BRUCKER JOURNAL: Infos, Kommentare, Kritik, Vorschläge, Hinweise, Ideen ...

Beteiligen Sie sich mit konstruktiver Kritik, menschengerechten Dialogen und Ihrer Meinung.

Am Freitag, 19.2., um 18.30 Uhr, zeigt das LIFEstudioFFB in seiner Sendereihe „Zwiegespräch“ eine Diskussion unter der Überschrift „Corona-konform“ leben – ja oder nein?
Können Gegner und Befürworter der Coronamaßnahmen miteinander reden oder nur noch streiten? Das wollten wir wissen und luden Vertreter beider Seiten zum Disput ein. Sind die Positionen der beiden Kontrahenten unversöhnlich oder gibt es Überschneidungen und Gemeinsamkeiten? Gehen sie im Konsens oder im Streit auseinander? Lassen Sie sich vom Verlauf überraschen! Die wenige Tage zuvor aufgezeichnete Debatte führten Fee Dürr, Hauptorganisatorin der Olchinger Corona-Demos, solo-selbständige Webdesignerin und alleinerziehende Mutter, und Ulrich Seibert, Befürworter der Coronamaßnahmen, freier Autor (u. a. das Buch „Die Diktatur des Monetariats“) und Redakteur der gleichnamigen Sendereihe bei Radio Lora. Sie sprachen unter anderem über die politisch verordneten Zwangsmaßnahmen, über „Coronakonformität“, die „Rechtsoffenheit“ der Corona-Protestbewegung, die Folgen und Kollateralschäden der Krise und über die zerstrittene Zivilgesellschaft.
In einem Kommentar bemerkte der Autor der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl: „Was mir Sorgen macht, ist eine Art Corona-Fundamentalismus. Die Auseinandersetzung ist sehr giftig geworden. Das Virusgift hat auch den gesellschaftlichen Diskurs erfasst. Das betrifft die Befürworter der Maßnahmen genauso wie die Gegner. Es wird verbissen gestritten, nicht diskutiert. Doch die Demokratie lebt von den Zwischentönen. In der Demokratie ist nichts alternativlos. Wichtig ist der Versuch, respektvoll auch andere Meinungen und Sichten zuzulassen. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, sondern viel dazwischen. Das gilt es für beide Seiten zu respektieren und zu reflektieren.“ Ob die Aussprache diesem Wunsch entsprechend auf eine gewinnbringende Weise stattfand, ist aktuell und in den ersten Tagen nach der Sendung auf der Webseite des „LIFEstudioFFB“ zu sehen: https://lifestudio.ffbaktiv.de. Alle Sendungen sind archiviert auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Zweimal LIFEstudioFFB

Auf der Webseite von „LIFEstudioFFB“ – https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Youtube-Kanal: www.youtube.com/ffbaktivstudio – ist am Freitag, 29.1., ab 18.30 Uhr, die Video-Aufzeichnung
„Erinnern, Gedenken, Versöhnen: Gedenkbotschaft an den Todesmarsch durch Fürstenfeldbruck“
zu sehen. Aufgrund der Viruspandemie entfällt 2021 die Gedenkkundgebung am Todesmarsch-Mahnmal in Fürstenfeldbruck. Aus diesem Grund hielt die Vorsitzende des Arbeitskreises Mahnmal Fürstenfeldbruck, Julia Zieglmeier, ihre diesjährige Gedenkbotschaft im LIFEstudioFFB. Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Vor 76 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen. Deutschland gedenkt am 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus. In zahlreichen Städten wird mit Gedenkveranstaltungen an die Millionen Menschen erinnert, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Jedes Jahr wehen die Flaggen öffentlicher Gebäude in Deutschland an diesem Tag auf Halbmast. Die Inschrift auf dem Fürstenfeldbrucker Mahnmal lautet:“Hier führte in den letzten Kriegstagen im April 1945 der Leidensweg der KZ-Häftlinge aus den Todeslagern Kaufering /Landsberg vorbei ins Ungewisse.“ Kurz vor dem Zusammenbruch des Nazi-Regimes und vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden die verhungerten und zerlumpten, fast ausschließlich jüdischen Zwangsarbeiter aus Richtung Landsberg durch die Pucher- und Dachauer Straße in Fürstenfeldbruck getrieben. Der Bildhauer Hubertus von Pilgrim hatte das Denkmal geschaffen, das jeweils eine Station des langen und meist tödlichen Leidensweges Tausender von KZ-Häftlingen aus Dachau und seinen Außenlagern markiert. „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1996 den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.


