‚Bauernopfer‘ für den Größenwahn des Kaisers“. – Das 12-Min.-Video: https://youtu.be/nCzFrl0mAlc. Information zum Buch: Der gelernte Schriftsetzer Helmut Zierer, ehemals Fürstenfeldbrucker Stadtrat, inzwischen Rentner, schrieb ein Buch über den Ersten Weltkrieg, der seinen Großvater Johann Spies psychisch zerstörte und sein Leben mit 38 Jahren beendete. Der Enkel fand sein Grab auf dem Soldatenfriedhof in Langemark, Belgien. Seinen Großvater hat Helmut Zierer nie kennengelernt. Und doch war der Mann, der im Ersten Weltkrieg getötet wurde, immer im Leben seines Enkels präsent. Vorerst negativ, denn Johann Spies reagierte 1917 bei seinem Heimaturlaub äußert abweisend auf die Nachricht von der Geburt seines fünften Kindes, eines Mädchens, das später seine Mutter wurde. Sie vermittelte zunächst den Eindruck, das Schicksal seiner Familie sei dem Mann gleichgültig gewesen. Vor ein paar Jahren entdeckte Helmut Zierer neben einem verblichenen Trauerbildchen eine vergilbte Feldpostkarte, die eine fürsorgliche und liebevolle Seite des Großvaters zeigt und korrigierte seine Meinung. Helmut Zierer begann, sich mit den Ursachen und Auswirkungen dieses schrecklichen Krieges zu beschäftigen. Er recherchierte über Jahre hinweg die Hintergründe und Ursachen für die schrecklichen Ereignisse der damaligen Zeit. So entstand neben der Familiengeschichte ein historisches Mosaik des Ersten Weltkriegs. Sein Fazit sollte uns heute Lebenden zur Mahnung dienen. Helmut Zierer arbeitet im „Arbeitskreis Mahnmal“ des Landkreises Fürstenfeldbruck mit, der sich an jedem 27.1. der Erinnerung an den Todesmarsch der Häftlinge aus den KZ-Außenlagern Landsberg/Kaufering im April 1945 widmet, der durch den Landkreis Fürstenfeldbruck nach Dachau führte. Er unterstützt das „Bündnis Fürstenfeldbruck ist bunt – nicht braun“. – Das Buch gibt es in jeder guten Buchhandlung im Landkreis: www.oberpfalzverlag-lassleben.de/produkt/ein-bauernopfer-fuer-den-groessenwahn-des-kaisers.
Referenzen Presse/TV/Web: Brucker schreibt Buch über seinen Großvater. Er erzählt vom Schicksal eines Kriegsopfers – https://www.merkur.de/lokales/fuerste… Wie ein toter „Held“ zur Buchfigur wurde. Vor gut 100 Jahren starb der Eilsbrunner Bauer Johann Spies auf dem Schlachtfeld. Sein Enkel hat ihm ein Denkmal gesetzt. – https://www.mittelbayerische.de/regio… Holocaust-Überlebende – Mit Fürstenfeldbruck dauerhafte Kontakte. – https://www.kreisbote.de/lokales/fuer… 6- Min.-TV-Bericht (November 2018 ) im privaten englischen Fernsehsender itvnews: „Remembering the forgotten German soldiers who died on the Western Front during the First World War“. – https://www.itv.com/news/2018-11-08/r… Lüge, Verschleierung und Mythos: Soldatenfriedhof Langemark. – https://www.belgieninfo.net/luege-ver… Augenzeugen und Bilder berichten. Die Häftlinge aus den KZ-Außenlagern Landsberg/Kaufering auf dem Todesmarsch im April 1945 durch den Landkreis Fürstenfeldbruck nach Dachau. – https://www.lra-ffb.de/fileadmin/user…

