Kategorie: Dokumentiert

LIFEstudioFFB: Corona nervt weiter

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 27.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch! #2“. Plädoyers für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Die Gesprächspartner sind Birgit Hörger, Allgemein-Ärztin aus Gröbenzell, und Rudolf Ende, ehem. Gemeinderat, BN-Mitglied, Ökogarten-Initiator aus Schöngeising. In der Corona-Frage stehen sich die Lager ebenso feindlich distanziert wie stumm gegenüber. Wir fragen nach den Hintergründen der gesellschaftlichen Spaltung. Helfen die von der Regierung verhängten Maßnahmen und Einschränkungen überhaupt? Sind ihre Wirkungen nicht sogar schädlich — in gesundheitlicher wie in politischer Hinsicht? Und wenn sie eher schaden, warum werden sie dennoch propagiert? Schließlich die alles entscheidende Frage: Wem nützt es? Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

LIFEstudioFFB: Corona nervt

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 20.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch!“ Dazu heißt es: Für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Wie geht es unseren Mitmenschen? Erfahrungen, Beobachtungen, Erlebnisse. Die Gesprächspartnerinnen Bettina Kenter-Götte, Autorin und Schauspielerin aus Germering, und Inge Ammon, Friedens-Netzwerkerin aus Fürstenfeldbruck, tauschen ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse aus. In dieser Zeit bröckeln Freundschaften, Familien und KollegInnen geraten in Meinungsverschiedenheiten. Es herrscht Verwirrung angesichts schwer durchschaubarer und unübersichtlicher Geschehnisse und Verordnungen. Zu Hause konsumieren und draußen Maske auf und Abstand halten – so heißen die Optionen für die Lebensgestaltung unter Corona-Bedingungen. Die Schließung von Gastronomie-, Kultur- und Freizeitorten hat einerseits Verständnis, andererseits Unverständnis und Proteste ausgelöst. Die Menschen, deren Einkommen durch den Lockdown gefährdet ist, stellen eine Mehrheit in Deutschland dar. Eine Branche, die besonders von diesem Lockdown betroffen ist, sind Künstler und Kulturschaffende. Die meisten von ihnen leben ohnehin prekär, quasi von der Hand in den Mund — auch ohne Lockdown. Doch jetzt, wo die Theater geschlossen, Veranstaltungen verboten, Termine abgesagt sind, jetzt, wo man nicht mal eben einen Nebenjob in der Gastronomie ergattern kann, da sind viele dieser Menschen nicht nur von Armut, sondern vom Ruin bedroht. Depressionen, Gewaltbereitschaft und psychische Störungen nehmen zu. Darüber reden, wie wir den Corona-Alltag erleben, ist das Gebot der Stunde, aber mit wem und wie? Mit anderen streiten, kann gut und schlecht enden. Es geht ums Brücken bauen, Verbundenheit vermitteln und Mut machen, denn ein sicheres soziales Umfeld ist nachweisbar eine starke Heilkraft ohne Nebenwirkungen. Unsere Gesprächspartnerinnen setzen sich dafür ein.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio. Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch und www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel.

Gemeinwohl organisieren – aber wie?

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ im Livestream am Donnerstag, 12.10., um 18.30 Uhr, eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde. Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis – Wie geht das?„. Zwei regionale Unternehmer berichten, wie sie Gemeinwohlökonomie (GWÖ) umsetzen: Thomas Börkey-Biermann, Geschäftsführer der Ökoring Handels GmbH, Mammendorf, und Sepp Hecker, Biogärtnerei Hecker, Olching. Die Diskussion bereichern Dr. Michael Lorenz, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Germering, und Johanna Mellentin, Kulturwissenschaftlerin, FFB. Als Moderator und Mitdiskutant fungiert Gerald Morgner, IT-Unternehmer und GWÖ-Referent/Berater. – Auf die Fragestellung „Wie zufrieden sind Sie mit unserem heutigen Wirtschaftssystem“ konnte man bereits 2012 und 2013 laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung und der „Zeit“ erfahren, dass sich ca. 80 Prozent der Deutschen eine neue Wirtschaftsordnung wünschen. In Bayerns Verfassung lautet Artikel 151: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.“ In Artikel 14 des Deutschen Grundgesetzes heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“ Die real praktizierte und real existierende Wirtschaftsform widerspricht der Bedeutung der Verfassungstexte. Für Regierungen ist das Wachstum des Angebots von Waren und Dienstleistungen entscheidend und für Unternehmen die Gewinnmaximierung. – Die Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie vertreten ein Wirtschaftssystem, das sich am Wachstum von Menschenwürde, an ökologischer Nachhaltigkeit, Solidarität und Transparenz orientiert. Privates Unternehmertum soll sozial und ökologisch handeln. Die Profitmaximierung darf nicht über allem stehen. Die Spielregeln der Wirtschaft sind so zu transformieren, dass die wirtschaftlichen Akteure belohnt werden, die verantwortungsbewusst im Sinne des Gemeinwohls handeln. Dafür wurde eine Matrix erarbeitet, nach der neben der Finanzbilanz auch nach der GWÖ-Bilanz bilanziert wird. Was steckt hinter der Gemeinwohl-Ökonomie, wie funktioniert sie und was bringt sie wem? Darüber wird diskutiert. Regionale Unternehmer, die bereits nach der Matrix der GWÖ arbeiten, berichten wie es funktioniert.