Die Lesereihe „Hartz IV- und Corona-Politik machen arm!“ ist zu sehen auf der Webseite von „LIFEstudioFFB“: https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Youtube-Kanal: www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Am Sonntag, 31.1., ab 17 Uhr, folgt die zweite Lesung: „MILDE GABE mit MORALSENF (Teil 1)“
Bettina Kenter-Götte liest aus ihrem Buch „Heart’s Fear – Hartz IV. Geschichten von Armut und Ausgrenzung“. Zudem wird sie unter dem Motto „Arm&Reich vor Acht“ – ein Pendant zur Info-Rubrik „Börse vor Acht“ vor den TV-Nachrichten – die aktuelle Hartz IV-Politik, die Armuts- und Hungersituation in der Welt beleuchten. Bei der Leipziger Buchmesse 2018 präsentierte sie ihr Buch. Ihr Insiderbericht stieß sofort auf anhaltendes Interesse bei Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, bei Wissenschaft und Publikum. Nach einer zweijährigen Lesereise mit über 50 Veranstaltungen in ganz Deutschland und in Österreich und einem Auftritt im Bundestag in Berlin kam die „Coronakrise“; alle Live-Veranstaltungen mussten auf den Tag X verschoben werden. Das Buch ist aktueller denn je.

Mahnwache + Zwiegespräch über Atombewaffnung

Am Freitag, 22.1., 11.30 Uhr vor dem alten Rathaus in Fürstenfeldbruck: Mahnwache – Atomwaffen sind verboten! Veranstalter: Sozialforum Amper + Eine-Welt-Zentrum FFB e.V. + Sozialinitiative Brucker Brücke – das WIR stärken.

Am Freitag, 22.1., um 18.30 Uhr überträgt das „LIFEstudioFFB“ einen Beitrag in der neuen Sendereihe „Zwiegespräch“:Der Anfang vom Ende der Atomwaffen – Was ist zu tun?„. Im Gespräch: Inge Ammon, Friedensnetzwerkerin, FFB und Martin Pilgram, Vorsitzender pax christi München & Freising. Zusätzlich zeigen wir die 12-Min.-Kurzfassung des prämiierten Dokumentarfilms „Der Anfang vom Ende der Atomwaffen“. Am 22. Januar 2021 tritt das UN-Atomwaffenverbotsabkommen (AVV) in Kraft. 51 Staaten haben es ratifiziert bzw. sind ihm beigetreten. Damit sind Atomwaffen völkerrechtlich geächtet, illegal, verboten. Das Inkrafttreten des Vertrags ist ein historischer Meilenstein einer globalen Bewegung, die vor 75 Jahren begann und über mehrere Generationen andauert. Der Vertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar. Erst drei EU-Staaten haben den Vertrag ratifiziert, darunter unser Nachbarland Österreich. Bisher ist Deutschland Mitglied aller multilateralen Abrüstungsverträge. Deutschland ist NATO-Mitglied und Lagerort für ca. 20 US-Atomwaffen. Im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ der NATO stellt Deutschland Trägerflugzeuge und Piloten für den Ernstfall des Atomwaffeneinsatzes zur Verfügung. Ihr Einsatz wird jedes Jahr bei der Militärübung „Steadfast Noon“ geübt. Deutschland nimmt auch an der Einsatzplanung in der Nuklearen Planungsgruppe teil. Diese Aktivitäten wären mit einem Beitritt zum AVV untersagt. Noch weigert sie die Bundesregierung, den Vertrag zu ratifizieren mit dem Argument, „Dabeisein“ ermögliche Mitsprache. Aber 92 Prozent der Deutschen unterstützen den deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbot. Benötigt wird also ein wachsender Druck von unten – von uns allen auf Politiker, Gemeinde- und Stadtparlamente. – Weitere Infos: www.icanw.de. – Der Livestream ist zu sehen auf https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Geschichten von Armut und Ausgrenzung