Klimastreiks und -politik im Landkreis

„Germering/Puchheim: Mehr als 1500 Menschen streiken fürs Klima … Vor allem Schüler fordern die Politik auf, rasch und umfassend zu handeln. Sie verlangen bessere Bus- und Bahnverbindungen, mehr Fahrradständer und eine striktere Einhaltung der Baumschutzverordnung … Am internationalen Klimastreik haben sich am Freitag mehr als 1000 Menschen vor der Stadthalle in Germering beteiligt … In Puchheim … versammelten sich am Mittag mehr als 500 Menschen auf dem Grünen Markt, während Kirchenglocken läuteten. In beiden Städten hatte ein Aktionsbündnis aus Umweltverbänden, Parteien und Kirchen zum Protest aufgerufen …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/germering-puchheim-mehr-als-1500-menschen-streiken-fuers-klima-1.4609191
„Weit über 1000 Demonstranten gehen auf die Straße …“ – Das Brucker Tagblatt am 20.9.19: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/germering-ort28724/klima-streik-mehr-als-1000-demonstranten-in-germering-13022462.html
„Kreisräte wollen keinen Klimanotstand ausrufen … Die Idee der SPD findet im Energie- und Umweltausschuss keine weiteren Fürsprecher. Stattdessen wird ein „Energiewendemobil“ angeschafft …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-kreisraete-wollen-keinen-klimanotstand-ausrufen-1.4609433
„Autos raus, Kunst rein … Am „Park(ing) Day“ werden zwölf Stellplätze an der Hauptstraße zweckentfremdet. Und auch für das Parkdeck an den Schulen auf dem Tulpenfeld findet sich eine fantasievollere Nutzung als im grauen Alltag …“ – Brucker SZ am 20.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-autos-raus-kunst-rein-1.4609439
Das Brucker Tagblatt am 20.9.19: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/bunte-aktionen-machen-parkenden-autos-in-fuerstenfeldbruck-platz-streitig-13023760.html
»Mobilitätswoche: Hoffnung auf die Verkehrswende. Puchheims Bürgermeister Norbert Seidl (links) eröffnet im Alten Schulhaus eine Wanderausstellung des Verkehrsclubs Deutschland zu Mobilität und nachhaltigen Fortbewegungsmitteln … „Die Veränderung der Mobilität steht an“ … Allein im Landkreis Fürstenfeldbruck werden jede Woche 40 Autos neu angemeldet.“ 82 Prozent der Hauhalte in Fürstenfeldbruck besitzen ein oder mehrere Autos, wie eine Befragung ergab. Neben Emissionen stelle der hohe Flächenverbrauch durch fahrende und parkende Autos ebenfalls ein Problem dar … Neu ist die App „Schadensmelder-FFB“, bei der man Schäden jeder Art melden könne, auch im Bereich Verkehr …« – Bericht der Brucker SZ am 17.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/mobilitaetswoche-hoffnung-auf-die-verkehrswende-1.4604753
»Natur- und Klimaschützer bekräftigen ihre Forderung nach der Einführung einer braunen Tonne und dem Bau einer Vergärungsanlage … Mit der Energie, die in organischen Abfällen steckt, könnte man viele Häuser heizen, auch im Landkreis. Darauf hat der Verein „Das bessere Müllkonzept“ am Sonntag bei seiner Landesdelegierten-Versammlung in Gernlinden hingewiesen. Wird der Biomüll einsammelt und vergärt, entsteht dabei Methan, das chemisch identisch mit Erdgas ist. Das Gas kann man speichern und bei Bedarf verbrennen, um damit Turbinen anzutreiben, die Strom erzeugen. Mit dem Strom könnte man Wärmepumpen betreiben … Ziel 21 fordert daher ebenso wie das Bessere Müllkonzept, der Bund Naturschutz und die Kreisräte von UBV und Freien Wählern die Einführung einer Biomülltonne. So könnte die Menge der eingesammelten Bio-Abfälle um das Drei- bis Vierfache gesteigert werden …« – Bericht der Brucker SZ am 17.9.19: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/energie-strom-und-waerme-aus-abfall-1.4604628

Gemeinsam. Mutig. Jetzt.