LIFEstudioFFB: Worum es uns geht

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ im Livestream am Freitag, 16.10., 18.30 Uhr eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde: „Worum es uns gehen muss: Ökosoziale Wirtschaft, Klimakrisenbewältigung, Gerechter Welthandel„.
Diskussionsgäste neben Gerald Morgner als Moderator sind Walter Ulbrich, von Campo Limpo/Nord-Süd-Forum, und Alfred Pichler, von der KAB – Kath. Arbeitnehmerbewegung und der Sozialinitiative Brucker Brücke/Open Source-Workshops.
Die globale Wirtschaft steht vor einer umfassenden Finanzkrise. Vom aktuellen Welthandelssystem profitieren vorrangig global agierende Konzerne. Mittels Liberalisierung und Deregulierung soll neoliberale Wirtschaftspolitik in völkerrechtlichen Abkommen unumkehrbar gemacht werden. Handels- und Investitionsabkommen destabilisieren die Finanzmärkte. Dafür stehen u. a. das CETA- und das Mercosur-Abkommen zwischen EU und lateinamerikanischen Staaten. Die Coronaepidemie lähmt die europäische und deutsche Wirtschaft und bedarf staatlicher Stützung. Die damit einhergehende Handels- und Sozialkrise dezimiert den Mittelstand, führt zu vermehrten Insolvenzen und Zunahme von Verarmung. Das betrifft weltweit die Landwirtschaft, die Beschäftigten in der Industrie und im öffentlichen Dienst, die prekär Beschäftigten, die Arbeitslosen und die Rentner. Fairer und gerechter Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt. Ein nachhaltiges Wirtschaften und die Miteinbeziehung von Umweltschutz sind die Zielvorstellungen für eine ökosoziale Wirtschaft. Forderungen nach einem gerechten Welthandel, nach einem Lieferkettengesetz und nach mehr demokratischer Mitbestimmung in Konzernen, öffentlichen Unternehmen und Verwaltungen werden drängender. Wie können unser Landkreis, seine Städte und Gemeinden, letztlich wir alle dazu beitragen?

„Refugee“-Aktionstag in Fürstenfeldbruck abgesagt

ABSAGE: Refugee Aktionstag in FFB wird verschoben. Aufgrund der steigenden Fallzahlen in Fürstenfeldbruck haben wir uns dazu entschieden den Aktionstag in FFB, am 10.10.2020, abzusagen. Wir wollen das Risiko der Geflüchteten, die in den ANKER-Zentren ohnehin schon unter schweren Bedingungen leben müssen, nicht zusätzlich erhöhen. Außerdem wollen wir auch bei der Bevölkerung in FFB nicht den Anschein erwecken, als würden wir die aktuelle Situation in FFB nicht ernst nehmen. Der AKtionstag soll dazu dienen, auf die Situation der Geflüchteten aufmerksam zu machen und sie mit der Bevölkerung in FFb zusammenzubringen. In der aktuellen Situation scheint uns das nicht möglich. Wir hoffen dennoch den Aktionstag in den nächsten Wochen nachholen zu können.
Quelle: Bayerischer Flüchtlingsrat