Am Sonntag, 17.1., ab 17 Uhr veröffentlicht das „LIFEstudioFFB“ einen Video-Podcast in der neuen Sendereihe „Lesen – Hören – Sprechen – Denken“: „Heart’s Fear“ – Hartz IV- und Corona-Politik machen arm! Das kleine Kultbuch digital. Für alle Betroffenen und für alle, die ihnen beistehen. Erste Folge: „Fünf vor Hartz IV“. Bettina Kenter-Götte liest aus ihrem Buch „Heart’s Fear – Hartz IV. Geschichten von Armut und Ausgrenzung“. Zudem wird sie unter dem Motto „Arm&Reich vor Acht“ (als ironisches Pendant zur Info-Rubrik „Börse vor Acht“ vor den TV-Nachrichten) die aktuelle Hartz IV-Politik, die Armuts- und Hungersituation in der Welt beleuchten. Seit dem Frühjahr 2020 sind Singlemamas, Soloselbstständige, Kulturprofis und viele andere (oft erfolgreiche) Menschen auf ALG II/Hartz-IV/Grundsicherung/Sozialpaket und Armentafel angewiesen, auf ein Leben mit „Heart’s Fear“. Vor dieser Entwicklung gerade in der Kulturbranche warnt die Autorin Bettina Kenter-Götte schon seit vielen Jahren. Trotz großer Erfolge war die 69jährige in ihrer 50jährigen Karriere als Bühnen-, TV- und Synchronschauspielerin schon selbst von Armut betroffen: einmal als alleinerziehende Mutter eines kleinen Kindes, einmal als Künstlerin während einer Branchenflaute und einmal während einer langwierigen Erkrankung. Ihr Fazit lautet: „Als Schauspielerin honoriert, als junge Singlemama diskriminiert, von Behörden drangsaliert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert.“ Seit 2011 setzt die vielseitige Künstlerin sich für die Enttabuisierung der Armut ein. Ihr Bühnenstück „Hartz-Grusical“ wurde 2011 mit dem „Stuttgarter Autorenpreis“ ausgezeichnet. Bei der Leipziger Buchmesse 2018 präsentierte sie ihr Buch „Heart’s Fear – Hartz IV. Geschichten von Armut und Ausgrenzung“, erschienen im Verlag Neuer Weg. Ihr Insiderbericht stieß sofort auf anhaltendes Interesse bei Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, bei Wissenschaft und Publikum. Nach einer zweijährigen Lesereise mit über 50 Veranstaltungen in ganz Deutschland und in Österreich und einem Auftritt im Bundestag in Berlin kam die „Coronakrise“; alle Live-Veranstaltungen mussten auf den Tag X verschoben werden. Doch das Buch ist aktueller denn je. – Die erste Folge in der Sendereihe „Lesen – Hören – Sprechen – Denken“ ist zu hören und zu sehen auf der Webseite von „LIFEstudioFFB“: https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Youtube-Kanal: www.youtube.com/ffbaktivstudio

Ziel: Vollständige Abschaffung von Atomwaffen

Pressemitteilung des Sozialforum Amper FFB: „Am 22. Januar 2021 tritt der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft. Dies ist ein friedenspolitischer Erfolg von großer historischer Tragweite, den wir öffentlich darstellen wollen. Als Sozialforum Amper haben wir den Frieden auf unserer Agenda und unsere Aktionen (z.B. jährliche Hiroshima-Gedenktage) haben Sie ja teilweise durch Ihre Berichte mitbegleitet. Wenn das Wetter mitspielt und Corona es erlaubt, planen wir eine kurze Mahnwache. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, diesen Tag in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir sind deshalb auch im Gespräch mit Vertretern der Stadt Fürstenfeldbruck, die seit 2014 eines der mehr als 600 Mitglieder Deutschlands beim Netzwerk Majors for Peace ist. Das internationale Netzwerk hieß früher „Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen“. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, aber der erste große Schritt ist getan. Der zweite für uns deutlich größere Schritt wird sein, die gewählten Vertreter Deutschlands dazu zu bewegen, den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Um dies zu erreichen unterstützen wir die Regionalgruppe der IPPNW Landsberg a. Lech, deren Pressemitteilung wir Ihnen hiermit zukommen lassen. Warum ist dies für die Brucker Bevölkerung interessant? Die Anzeigenkampagne, die von der IPPNW-Gruppe (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) am 13. Januar gestartet wird, wurde auch von bekannten Namen aus dem Landkreis FFB unterstützt: Inge Ammon, als Friedensaktivistin über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und Mitglied der Brucker Brücke, Thomas Böhner, als Gründer von Help Liberia, Herbert Markus als Vorsitzender des Eine-Welt-Zentrums, die Aktiven des Sozialforums Amper, zu guter Letzt Hans Well. Und als ein Münchner Konstantin Wecker … die Brucker Brücke plant einen Livestream zum Thema. In Gilching hat die Pax Christi-Gruppe eine Aktion angekündigt …“ – Sozialforum Amper Fürstenfeldbruck, Initiative für gerechte Sozialordnung, Demokratie, Frieden und Ökologie – https://sozialforumamper.wordpress.com

