Hören, was Sache ist

„Schaug mer mal, dann hör mas scho! – Die Stimme nicht abgeben, sondern erheben.
Sprechen, zuhören, mitmischen. – Hören und hören lassen.“

Hier veröffentlichen wir Audio-Aufnahmen. Ein Klick und Sie hören, was andere zu sagen haben.
Gefragt, gesagt! Wir befragen oder interviewen zu aktuellen Problemen und/oder offenen Diskussionen.
Es geht um Fragen, Antworten, Kommentare, Termine und Vorstellungen unserer Landkreis-Mitbürger.
Zu Wort kommen Mitmenschen, Politiker, sachkundige Persönlichkeiten und andere Meinungsträger.
Vielleicht auch Sie!

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Meinung eines Mitbürgers zur Einführung des 49-Euro-Tickets
Uns erreichte der Kommentar eines Mitbürgers aus Maisach zur Einführung des 49-Euro-Tickets. Er möchte anonym bleiben, bat uns jedoch um die Veröffentlichung seines Statements. Das tun wir gerne, denn der Anlass dafür ist seine bundesweit breit diskutierte Aktualität.


Flucht und Vertreibung – Fürstenfeldbruck nach 1945
Gerhard Neumeier, Stadtarchivar von Fürstenfeldbruck, gibt einen zusammenfassenden Bericht über die Nachkriegszeit. Er beruht auf seinen Nachforschungen im Brucker Archiv. In seinem Buch „Fürstenfeldbruck 1945 bis 1990. Von der Kleinstadt zum Mittelzentrum“stellt er die Nachwehen der millionenfachen Flucht und Vertreibung von Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sowie aus den sog. „deutschen Siedlungsgebieten“ ausführlich und anschaulich dar. Und wie durch Beratung und Betreuung der Flüchtlinge, kulturelle und wirtschaftliche Selbstorganisation und behördliche Hilfestellung ihre Integration bewältigt wurde.


Geflohen, bei uns angekommen und was nun?
Momentan gibt es einen Hype um die Zahl der Geflüchteten, Fragen zu ihrem Status und über die Probleme, die ihre Ankunft in Deutschland für beide Seiten mit sich bringt. Es geht um Probleme bei der unterschiedlichen Behandlung durch die Behörden, um ihre schwierige Unterbringung usw. Wir befragten einen Fachmann, der täglich mit der Problematik beschäftigt ist: Willi Dräxler, Referent für Integration im Fürstenfeldbrucker Stadtrat und bei der Caritas. „Herr Dräxler, Sie haben täglich mit diesen Fragen zu tun. Welche Antworten geben Sie, wenn Sie gefragt werden: Wird übertrieben oder sind die Probleme schwerwiegend, die der große Flüchtlingszuzug unserem Land und unserem Landkreis beschert?“


For Future? – Antworten von Antônio Inácio Andrioli, Professor für Agrarökologie und ehemaliger Vizepräsident der Universität Federal da Fronteira Sul in Brasilien ist derzeit Stipendiat bei „Brot für die Welt“ und forscht an der Universität Hamburg. Er nimmt Stellung zu aktuellen Fragen der Gesellschaftspolitik: Braucht Demokratie auch Macht? Braucht es Sanktionspolitik gegenüber Brasilien? Wie kann der Amazonas-Regenwald gerettet werden? Das Motto „WENIGER MACHT MEHR LEBEN“ vertrat er auf der Puchheimer Podiumsdiskussion „30 Jahre Rio-Konferenz und Nord-Süd-Mahnmal“ am 11.10.22 mit Vehemenz. Die Radio-Journalistin Renate Börger aus München ließ ihn ausführlich zu Wort kommen.


Ohne Frieden mit dem Planeten gibt es keinen Frieden zwischen Nationen.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte bei der UN-Vollversammlung soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit ein. Wir machen die Übersetzung seiner Rede hörbar. Gustavo Petro sagte vor den Vereinten Nationen, New York, 20. September 2022: „Berührt nicht mit euren Giften die Schönheit meines Heimatlandes!“ Ein berührendes Dokument über den Regenwald, den Krieg, die Drogen und das feindliche Kapital.


Drei Redebeiträge von Fridays for Future in Fürstenfeldbruck am 23.9.2022
Wir dokumentieren drei Redebeiträge, die auf der Demo der Brucker FFF-Gruppierung am 23.9.2022 gehalten wurden. Die Moderation macht Alina Reize, Sprecherin der Brucker Gruppe. Der erste Redner ist Lenn De Azambuja, Schüler im Viscardi-Gymnasium. Der Zweite Sprecher ist Adi Stamper, ein verantwortlicher Organisator des Brucker ADFC. Als dritte lässt die Bühnenpoetin Meike Harms poetische Texte hören.


Prof. Christian Kreiß im Gespräch mit Renate Börger, Rundfunkjournalistin und aktiv beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac und für Radio Lora. Kreiß sagt: Gewaltige Mieteinnahmen in Form von Dividenden ergießen sich über die Anteilseigner großer Wohnkonzerne. Dieser ungerechte Zustand ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Auswege und Alternativen gibt es viele. Christian Kreiß unterrichtet als Professor an der Hochschule Aalen Volkswirtschaft und Finanzwissenschaft.