Ein großes Bündnis aus Geflüchteten aus dem Ankerzentren und zivilgesellschaftlichen Organisationen macht am Freitag, 13.10. zwischen 13 und 15 Uhr vor dem Brucker Rathaus mit einem Aktionstag in Fürstenfeldbruck auf die Lebenssituation in den Ankerzentren aufmerksam: Geflüchtete aus dem ANKER Zentrum in FFB, der Bayerische und Münchner Flüchtlingsrat, Seebrücke München, Solicity München, Karawane München und das Bündnis #ausgehetzt. – Das Ankerzentren in Fürstenfeldbruck ist ein Musterbeispiel der Ausgrenzung und des Unsichtbarmachens geflüchteter Menschen in Bayern. Mitten im Nirgendwo werden Menschen isoliert und mit ihren Problemen alleine gelassen. Die Probleme sind dabei zahlreich: lange und zermürbende Asylverfahren, problematische Unterbringung in Großlagern, Arbeitsverbote, keine Deutschkurse und schlechte gesundheitliche Versorgung sind nur ein paar, der vielen täglichen Missstände.
Auf die Lebensbedingungen in dem ANKER-Zentrum wird aufmerksam gemacht und die Abschaffung dieser Zentren gefordert, um die Isolation der Geflüchteten im ANKER-Zentrum zu durchbrechen. Geboten werden eine Performance, Musik und Kinderbespaßung. – Das LIFEstudioFFB wird, wenn das Wetter und alle weiteren Umstände günstig sind, das Geschehen aufnehmen und als Video ins Netz stellen. Die Doku wird ab Sonntag, 11.10. zu sehen sein auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Kurze Zustandsbeschreibung in Stichworten von Willi Dräxler, Integrationsreferent der Stadt FFB: Der Fliegerhorst ist offiziell eine AnKER-Dependance, mit den entsprechenden Bedingungen. Was es dort nicht gibt sind die zentrierten Behörden wie BAMF, zentrale Ausländerbehörde, Antragsstelle des Gerichts etc. (nachzulesen bei https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/224354/168692/leistung/leistung_57497/index.html). Die Belegung ist derzeit deutlich reduziert von 1.000 Plätzen auf ca. 450 belegte. Die Verweildauer ist zumindest für Familien auf 6 Monate beschränkt. Was sicherlich ein Dilemma ist, betrifft die Perspektivlosigkeit für Geflüchtete mit geringer Bleibeperspektive und Dublin-Fälle. Gut ist, dass die Kinder, außer den Berufsschulpflichtigen, extern zur Schule gehen (nicht wie im AnKER in Manching). Das Freizeit- und Beschäftigungsangebot wird m. W. gut angenommen. Inakzeptabel ist, dass wohl immer noch rund 30 Personen als Fehlbeleger (= Anerkannte) dort verweilen. Zu bedenken ist, dass viele Geflüchtete lieber im Fliegerhorst verbleiben, als ins schöne Berchtesgaden oder nach Garmisch in eine normale Unterkunft verlegt zu werden. Die medizinische Versorgung im AnKER-Zentrum FFB ist derzeit akzeptabel.

„Stadt und Land in Bürgerhand“ – ein zukunftsweisendes Ziel?

Livestreamsendung im „LIFEstudioFFB“ im Rahmen der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Eine Video-Chat-Aufzeichnung mit Bruno Marcon, der als erster für die Wählervereinigung „Augsburg in Bürgerhand“ in den Augsburger Stadtrat gewählt wurde, berichtet über ihre Motive, Ziele und Aktivitäten. Zu ihnen zählen u. a. die Einrichtung von Bürgerräten, Bürgergenossenschaften, einer nachhaltigen Daseinsvorsorge und eines Bürgerhaushalts. Welche Chancen sehen die Initiatoren, welche Wege und Methoden wählen sie aus, um diese Ziele zu erreichen? Das Fragegespräch fand als Video-Chat anlässlich der für 2020 verschobenen bundesweiten „Langen Nacht der Demokratie“ statt. Die Übertragung ist am Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr. Die aktuelle Sendung ist jeweils zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio. Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

„KeinGradWeiter!“ – Klimastreik in FFB

Videodokumentation von der Demo am Freitag, den 25.9.20, mit den Redebeiträgen sowie mit Stellungnahmen von Demoteilnehmern. Die Video-Doku ist im Videoarchiv anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ciWS67EKfA8

„Fridays for Future FFB“ rief zur Kundgebung am 25.9.20 in der Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Für starke EU-Klimaziele, einen Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende und den Erhalt unseres Rothschwaiger Waldes.
Die Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de
Die Aufzeichnung findet sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio
Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch

Bausteine der Klimapolitik

Das „LIFEstudioFFB“ kündigt im Rahmen von „DemokraTisch in Bruck“ die 2. Folge in der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ an: „Bausteine der Klimapolitik in FFB: Energie undMobilität – Erreichen wir die Klimaziele?„. Als Gäste in der Sendung sind eingeladen: Alexa Zierl (Stadträtin FFB und Referentin für Klimaschutz, „Fahrradtaxi“-Unternehmerin); Dipl.-Inf. Stefan Plate (Berater für nachhaltige Mobilität, Verkehrswende und Klimaschutz); Gabriel Sailer (Verkehrs- und Mobilitätsentwickler, ehem. Bürgermeisterkanditat Olching); Dr. Ingrid Jaschke (Kreis-/Stadträtin u. 3. Bgm. Olching, im Bund Naturschutz OG Olching). Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent/Berater.
In der Ankündigung heißt es: Bereits seit Jahrzehnten engagieren sich tausende Bürgerinnen und Bürger, hunderte Verbände und Vereine gegen die Zerstörung unserer Erde und damit unserer Lebensgrundlagen. Für unsere gemeinsame Zukunft braucht es eine Energiewende in all ihren Facetten. Das Ziel der Energiewende in Deutschland ist es, bis zum Jahr 2050 seine Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie oder nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Reichen unsere Aktivitäten aus, um diese Ziele zu erreichen oder müssen wir die Energiewende schneller vorantreiben? Auch Fürstenfeldbruck muss klimaneutral werden. Wie sieht es im Kreis FFB mit der Klima-, Energie-, Verkehrs- und Fahrradpolitik aus – geht es voran, was bremst, was geht nicht? – Gesprächsreihe „DemokraTisch in Bruck“. Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun. Young and Old for Future. Veranstalter: Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnung findet sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio

Diskussion über mehr Demokratie vor Ort

Aus technischen Gründen entfiel die Live-Übertragung der Gesprächsrunde. Ihre Aufzeichnung wurde im Videorachiv des LIFEstudioFFB veröffentlicht. Die Aufzeichnung (73 Min.) ist hier zu sehen: https://youtu.be/LeDx76udiYA. Eine Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge (36 Min.) hier: https://youtu.be/Ausiz400nN8.

Erste Livestreamsendung im „LIFEstudioFFB“ im Rahmen der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Der Livestream beginnt am 11.9.2020 um 18.30 Uhr. Unter der Überschrift „Democracy for future“ – Bausteine für mehr Bürgerdemokratie: Bürgerräte, Bürgerhaushalt, Beteiligungssoftware Consul diskutieren Karl Busl (Mitglied bei Mehr Demokratie eV München), Dieter Kreis (Stadtrat in FFB und Referent für Bürgerbeteiligung) und Willi Dräxler (Stadtrat in FFB und Referent für Integration). „DemokraTisch in Bruck“-Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent und -Berater.
Von Mehr Demokratie e. V. wurde 2019 ein Bürgerrat zum Thema mehr Demokratie einberufen. Aus dieser Arbeit resultierte ein Bürgergutachten zum Thema mehr Demokratie. Es wurde von 160 gelosten Menschen auf Grundlage von Vorträgen und Diskussionen mit Experten erarbeitet. Daraus resultierte ein Dokument mit 22 konkreten Vorschlägen zur Stärkung der Demokratie, welches an die Politik übergeben wurde. Unsere repräsentative Demokratie soll durch eine Kombination von Bürgerbeteiligung und Volksentscheiden auf Bundesebene ergänzt werden. Auch auf regionaler und lokaler Ebene können wir damit unsere Demokratie so weiterentwickeln, dass der dramatisch hohe Anteil der Unzufriedenen sinkt. Die Gesellschaft kann die großen Herausforderungen unserer Zeit wie begrenzte Ressourcen, wachsende Komplexität und Digitalisierung aller Lebensbereiche meistern. Aber der Impuls dazu kann nicht allein von Seiten der Politik kommen. Sie braucht den Rat der Bürgerinnen und Bürger.

Gemeinwohlorientiert!

Das „LIFEstudioFFB“ kündigt im Rahmen von „DemokraTisch in Bruck“ eine neue Sendereihe an: „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent und-Berater. Als Gesprächsteilnehmer laden wir fachlich versierte MitbürgerInnen und StadträtInnen ein. Die sendereihe wird vorgestellt: „Vor der Corona-Pandemie kannten wir u. a. die Klimakrise, die Energiekrise, die Flüchtlingskrise und die Finanzkrise. Jetzt kommen noch die Gesundheitskrise und massive soziale Krisen hinzu. Nicht erst durch die Corona-Krise wird deutlich, dass die Gesellschaften ökologisch, ökonomisch, sozial, ethisch und politisch an einem Wendepunkt angekommen sind. Das heutige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem System, aufgebaut auf Konkurrenz, Profitgier und Rücksichtlosigkeit, zeigt sich anhand der vielen Krisen: ist als weder gegenwartstauglich noch zukunftsfähig. Die Freiheit ist gefährdet, die Politik agiert willkürlich, die Demokratie wird ausgehöhlt, es droht der ökologische Kollaps. Obwohl wir in einer Welt des Überflusses leben, werden in unfassbarem Ausmaß Talente, Güter und Ressourcen verschwendet, werden viele Mitmenschen gezwungen, am unteren Rand der Gesellschaft zu leben. Nun stehen wir vor einer Entscheidung, was für eine menschengerechte Gesellschaft gut ist und was nicht. Soll unser Planet auch morgen noch lebenswert bleiben, gilt es heute demokratisch zu entscheiden, was für ein „gutes Leben“ tatsächlich benötigt wird. Die Qualitätsmerkmale einer zukünftigen Neuordnung heißen Demokratie und Mitentscheidung, Solidarität und Gerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Friedfertigkeit und eine konsequente Gemeinwohlorientierung. Eine Umgestaltung der Gesellschaftsstrukturen beginnt bei uns selbst, in unseren Nachbarschaften, Kommunen, Bezirken und Ländern. Nur eine demokratisch organisierte gemeinwohlorientierte Wirtschaft erlaubt uns ein menschengerechtes Leben. Jeder Einzelne ist deshalb gefordert, Verantwortung zu übernehmen, um diese Entwicklungen nicht nur zu stoppen, sondern neue Wege zu beschreiten. Wir brauchen ein anderes Modell, das aus der zivilisatorischen Sackgasse führt.“
Über die erste sendung heißt es: Wir beginnen mit der ersten Livestream-Sendung am Freitag, den 11. September, um 18.30 Uhr: „Democracy for Future: Bürgerdemokratie von unten, Bürgerräte, Bürgerhaushalt, Open Software für Bürgerbeteiligung …“. Als Gäste in der Sendung sind eingeladen: Karl Busl, Mitglied bei Mehr Demokratie eV München, Dieter Kreis, Stadtrat FFB und Referent für Bürgerbeteiligung, und Willi Dräxler, Stadtrat FFB und Referent für Integration.
Der Livestream ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Ausstellung der Stadtbibliothek mit Begleitprogramm zur „Treuhand-Abwicklung“