“Globaler Norden” und “Globaler Süden”

Für das „Nord-Süd-Forum FFB“ berichtet Walter Ulbrich: Das Jahr 2020 hat die Menschheit schwer erschüttert und wir wissen, dass sich die Situation mit dem Jahreswechsel erst einmal nicht grundlegend ändern wird. Die Corona-Krise wird die Welt noch einige Zeit in Atem halten, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und uns alle fordern. Wir leben im Glauben an den uns verbindenden Heiligen Geist, auf die Einsicht jedes Einzelnen, aber auch der politisch Verantwortlichen, um mit grundlegenden Änderungen unserer Wirtschafts- und Lebensweise das Überleben auf UNSERER EINE ERDE zu sichern. Leider berichten unsere Medien fast nichts mehr, was über den eigenen Horizont hinaus reicht – Corona über alles und die EU kämpft mühsam um gemeinsame Beschlüsse. Die Flüchtlinge auf Moria klagen an! Der Konsument allein kann nicht für einen faireren Handel und einen gerechten Ausgleich zwischen dem “Globalen Norden” und dem “Globalen Süden” sorgen. Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich kaum etwas ändern. Der Widerstand des „Kapitals“ ist gewaltig! Sowohl beim digital ausgerichteten Runden Tisch des EWNB zu Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“ am 4.12.2020 wie auch bei der aufgezeichneten Debatte über einen Antrag von B90/Grüne zum Lieferkettengesetzim Bayer. Landtag am 9.12. wurde deutlich, wie die CSU ihren eigenen Minister im Regen stehen lässt. Die Beratung über die umstrittenen Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz im Bundeskabinett wurde erneut vertagt. Größter Streitpunkt ist die weiterhin die zivilrechtliche Haftung, bei der sich Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Altmaier quer stellen. Ohne eine solche Haftungsregelung wäre das Gesetz aber völlig wirkungslos. Obwohl schon klar war, dass das 1992 errichtete und 2018 abgerissenes Mahnmal am Puchheimer S-Bahnhof ersetzt wird, kam die Aufstellung des neuen Tores am 25.11. doch überraschend. Im Anhang … Fotos vom neuen „Nord-Süd-Durchblick“ und einige Erläuterungen dazu. Der traditionelle Schweigekreis am 10.12. konnte freilich wie auch die regelmäßig stattfindenden Klimawachen am letzten Freitag im Monat nur recht eingeschränkt stattfinden. Dafür gab unser Bürgermeister Seidl eine ZOOM-Pressekonferenz, der zwei Veröffentlichungen folgten: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/puchheim-frei-und-gleich-anwuerde-und-rechten-1.5144231 und ein Artikel im Kreisboten vom 28.12. Leider wurde mein abschließender Appell, dass die Impfstoffe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein müssen, nicht erwähnt. UN-Generalsekretär António Guterres forderte dies dann ausdrücklich im Bundestag am 18.12. Da müssen wir dran bleiben! Drei Hinweise noch: 1. Im Oekom-Verlag ist ein Buch von António Andrioli erschienen. Es enthält vor allem eine Sammlung von Texten, die er während seiner Zeit in Deutschland verfasst hat „mit kritischen Blicken auf ein Land in der (Öko)Krise“: https://www.oekom.de/buch/brasilien-zwischen-hoffnung-und-illusion-9783962382605. 2. Das Buch von Gerd Müller „Umdenken – Überlebensfragen der Menschheit“ … Er hat mutig seine Erkenntnisse zu Papier gebracht, diese leider aber wie so viele seiner VorgängerInnen im BMZ gegen nationale Interessen nicht durchsetzen können. Der Erlös beim Kauf dient dem Aufbau einer Schule in Togo. Ich ähnlicher Weise spendet unser Landrat an Stelle von Neujahrsgrüßen einen Teil seines persönlichen Verfügungsfonds im Rahmen des Projekts „1000 Schulen für unsere Welt“ für eine Schule in Togo. 3. Christiane Lüst aus Gauting berichtet unter https://www.oeko-und-fair.de/ über eine erfolgreich durchgeführte Aktion vor Weihnachten zum Verkauf von NOCAP-Produkten in Kombination mit Online-Tickets für den vielfach gepriesenen Film „Das Neue Evangelium“. Die Leidensgeschichte von Jesus wird auf die heutige Versklavung von afrikanischen Migranten in der italienischen Landwirtschaft projiziert. Die Organisation NO CAP wurde vom Jesusdarsteller Yvan Sagnet gegründet. Beim Kauf des Tickets unter https://film.dasneueevangelium.de/ kann man ein Lieblingskino unterstützen, z.B. ein Breitwand-Kino. In der Hoffnung auf ein weiteres gutes Zusammenwirken verbleibe ich mit guten Wünschen auf ein Neues Jahr 2021, in dem wir weiterhin gesund und zuversichtlich für gutes Leben im globalen Sinne wirken können! – In diesem PDF wird der neuerrichtete „Nord-Süd-Durchblick“ in Puchheim dokumentiert.