Freitag, 20.9., 19 Uhr, im „LIFEstudioFFB“ auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach im Video-Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio: Präsentation der Bürgerbeteiligungs-Software CONSUL – für Kommunen und Verbände – Thema: Bürgerbeteiligung in den Kommunen. Die Open-Source-Software präsentiert Simon Strohmenger (Sprecher im Landesvorstand von „Mehr Demokratie e.V. Bayern“, Beratung von Bürgerbegehren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Am Gespräch beteiligen sich Karl Busl (Mehr Demokratie e.V.) und Andreas Rothenberger (Stadtrat FFB und Referent für Bürgerbeteiligung).

Am Freitag werden weltweit voraussichtlich mehrere Millionen Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen – eine Übersicht: https://www.heise.de/tp/news/Schulstreiks-Aktionen-im-ganzen-Land-4533477.html
FfF in FFB: https://www.facebook.com/fridays4futureffb-370899250230437
FfF auf Twitter: https://twitter.com/FridayForFuture
Fridays for Future: Neue Ortsgruppe in Bruck aktiv … am Wochenende hat sich eine Ortsgruppe gegründet … Die Aktivisten wollen aber nicht nur streiken und demonstrieren, sondern mit Aktionen auch etwas bewegen … Am Freitag geht es um 11.20 Uhr vom Bahnhof Buchenau mit der S-Bahn nach München. Doch auch in der Stadt wird sich die Gruppe am Freitag zeigen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendrat wollen die Schüler beim Parking Day im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in der Hauptstraße mit den Bürgern ins Gespräch kommen. „Wir machen auf die Aktion Einheitsbuddeln am 3. Oktober aufmerksam“, erklärt Bucher. Dafür verschenken sie Baum-Setzlinge an die Bürger … (Quelle: Brucker SZ – https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fridays-for-future-neue-gruppe-will-vor-ort-in-fuerstenfeldbruck-aktiv-werden-13015625.html).
Scientists for Future: „Wir fordern die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, umgehend wirksame Maßnahmen des Klimaschutzes zu ergreifen. Wir haben nur diese eine Welt. Um sie zu erhalten müssen wir handeln. Gemeinsam. Mutig. Jetzt.“ – Das 9-Min.-Video: https://youtu.be/4ZYh0aTSvBA

Kurz-Video:

Bürgerbeteiligung real!

FridaysForFuture Demo: großer Klimastreik – 20.09.2019 um 12 Uhr am Königsplatz, München
Extinction Rebellion: Die-In am Flughafen München21.09.2019 von 10-12:30 Uhr
Weitere Informationen zum Klimastreik hier unter Klimastreik Info

Das Germeringer Aktionsbündnis ruft für Freitag, 20. September, zu einem symbolischen Streik auf. Um 11.55 Uhr sollen möglichst viele Germeringer auf den Platz vor der Stadthalle kommen, um so ihre Unterstützung zu bekunden.

Puchheim for Future: Demo am Grünen Markt – ein Aktionsbündnis mit Vertretern aus Politik, Kirche sowie Sozial- und Naturschutzvereinen. Alle Bürger sind dazu aufgerufen, um fünf Minuten vor 12 Uhr zum Grünen Markt zu kommen und für einen Richtungswandel im Umweltschutz zu demonstrieren.

Mehr Infos zum Streiktag: https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/klimastreik-10-000-menschen-in-muenchen-erwartet-doch-arbeitnehmern-drohen-ernste-konsequenzen-13011504.html und https://www.merkur.de/politik/klimastreik-2092019-passiert-freitag-deutschland-zr-13012060.html

Noch mehr Rebellion: „Ab Ende September 2019 werden wir uns gemeinsam auflehnen, in koordinierten und strategischen Wellen von Aktionen“: https://by2020weriseup.net

Livestream des LIFEstudioFFB am Freitag, 20.9., 19-20 Uhr – Rubrik: „Demokratie machen“
Präsentation der Bürgerbeteiligungs-Software CONSUL – für Kommunen und Verbände. Thema: Bürgerbeteiligung in den Kommunen. Die Open-Source-Software präsentiert Simon Strohmenger (Sprecher im Landesvorstand von „Mehr Demokratie e.V. Bayern“, Beratung von Bürgerbegehren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Am Gespräch beteiligen sich Karl Busl (Mehr Demokratie e.V.) und Andreas Rothenberger (Stadtrat FFB, Referent für Bürgerbeteiligung). Alle Infos hier.