Montag, 17.8., um 18 Uhr, in der Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstr. 26, FFB: „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“. Die Ausstellung mit Begleitprogramm ist bis 9. September in der Stadtbibliothek zu sehen. Ausstellungseröffnung: Mo, 17.8., um 18 Uhr. Zur Eröffnung von 18 Uhr an soll Christa Luft, Wirtschaftsministerin in der Übergangsregierung Modrow, per Video zugeschaltet werden. Die Geschichte der Treuhand. Ausstellung beschäftigt sich mit Umgang mit dem DDR-Nachlass. Begleitet wird die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale: Wie DDR-Betriebe abgewickelt wurden“ von Vorträgen und Lesungen. Im Fokus stehen dabei die Geschichten ostdeutscher Betroffener … Alle Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek in der Aumühle statt.
9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Dieser „Crashkurs“ stürzte Millionen Ostdeutsche in tiefe Existenznöte, auch das soziale Netz – in der DDR eng verwoben mit der Arbeitsstelle – zerriss. – Eintritt frei.
Dienstag, 1.9., um 18:00 Uhr, in der Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstr. 26, FFB: Buchvorstellung „Das Treuhand-Trauma: Die Spätfolgen der Übernahme“. Seit Jahren untersucht die Schweizer Soziologin Yana Milev, was beim Untergang der DDR und danach mit den Ostdeutschen passiert ist. In ihrem Buch „Das Treuhand-Trauma“ hat sie die Auswirkungen der Bonner Abwicklungs- und Anschlusspolitik seziert und die mediale Begleitung der Übernahme analysiert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen steht die Treuhandanstalt als Vollstreckerin des politischen Willens der Mächtigen der alten Bundesrepublik. Yana Milev, geboren in Leipzig, Kulturphilosophin, Soziologin, Ethnografin, ist Privatdozentin für Kultursoziologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen. Sie ist Initiatorin und Leiterin des Forschungsprojekts «Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium», das als Edition beim Wissenschaftsverlag Peter Lang seit 2019 publiziert wird. – Eintritt frei. – Kooperationsveranstaltungen mit dem Sozialforum Amper und dem Kurt-Eisner-Verein München.
Infos auf der Webseite der Stadtbibliothek: www.stadtbibliothek-fuerstenfeldbruck.de.

Presseerklärung zum 75. Hiroshima-Gedenktag

Am Donnerstag, den 6. August, beteiligen wir uns mit dem Aufruf „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ an den weltweiten Protesten gegen atomare Aufrüstung mit Mahnwachen in unserer Kreisstadt Fürstenfeldbruck:
9:30 – 10:30 in der Schöngeisinger Straße (Ecke Viehmarktstraße)
11:00 – 12:00 vor dem Rathaus (Hauptstraße, Ecke Augsburger Straße)
16:00 – 17:00 vor der Sparkasse am Hauptplatz