WÜNSCHE

Wir wünschen Ihnen und Euch geruhsame und besinnliche Feiertage, in der Silvesternacht einen guten Rutsch und EIN FRIEDLICHES, DEMOKRATISCHES und GEMEINWOLHORIENTIERTES NEUES JAHR 2021, mit viel Freude, Freundschaften, guten Gesprächen und gesteigertem Mut, den Widrigkeiten dieser Zeit solidarisch zu widerstehen. Alles Gute für die Zukunft wünscht Ihnen das Team von FFBaktiv.
Alle Infos: https://ffbwandel.wordpress.com LIFEstudioFFB: https://lifestudio.ffbaktiv.de
Die Videos im Archiv: www.youtube.com/ffbaktivstudio

Säulen der Menschenwürde: Demokratie, Frieden, Ökologie

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt am Donnerstag, 10.12., 18.30 Uhr, im Livestream eine Sendung mit Stellungnahmen zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2020. Globale Krisensymptome gefährden die Würde und Rechte der Menschen: Pandemie, Demokratieabbau, Klimakrise, Artensterben, Umweltschäden, Kriege, Aufrüstung, Sozialdumping, Wohnungsmangel, Flüchtlingsnot, Hunger und andere Missstände türmen sich auf zu einer globalen humanitären Krise. Die Weltwirtschaft kommt ins Trudeln, die Armut wächst, die Pandemie, der Hunger und die Fluchtursachen werden benutzt, um Grenzen zu schließen, die Pressefreiheit zu unterminieren und illiberale Demokratien zu errichten. und Mobbing nehmen zu. Klimakrise und Kriegsgefahren bedrohen die Weltkultur. Die UNESCO begeht jährlich den 10. Dezember als „Internationalen Tag der Menschenrechte“. Sie erinnert an die global verpflichtenden Menschenrechtskonventionen, an den „Internationalen Tag der Migranten“ am 18.12. und an den „Internationalen Tag der menschlichen Solidarität“ am 20.12. Zu drängenden Problemfeldern melden sich zu Wort: Gerald Morgner, Berater für Gemeinwohlökonomie; Inge Ammon, Friedensnetzwerkerin; Karl Busl, im Verein „Mehr Demokratie“; Bettina Kenter-Götte, Schauspielerin und Autorin; Klaus Zieglmeier, Publizist; Alfred Pichler, Mitglied in der Kath. Arbeitnehmerbewegung. Musikalische Beiträge von Lisa Rubin und Günter Wagenpfeil runden die Sendung ab.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf https://lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

Lockdown für Rüstung und Militär – Friedensstadt Fürstenfeldbruck

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe„Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Samstag, 5.12., um 18.30 Uhr, ein ein Video-Feature unter dem Titel: „Lockdown für Rüstung und Militär – Friedensstadt Fürstenfeldbruck“. Der 5. Dezember ist der bundesweite Aktionstag „Abrüstung statt Aufrüstung“ gegen die weitere Steigerung der Rüstungsausgaben. Wir unterstützen die Initiative mit Statements, kurzen Video- und musikalischen Beiträgen. Darin geht es unter anderem um die Atomraketen in Büchel/NRW, um das 10-jährige Jubiläum der Wikileaks-Veröffentlichung “Collateral Murder”, um Rüstungsfirmen in Fürstenfeldbruck und sinnvolle Vorschläge zur Etablierung einer „Friedensstadt FFB“.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

LIFEstudioFFB: Corona nervt weiter

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 27.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch! #2“. Plädoyers für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Die Gesprächspartner sind Birgit Hörger, Allgemein-Ärztin aus Gröbenzell, und Rudolf Ende, ehem. Gemeinderat, BN-Mitglied, Ökogarten-Initiator aus Schöngeising. In der Corona-Frage stehen sich die Lager ebenso feindlich distanziert wie stumm gegenüber. Wir fragen nach den Hintergründen der gesellschaftlichen Spaltung. Helfen die von der Regierung verhängten Maßnahmen und Einschränkungen überhaupt? Sind ihre Wirkungen nicht sogar schädlich — in gesundheitlicher wie in politischer Hinsicht? Und wenn sie eher schaden, warum werden sie dennoch propagiert? Schließlich die alles entscheidende Frage: Wem nützt es? Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