Germering streikt am 20.9. für Klimaschutz

Das Brucker Tagblatt meldete am 13.9.19: »Die Stadt wird Teil der „Fridays for future“-Bewegung im Kampf gegen den Klimawandel. Ein Aktionsbündnis mit mittlerweile rund 40 teilnehmenden Gruppen ruft für Freitag, 20. September, zu einer großen Demo vor der Stadthalle auf … alle Kirchen inklusive der türkisch-islamischen Gemeinde, alle Parteien, alle weiterführenden Schulen und weitere Gruppen beteiligt. Unter anderem mit dabei sind auch Bund Naturschutz, Umweltbeirat und Jugendrat, die Fairtrade-Bewegung, der Verein One Earth one Ocean, das Jugendzentrum Cordobar und die AWO … Die Jugendlichen der beiden Gymnasien, der FOS und der Realschule können sich am Aktionstag an der Demo beteiligen, ohne die Schule schwänzen zu müssen … veranstalten die Schulen am 20. September einen Projekttag Umwelt, der um 11.30 Uhr endet – anschließend sollen die Schüler zur Stadthalle pilgern … weil der 20. September ein entscheidender Tag im Kampf gegen den Klimawandel sei: „In Berlin trifft sich das Klimakabinett, um sein Vorgehen zu bestimmen. Und einen Tag später beginnt in New York der UN-Klimagipfel.“ … Das Aktionsbündnis ruft für Freitag, 20. September, zu einem symbolischen Streik auf. Um 11.55 Uhr sollen möglichst viele Germeringer auf den Platz vor der Stadthalle kommen, um so ihre Unterstützung zu bekunden …«

Aufruf an den Stadtrat, den ICAN-Städte-Appell zu unterzeichnen

Angesichts wachsender Kriegsbedrohungen nehmen das Sozialforum Amper und den Appell unterstützende Gruppierungen den 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges zum Anlass, seinen am Hiroshima-Gedenktag an Vizebürgermeister Götz adressierten ICAN-Städte-Appell als öffentlichen Antrag an Oberbürgermeister Erich Raff und den Stadtrat zu übermitteln:
An den Oberbürgermeister der Kreisstadt Fürstenfeldbruck, Herrn Erich Raff, an den Stadtrat der Kreisstadt – ICAN-Städteappell: Dem Verbotsantrag von Atomwaffen beitreten – Wettrüsten verhindern !
Sehr geehrter Herr Raff, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
das Sozialforum Amper Fürstenfeldbruck hat anlässlich des Hiroshima-Gedenktages 2019 den ICAN-Städteappell an den 2. Bürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck, Herrn Christian Götz, gerichtet. Er wurde gebeten, den Antrag im Stadtrat zu vertreten. Der ICAN-Städteappell wurde am 5.8. nach dem Grußwort von Vizebürgermeister Götz verlesen: „Bürger und Bürgerinnen unserer Kreisstadt sind zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zu deren Beitritt auf.“
Wir fordern die Mitglieder des Stadtrates der Kreisstadt Fürstenfeldbruck dazu auf, sich dem ICAN-Städteappell anzuschließen. Begründung: Im Juli 2017 haben 122 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einen umfassenden Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Deutschland hat an den Verhandlungen nicht teilgenommen und den Vertrag bisher nicht unterzeichnet. Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist jedoch dafür, dass Deutschland diesem UN-Vertrag beitritt. Die Initiative „ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen“ hat 2017 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis bekommen. Mit Auflösung des INF-Vertrages Anfang August und Kündigung des Atomvertrages mit dem Iran, sowie der daraus resultierenden nuklearen Aufrüstungsspirale und steigender Kriegsgefahr, ist es notwendig, Zeichen für Deeskalation, vertrauensbildende Maßnahmen und für Gesprächsbereitschaft zu setzen. Seit Februar 2019 haben mehrere Dutzend deutsche Städte den ICAN Städteappell unterzeichnet. Sie setzen damit ein weltumspannend bedeutsames Zeichen für die Forderung nach atomarer Abrüstung. Weltweit sind mit Hiroshima und Nagasaki große Städte wie Paris, Manchester und Sydney dabei. (www.ican.de/ican-staedteappell.de)
Wenn Städte auffordern, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten, ist dies eine spürbare Mahnung an ihre Regierungen, den Willen der Bevölkerung zu achten. Das Engagement unserer Städte ist wichtig, um Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Sie möge dem Willen der Bevölkerung, die in der BRD Massenvernichtungswaffen mehrheitlich ablehnt, entsprechen und ihn nicht länger ignorieren.
Mit freundlichen Grüßen, Inge Ammon und Monika Glemnitz-Markus für das Sozialforum Amper
Dieser Appell wird auch von folgenden Gruppen, die im Landkreis aktiv sind, unterstützt: Eine-Welt-Zentrum FFB e.V., Bündnis FFB ist bunt – nicht braun, BRUCKER BRÜCKE – das WIR stärken.