Hiroshima und Nagasaki mahnen. Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen. Nuklearwaffen sind die gefährlichsten Waffen, die je geschaffen wurden. Atomwaffen unterscheiden sich von allen anderen Waffen sowohl durch das Ausmaß der Zerstörung als auch durch die langfristige Wirkung radioaktiver Verseuchung und die dadurch verursachten genetischen Schäden. Jetzt droht ein neues atomares Wettrüsten. Nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die US-Regierung, der mehr als 30 Jahre lang die Entwicklung und Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen verboten hatte, und nachdem Moskau ebenfalls aus seinen Vertrags-Verpflichtungen ausgestiegen ist, droht jetzt die Neustationierung dieser für einen nuklearen Erstschlag einsetzbaren Waffen. Die Atommächte sind dabei, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren. Auch die in Deutschland stationierten US-Atombomben sollen durch neue, zielgenaue, flexibel einsetzbare Atomwaffen ersetzt und neue Trägerflugzeuge für den Einsatz dieser Atombomben angeschafft werden. Europa darf nicht zum atomaren Schlachtfeld werden. Der Gefahr eines drohenden Atomkriegs in Europa muss jetzt entschiedener Widerstand entgegen gesetzt werden. Beitritt zum UN-Atomwaffenverbots-Vertrag jetzt! Die Botschaft, die der Atomwaffenverbotsvertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen. Diese Botschaft richtet sich auch an unsere Bundesregierung, welche sich bis heute weigert, die US-amerikanischen Atomwaffen aus Büchel in der Pfalz abziehen zu lassen und dem Verbotsvertrag beizutreten. Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf: – die nukleare Teilhabe Deutschlands zu beenden; – den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und den Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen durchzusetzen; – keine neuen Kampfflugzeuge für einen Atomwaffeneinsatz zu beschaffen; – keine Genehmigung zur Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen zu erteilen; – Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten.
Veranstalter: Sozialforum Amper, unterstützt von Mitgliedern des Eine-Welt-Zentrum e.V., GEW Kreisverband FFB, Bündnis FFB ist bunt – nicht braun, Brucker Brücke – das Wir stärken/LIFEstudioFFB, VVN-BdA.

Seelische Gesundheit im Corona-Alltag?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 31. Juli, um 18.30 Uhr, eine Sendung unter dem Titel „Seelische Gesundheit im Corona-Alltag“. Lukas Braumiller und Monika Motzko im Gespräch über seelische Gesundheit in Coronazeiten. Der Psychologiestudent Lukas Braumiller vermisst Aufklärung der Bevölkerung über seelische Gesundheit und Depressionen. Er möchte sein Wissen aus dem Studium sowie der Ausbildung zum Life-Coach und zum Kinder- und Jugendcoaching einsetzen und Methoden aufzeigen, um die Coronakrise und andere Lebenskrisen zu meistern. Monika Motzko ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie möchte unsere Wahrnehmung für neue Perspektiven öffnen.
Die Anzahl an Menschen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen an Arbeitslosigkeit, depressiven Verstimmungen und häuslicher Gewalt leiden, hat weltweit Höchstwerte erreicht. Fachleute gehen davon aus, dass die Maßnahmen wesentlich mehr Leben fordern werden als das Virus selbst. Laut UNO sind weltweit 1,6 Milliarden Menschen vom akuten Verlust ihrer Lebensgrundlagen bedroht. Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, geringes Einkommen und Begleiterkrankungen sind gängige Folgeerscheinungen. Depressionen wirken sich oft lebenslang aus. Wir haben eine psychische Gesundheitskrise.
Die Sendung ist aktuell zu sehen über https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Videoarchiv unter https://www.youtube.com/user/ffbaktivstudio.

Shutdown?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 3. Juli, um 18.30 Uhr, eine Sendung unter dem Titel „Shutdown? Die andere Meinung„. Video-Chat-Aufzeichnung mit Prof. Dr. Christian Kreiß. Er spricht über Angstpolitik, Beschränkungen der Meinungsfreiheit, falsche Wirtschaftspolitik und den drohenden Wirtschafts- und Finanzcrash. Prof. Christian Kreiß widerspricht den offiziellen Glaubenssätzen. Er sagt: „Durch eine beispiellose Angstkampagne wird derzeit Macht in den Händen einiger Weniger konzentriert und werden Freiheit und Demokratie zu Grabe getragen. – Vor dem kommenden Absturz am Arbeitsmarkt könnten die Menschen zu Recht Angst haben. – Nach Angaben der UNO droht durch die weltweiten Corona-Lockdowns nach westlichem Vorbild fast der Hälfte aller Arbeitskräfte der Erde eine existenzielle Bedrohung der Lebensgrundlage. Laut Wall Street Journal wird sich 2020 die Zahl der hungernden Menschen auf der Welt von 130 auf 260 Millionen verdoppeln. – Die US-Großbank JPMorgan Chase prognostiziert: Dies ist keine normale Rezession. Der eigentliche Abschwung kommt erst noch.“
Die Sendung ist aktuell zu sehen über https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Videoarchiv unter https://www.youtube.com/user/ffbaktivstudio.