LIFEstudioFFB: Corona nervt

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 20.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch!“ Dazu heißt es: Für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Wie geht es unseren Mitmenschen? Erfahrungen, Beobachtungen, Erlebnisse. Die Gesprächspartnerinnen Bettina Kenter-Götte, Autorin und Schauspielerin aus Germering, und Inge Ammon, Friedens-Netzwerkerin aus Fürstenfeldbruck, tauschen ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse aus. In dieser Zeit bröckeln Freundschaften, Familien und KollegInnen geraten in Meinungsverschiedenheiten. Es herrscht Verwirrung angesichts schwer durchschaubarer und unübersichtlicher Geschehnisse und Verordnungen. Zu Hause konsumieren und draußen Maske auf und Abstand halten – so heißen die Optionen für die Lebensgestaltung unter Corona-Bedingungen. Die Schließung von Gastronomie-, Kultur- und Freizeitorten hat einerseits Verständnis, andererseits Unverständnis und Proteste ausgelöst. Die Menschen, deren Einkommen durch den Lockdown gefährdet ist, stellen eine Mehrheit in Deutschland dar. Eine Branche, die besonders von diesem Lockdown betroffen ist, sind Künstler und Kulturschaffende. Die meisten von ihnen leben ohnehin prekär, quasi von der Hand in den Mund — auch ohne Lockdown. Doch jetzt, wo die Theater geschlossen, Veranstaltungen verboten, Termine abgesagt sind, jetzt, wo man nicht mal eben einen Nebenjob in der Gastronomie ergattern kann, da sind viele dieser Menschen nicht nur von Armut, sondern vom Ruin bedroht. Depressionen, Gewaltbereitschaft und psychische Störungen nehmen zu. Darüber reden, wie wir den Corona-Alltag erleben, ist das Gebot der Stunde, aber mit wem und wie? Mit anderen streiten, kann gut und schlecht enden. Es geht ums Brücken bauen, Verbundenheit vermitteln und Mut machen, denn ein sicheres soziales Umfeld ist nachweisbar eine starke Heilkraft ohne Nebenwirkungen. Unsere Gesprächspartnerinnen setzen sich dafür ein.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio. Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch und www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel.

Mit der Erinnerungskultur ernst machen!

Die Brucker SZ berichtete am 11.11.20: „Erinnerung aufpoliert … Der Stolperstein für Johanna Oppenheimer in Schöngeising ist einer von dreien im Landkreis. Es gehört sich, der Opfer des NS-Regimes zu gedenken. Der Bundestagsabgeordnete Michael Schrodi hat das auf eigene Art getan … Drei dieser Stolpersteine gibt es im Landkreis. In Schöngeising wird der Malerin Johanna Oppenheimer gedacht, die wegen ihrer jüdischen Abstammung 1942 über das Sammellager Milbertshofen nach Theresienstadt deportiert worden ist, wo sie am 23. Dezember verstarb. Der zweite Stolperstein liegt in Grafrath und erinnert an den ukrainischen Zwangsarbeiter Wassyl Zhyhalük. Zwei Jahre lebte er in der Gemeinde, bevor er 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Flossenbürg deportiert wurde, wo er 1945 ermordet worden ist. Und in Gröbenzell erinnert ein Stolperstein an Kurt Schroeter, der mit seiner Familie 1923 dorthin gekommen ist und ein international anerkannter Violinpädagoge wurde. 1936 zog er nach Amsterdam, wo er am 13. August 1943 auf offener Straße festgenommen wurde. In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1944 wurde er in Auschwitz vergast …“.
Mit BM Michael Schrodi und dem Verleger des Buchs „Tage, die so quälend sind“, Roman Kovar, führten wir 2012 ein Interview, das hier zu sehen ist: https://youtu.be/2wi9TFqdkjY.
Wir sagen und fragen: Ja, „es gehört sich, der Opfer des NS-Regimes zu gedenken“. Gehört es sich auch, Straßen nach ihren Mördern und Verächtern zu benennen?

Gemeinwohl organisieren – aber wie?