Livestream-Video-Veranstaltung im Sommerprogramm

Das „LIFEstudioFFB“ zeigt am Samstag, 24.8., 17 Uhr, im Livestream und danach als Videodokument, unter der Rubrik „Machbarschaft“ die Aufzeichnung eines Musik-Theater-Ereignisses aus dem Jahr 2017: „JO WÁ – Zusammen kommen und zusammen leben!“. Dem 37-Minuten-Film folgt ein Kontext-TV-Gespräch mit dem nigerianischen Flüchtlingsaktivisten Rex Osa über den verschärften Kampf der EU gegen Flüchtlinge. Rassismus ist nach wie vor ein drängendes Zeitproblem. Vor zwei Jahren veranstaltete der Verein Eine-Welt-Zentrum FFB in der Fürstenfeldbrucker Kulturnacht am 1. Juli ein Musiktheater von Stephan Lanius, AsylArt eV München. Das mobile Musik-Theater-Projekt trat auf mit einer Begegnung afrikanischer und europäischer Lebenswirklichkeiten. John Awofade Olugbenga, ein nigerianischer Musiker, erklärt das Gemeinschaftsleben seines Heimatlandes. Stephan Lanius stellt ihm mit Fabeln aus der Antike europäisches Denken gegenüber. – Der Livestream-Link: www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach als Videodokument zu sehen im Video-Archiv auf YouTube: ww.youtube.com/ffbaktivstudio.

Ausbau Gleis 1 Bahnhof FFB

Presseerklärung zum Ausbau Gleis 1 Bahnhof FFB des VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK, vom Fürstenfeldbruck, 13.8.2019.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem wir mit unseren Verbesserungsvorschlägen am Bhf. Buchenau wegen der Sturheit der DB-Planer und der Untätigkeit unseres OB Raff auch beim bayerischen Verkehrs-Minister Reichhart keinen Erfolg hatten (siehe Anlage Brucker Tagblatt „Neues Geländer zwingt zu Umwegen“ vom 05.08.2019), gelang es uns, bei der Planung für den Bahnsteig desRegionalverkehrs-Gleises 1 am Bahnhof FFB nachträglich noch eine wesentliche Verbesserung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zu erreichen: Bereits in der PBA-/UVT-Sitzung im Dezember 2018 wurde auf unsere Initiative vom Stadtrat angeregt, dass der Aufzug von der Fußgängerunterführung zum Regionalverkehrs-Gleis 1 einen ebenerdigen Zwischenhalt auf Busbahnhofs- und Straßenniveau erhält. Der Zwischenhalt ermöglicht vor allem Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, Familien mit Kinderwagen und Personen mit Rollkoffern einen ebenerdigen barrierefreien Eingang vom Busbahnhof, den Taxis und den P+R-Parkplätzen in den Aufzug, und somit in die Fußgängerunterführung zum S-Bahn-Mittelbahnsteig, und erspart unnötige Umwege über den erhöhten Bahnsteig von Gleis 1 oder die Rampen auf der anderen Straßenseite. Leider wurde dieser Zwischenhalt im Sitzungsprotokoll vom Dezember 2018 nicht erwähnt, und von der DB in der aktuellen Planung nicht berücksichtigt. Auch in der PBA-Sitzung am 17.07.2019 vergaßen die Stadträte, darauf hinzuweisen. Auf unser Drängen, unser Schreiben an die DB, OB und einiger Stadträte, und letztendlich durch den energischen Einsatz unseres Verkehrsreferenten Mirko Pötzsch gegen den Widerstand der Bahn konnte der Zwischenhalt noch nachträglich in die Ausführungsplanung aufgenommen werden. Angeblich hat sich auch unser OB der Sache angenommen, um erneuten Ärger wie am Bhf. Buchenau zu vermeiden. Wir danken allen, die sich für die gute Sache eingesetzt haben, mit freundlichen Grüßen
VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK c/o Thomas Brückner, Münchner Str., 82256 FFB, Tel. 08141/666006, mobil 0160/91966606, Email tobmax@t-online.de