Gemeinwohlökonomie für FFB

Ein Aufruf zur Gründung einer GWÖ-Aktionsgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck von Gerald Morgner. Wer die Gemeinwohl-Initiative mit seiner Teilnahme bereichern möchte, möge sich bitte bei Gerald Morgner anmelden, der bereits Vorträge zur GWÖ hielt:
Inhalt des ersten Termins (ca. 1,5-2,0 Std.), der derzeit vorbereitet wird:

  • Kurzvorstellung eines jeden inkl. Vorkenntnisse zur GWÖ.
  • Gedankenaustausch eines jeden „was versteht jeder für sich unter Gemeinwohl-Ökonomie, und warum erachtet man dieses Thema für wichtig“
  • Ausarbeitung eines thematischen Schwerpunktes zur GWÖ.
    (z.B. Gemeinden, Unternehmen, Vereine, etc..).
  • Weitere Termine

Zur Vorbereitung:

Bitte anmelden. Die entsprechenden Emailadressen stehen im unteren Bild.

Der Aufruf als Video-Teaser.

Wie weiter nach Corona?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 3. Juli, um 18.30 Uhr, ein Livestream-Gespräch unter dem Titel „Zum Wohl aller: Gemeinwohl-orientierte Nach-Corona-Ökonomie“. Dazu heißt es: „Was erleben wir, was wünschen wir uns, was drängt uns zur Aktion und welche Alternativen gibt es? Ernstzunehmende Wissenschaftler und Ökonomen sagen einen großen Wirtschafts-Crash voraus mit enormen sozialen Verwerfungen. Deshalb müsse unser Wirtschaftssystem gründlich umgebaut werden: „Wir wollen nicht zurück zur Normalität, weil die Normalität das Problem war.“ Gerald Morgner, Unternehmer, und Alfred Pichler, Mitglied in der Kath.-Arbeitnehmer-Bewegung, sprechen über die Erfordernisse einer solidarischen Wirtschaftsordnung zum Wohl aller. Wie kann eine enkeltaugliche Ökonomie funktionieren? Gerald Morgner bringt uns die Theorie und Praxis der Gemeinwohlökonomie näher, die eine menschenwürdig organisierte Wirtschaft belohnt und in einigen Ländern gefördert und in vielen Orten bereits praktiziert wird. – Die jeweils aktuellen Sendungen sind zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Sendereihe „Was macht Corona mit uns?“

Das LIFEstudioFFB informiert über seine Sendereihe „Was macht Corona mit uns?: Am Freitag, 19.6., ging unter dem Titel „Solidarisch sein!“ eine auszugsweise Aufzeichnung aus der Livestream-Sendung der „Unteilbar – So geht Solidarität“-Demos online, die in mehreren Städten der Bundesrepublik am 14.6.20 stattfanden. Es werden Stellungnahmen sozialer Gruppen und Initiativen gezeigt. Solidarität zeigt, dass wir nicht wenige sind, sondern viele. Dass wir nicht allein sind, sondern zusammen. Das stimmt auch für die Menschen in unserer Region. Denn unter den Corona-“Schutzmaßnahmen“ leiden viele Menschen, darunter Selbständige, gesundheitlich Geschädigte und sozial Benachteiligte, Minderheiten und Kleinunternehmen. Solche „Kollateralschäden“ führen zu verstärkter Ausgrenzung und Armut. Dagegen engagiert sich das bundesweite Bündnis „unteilbar“. Es setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein: »Jetzt wird entschieden, wer die Kosten der globalen Krise trägt, wer danach stärker wird und wer schwächer«.
Am Freitag, 26.6., werden unter dem Titel „Wer hat Angst vor Olchinger Corona-Demonstranten? Die Demo am 21.6.20“ Auszüge der Redebeiträge prominenter und kenntnisreicher Redner gezeigt. Corona-Demos sind umstritten, weil sie teilweise von Demokratiefeinden gekapert werden. Das verhindern die Olchinger Organisatoren konsequent und verwehren sich vehement gegen solche Vorwürfe. Sie demonstrieren sonntäglich für „unsere Grundrechte, für Frieden und Freiheit, für eine demokratische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft“. Folgende Redner sprachen sich für diese Ziele aus: Prof. Christian Kreiß, Gerald Morgner, Inge Ammon und Daniel Dinkel.
Am Freitag, 3.7., sprechen unter dem Titel „Gemeinwohl! Wie geht eine Volkswirtschaft zum Wohle aller?“ der Unternehmer Gerald Morgner und Alfred Pichler, Mitglied in der Kathol.-Arbeitnehmer-Bewegung, über die Erfordernisse einer menschenwürdigen und solidarischen Wirtschaftsordnung. Die jeweils aktuellen Sendungen sind zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Solidarität in Corona-Zeiten