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ im Livestream am Donnerstag, 12.10., um 18.30 Uhr, eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde. Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.
Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis – Wie geht das?„. Zwei regionale Unternehmer berichten, wie sie Gemeinwohlökonomie (GWÖ) umsetzen: Thomas Börkey-Biermann, Geschäftsführer der Ökoring Handels GmbH, Mammendorf, und Sepp Hecker, Biogärtnerei Hecker, Olching. Die Diskussion bereichern Dr. Michael Lorenz, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Germering, und Johanna Mellentin, Kulturwissenschaftlerin, FFB. Als Moderator und Mitdiskutant fungiert Gerald Morgner, IT-Unternehmer und GWÖ-Referent/Berater. – Auf die Fragestellung „Wie zufrieden sind Sie mit unserem heutigen Wirtschaftssystem“ konnte man bereits 2012 und 2013 laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung und der „Zeit“ erfahren, dass sich ca. 80 Prozent der Deutschen eine neue Wirtschaftsordnung wünschen. In Bayerns Verfassung lautet Artikel 151: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.“ In Artikel 14 des Deutschen Grundgesetzes heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“ Die real praktizierte und real existierende Wirtschaftsform widerspricht der Bedeutung der Verfassungstexte. Für Regierungen ist das Wachstum des Angebots von Waren und Dienstleistungen entscheidend und für Unternehmen die Gewinnmaximierung. – Die Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie vertreten ein Wirtschaftssystem, das sich am Wachstum von Menschenwürde, an ökologischer Nachhaltigkeit, Solidarität und Transparenz orientiert. Privates Unternehmertum soll sozial und ökologisch handeln. Die Profitmaximierung darf nicht über allem stehen. Die Spielregeln der Wirtschaft sind so zu transformieren, dass die wirtschaftlichen Akteure belohnt werden, die verantwortungsbewusst im Sinne des Gemeinwohls handeln. Dafür wurde eine Matrix erarbeitet, nach der neben der Finanzbilanz auch nach der GWÖ-Bilanz bilanziert wird. Was steckt hinter der Gemeinwohl-Ökonomie, wie funktioniert sie und was bringt sie wem? Darüber wird diskutiert. Regionale Unternehmer, die bereits nach der Matrix der GWÖ arbeiten, berichten wie es funktioniert.