1 Jahr Ankerzentren/ Flüchtlinge fürchten um Internet-Anschluss

Die Brucker SZ vom 1.8.19 berichtete: Flüchtlinge fürchten um Internet-Anschluss … Tausende von Flüchtlingen könnten ihren Internetanschluss verlieren, wenn das Finanzamt Fürstenfeldbruck dem Verein „Refugees online“ die Gemeinnützigkeit entzieht … Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat der Verein Refugees online e.V. in den 17 größeren Unterkünften des Landratsamtes solche Verbindungen eingerichtet, außerdem im Ankerzentrum beim Fliegerhorst, das der Regierung untersteht … Der Verein „Refugees online“ droht die Gemeinnützigkeit zu verlieren – und die Geflüchteten in der Folge den Zugang zu günstigem Wlan … Für die Flüchtlinge wäre das fatal, weil sie damit Kontakt zu ihren Familien zuhause halten, Deutschkurse absolvieren oder Bewerbungen schreiben … Obendrein könnte es passieren, dass das Finanzamt eine Umsatzsteuer-Nachzahlung für die Hardware fordert. Für die Jahre 2017 und 2018 könnte die sich auf etwa 24 000 Euro belaufen … Dabei habe der Verein überhaupt keinen Gewinn erzielt und nie eine Vorsteuer verlangt … Sollte die Behörde dem Verein wirklich die Gemeinnützigkeit entziehen, werde man klagen. Andernfalls könne der Verein diese Arbeit nicht mehr leisten.
Der Verein Refugees Online e.V.

Aktuelles vom Münchner Flüchtlingsrat: Seit mittlerweile einem Jahr gibt es nun die sogenannten „AnkER“-Zentren in Bayern. Systematische Entrechtung, Ausgrenzung, Diskriminierung und strukturelle sowie physische Gewalt haben einen Namen bekommen. Die Situation für die Geflüchteten hat sich erheblich verschlechtert, während die Arbeit für Ehren- und Hauptamtliche erschwert wurde. Eine Bewohnerin sagt zur Lebenssituation in einem Artikel der taz: „Man kann dort nicht sein, ohne depressiv zu werden“. Das inoffizielle Ziel dieser Lager ist es, die Menschen abseits der Öffentlichkeit systematisch so schlecht zu behandeln, dass sie „freiwillig“ ausreisen. Doch seit Beginn der Lager gibt es Proteste, der Bayrische Flüchtlingsrat kritisiert die Lager zum „Jubiläum“ scharf, genauso fordern die Ärzte der Welt die Aschaffung der Lager. Sie sagen: „Die Zustände in Ankerzentren und Massenunterkünften machen psychisch gesunde Menschen krank und psychisch Kranke noch kränker“. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema Ankerzentren findet Ihr im Positionspapier des Bayrischen Flüchtlingsrats. – Aktuell läuft eine Umfrage von Anker-Watch zu den Erfahrungen in Anker-Zentren. Mitmachen kann jede*r, die/der Einblick in die Verhältnisse vor Ort hat. Helft mit, Transparenz herzustellen.
Quelle: https://mailchi.mp/832f2e829d17/mfr-newsletter-august-191?e=3420c72c56