Die zweite Folge in der Sendereihe zur Coronakrise „Was macht Corona mit uns?“ ist diesmal ein hochgeladenes Video, kein Livestream. Ab Freitag, 19. Juni, zeigt das LIFEstudioFFB die Videoaufzeichnung „Solidarisch sein!“. Aus der Ankündigung: »Unter den Corona-“Schutzmaßnahmen“ leiden viele Menschen, darunter Selbständige, gesundheitlich Geschädigte und sozial Benachteiligte, Minderheiten und Vereinigungen. Am 14.6.2020 gab es Unteilbar-Demos in mehreren Städten der Bundesrepublik: »So geht solidarisch«. Das »Unteilbar«-Bündnis setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein: »Jetzt wird entschieden, wer die Kosten der globalen Krise trägt, wer danach stärker wird und wer schwächer«. Aus der anderthalbstündigen Livestream-Sendung zeigen wir Stellungnahmen sozialer Gruppen und Initiativen. Zum Schluss dokumentieren wir die solidarische Songdarbietung der Liedermacherin Nuria Edwards. Solidarität zeigt, dass wir nicht wenige sind, sondern viele. Dass wir nicht allein sind, sondern zusammen. Das stimmt auch für die Menschen in unserer Region.
Zu sehen im LIFEstudioFFB auf www.lifestudio.ffbaktiv.de und im Video-Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Weitere Livestream-Sendefolgen sind in Vorbereitung. Unter anderen zum Thema Wie geht es Lehrern, Eltern, Kinder? und Psychosoziale Folgen der Corona-Quarantäne-Maßnahmen …

Was macht Corona mit uns?

Die Brucker SZ berichtete am 8. Juni 2020 über die Ausstrahlung der Live-Sendung: „Verwundungen der Seele. Friedensaktivistin Inge Ammon spricht mit Demo-Organisatorin Fee Dürr über Corona und die Auswirkung auf die Menschen.“ – Hier zu lesen: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-olching-verwundungen-der-seele-1.4930682

Das LIFEstudioFFB kündigte eine Sendereihe unter dem Titel „Was macht Corona mit uns?“ an. Es sollen keine Thesen und Meinungen zu den viel diskutierten Schutzmaßnahmen und umstrittenen Thesen diskutiert werden. Statt dessen stehen die Folgen im Vordergrund, die Ängste und Fragen der Menschen. In der Ankündigung heißt es: „Gespräche über die Auswirkungen der Pandemie und der Krisenmaßnahmen. Was erleben wir, was wünschen wir uns, was drängt uns zur Aktion und welche Alternativen gibt es? Ein Zwiegespräch zwischen Jung und Alt über die Auswirkungen der Corona-Pandemie.“ In der ersten Sendung tauschen Inge Ammon, Friedens-Netzwerkerin, und Fee Dürr, Webprogrammiererin, ihre Erfahrungen aus. Frau Dürr organisiert sonntägliche Demos in Olching, um auf die Folgen und Fragen aufmerksam zu machen. Sie wird ihre Hoffnungen darstellen, die sie zur Durchführung dieser Demos motivieren. Inge Ammon berichtet über Erfahrungen aus Flüchtlings- und Bekanntenkreisen. – Der Livestream ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Online-Demo gegen die Übel in der Welt

Im Zeichen der Corona-Krise startet am 8. Mai um 18 Uhr das LIFEstudioFFB der Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“ seine erste Online-Sendung. Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus widmet sie sich verschiedenen Virenschleudern unserer Zeit unter der Überschrift „Nie wieder!“ – Den Viren dieser Zeit widerstehen. Eine Online-Demonstration gegen die Übel in der Welt. Der Schwur der überlebenden KZ-Opfer des deutschen NS-Terror-Regimes hieß „Nie wieder Krieg“. Er gilt noch heute. Wir ergänzen ihn mit dem Appell für die Verhütung drohender Klima- und Wirtschaftskatastrophen sowie des weltweiten Rüstungswahnsinns. Das „braune Virus“, das die Welt ins Unglück des 2. Weltkriegs stürzte, hat überlebt und bedroht unsere Freiheiten. Weitere Viren plagen uns: Das Coronakrisen-Virus, das Klimakrisen-Virus, das Wirtschaftskrisen-Virus, das Aufrüstungs-Virus, das Virus der ungezähmten Kriegsgefahr und das Virus, das unsere Demokratie in arge Bedrängnis bringt. Ihnen setzen wir künstlerischen und geistig-kulturellen Widerstand entgegen. Mit musikalischen und literarischen Beiträgen und Warnungen von regionalen Künstlern, Kulturschaffenden, Sprechern von Initiativen und von Personen des öffentlichen Lebens. Dabei sind Prof. Christian Kreiß, Dr. Sven Deppisch, Willi Dräxler, Margot Simoneit, Herbert Markus, Klaus Zieglmeier. Sowie die Musikanten und Literaten Lisa Rubin, Günter Wagenpfeil, David Jäger, Werner Lutz, Theresa Hannig und Poetry-Slamerinnen des Vereins „Turmgeflüster“. Die Übertragung der Online-Veranstaltung kann hier gesehen werden: www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach ist sie im Video-Archiv zu finden: www.youtube.com/ffbaktivstudio.