„Contanern ist kein Verbrechen!“

Im November letzten Jahres haben wir euch vom Einreichen unserer Verfassungsklage berichtet. Wie manche von euch sicher schon wissen, haben wir im August bereits eine Antwort aus Karlsruhe erhalten. Leider hat das Bundesverfassungsgericht die Klage als unbegründet abgelehnt und kam zu dem Schluss: Eigentum dürfe auch an wertlosen Sachen durch Strafe geschützt werden. Wir möchten diese Mail dazu nutzen, den Bedeutungshorizont der Stellungnahme der Richter*innen zu umreißen.
Verfassungsklage gegen die Kriminalisierung von Lebensmittelrettung
Mit der Straftat, die wir begangen haben, haben wir auf ein Verbrechen aufmerksam gemacht – ein Verbrechen an der Menschheit – nichts Geringeres als der Diebstahl der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Wir wurden dafür schuldig gesprochen, dass wir Lebensmittel aus der Mülltonne eines Supermarktes genommen haben. Das Containern und damit die Verwertung von Lebensmitteln als Nahrung wird kriminalisiert. Auf der anderen Seite bleibt die systematische Vernichtung von Lebensmitteln gängige Praxis. Dabei ist der Schutz natürlicher Lebensgrundlagen mit Art. 20a des Grundgesetzes zum Staatsziel ernannt worden. Die Diskrepanz unserer Ziele und der gängigen Praxis andererseits wollten wir mit unserer Verfassungsklage auf juristischer Ebene sichtbar machen. Zudem wollten wir erreichen, dass das Containern nicht mit der Härte des Strafgesetzbuches geahndet wird. Noch im Februar haben wir erfahren, dass unsere Verfassungsklage auf der Entscheidungsliste für das Jahr 2020 steht. Auf dieser Liste stehen 40 ausgewählte Fälle von tausenden Belangen, mit denen sich Bürger*innen jährlich an die Richter*innen in Karlsruhe wenden – ein kleiner Erfolg und ein Zeichen, dass dem Thema Lebensmittelverschwendung, auch aus Sicht des Bundesverfassungsgerichtes aktuelle gesellschaftliche Relevanz beigemessen wird.
Von der Entscheidung überrollt
Mit der Erwartung, dass ein Urteil nun relativ bald in Aussicht steht, starteten wir also in das Jahr. Gerne hätten wir diese Nachricht auch mit euch geteilt. Doch musste mit der Ausbreitung des Coronavirus und dem Lockdown im März anderen Themen Platz eingeräumt werden. All unsere geplanten Pressetermine und Drehtage mussten abgesagt werden. So waren auch unsere gewohnten Kommunikationswege aus den Angeln gehoben. Die bevorstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geriet aus unserem Blickfeld. Auch wenn wir wussten, dass uns jeden Tag die Entscheidung der Richter*innen ereilen könnte, fühlten wir uns doch überrollt. Ob Mensch überhaupt an irgendeinem Tag bereit für eine Nachricht mit solch einer Durchschlagskraft ist? – wahrscheinlich nicht. Wir sahen uns auf jeden Fall mit der Antwort des Verfassungsgerichts vollkommen überfordert, noch dazu die Enttäuschung, aus diesem langjährigen juristischen Prozess nicht mit einem Freispruch herauszutreten. Ganz verdaut haben wir diesen Moment bis heute nicht. Unsere Klage ist zwar als unbegründet, aber zulässig erklärt worden. Das ist bereits ein kleiner Erfolg, zudem hat sich das Gericht mit wichtigen juristischen Fragen auseinandergesetzt und Stellung genommen. Doch wir bleiben weiterhin verurteilt als Straftäterinnen. Viel entscheidender ist für uns jedoch, die Frage, was dies für unsere Gesellschaft bedeutet. Insbesondere für die Menschen, die weiterhin in Mülltonnen steigen möchten, um Lebensmittel zu retten. Das können wir immer noch nicht ganz abschätzen, noch ein Grund mehr darüber zu reden.
Was das Urteil für uns bedeutet
In der Entscheidung wird der Schutz des Eigentums so weit ausgelegt, dass sogar der Diebstahl von wertlosen Sachen möglich ist. Art. 20a GG wurde keine Bedeutung beigemessen. Demnach muss der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen weiterhin hinter dem Schutz des Eigentums anstehen. Doch entscheidend ist auch, dass das Verfassungsgericht, wie es selbst formuliert, nicht zu prüfen hat, ob der Gesetzgeber die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung gewählt habe und verweist damit auf die Politik! Es ist durchaus möglich, das Containern per Gesetz zu entkriminalisieren, sowie die Verschwendung von Lebensmitteln zu verbieten. So müssen wir zwangsläufig die Frage stellen: Was hindert uns Menschen daran, Wege mit Zukunft zu wählen? Ist es Bequemlichkeit oder unsere gewohnten Muster, die das Bedürfnis nach Sicherheit stillen? Für uns scheint die Hürde das „aber“ zu sein, welches wir jedem Satz mit „Klimaschutz“ folgen lassen, und mit dem wir unsere Gewohnheiten verteidigen. So heißt es: Der Ressourcenschutz sei abzuwägen mit wirtschaftlichen Argumenten. Die Lebensmittelverschwendung sei an ein bedrohliches Ausmaß gelangt, aber unser Konsumverhalten sei schwer zu ändern. Containern sei ein wichtiges Engagement, aber das Eigentum müsse geschützt werden. Damit wollen wir uns nicht in erster Linie zu Feinden des Eigentums erklären, doch wollen wir die vorrangige Bedeutung solch einer „Aber“-Logik in Frage stellen. Gerade in juristischen Belangen wünschen wir uns doch zukunftsweisende Entscheidungen. Bezeichnen wir Art. 20a unseres Grundgesetzes als irrelevant und strukturieren unsere Gesellschaft nicht demnach um, erklären wir unser Staatsziel damit als hinfällig und verspielen unsere Zukunft. Umweltschutz darf kein Hobby sein, für das mensch sich freiwillig entscheidet, wenn wir weiterhin auf diesem Planeten leben möchten.
Wie es jetzt weitergehen muss
Wollen wir wirklich an bekannten Wegen festhalten, obwohl sie ohne Zukunft sind? Wir dürfen nicht den Fehler begehen, den Schutz unserer Lebensgrundlagen aus den Augen zu verlieren, sondern dürfen mutig sein, neue Wege auszuprobieren. Auch wir haben uns auf den Weg gemacht, haben die Kriminalisierung des Containerns und unseren Umgang mit Lebensmitteln in Frage gestellt. Es hat viel Mut gekostet, uns als Straftäterinnen einem öffentlichen Diskurs zu stellen. Mit uns fordern mittlerweile 170.000 Menschen Politiker*innen auf, auch mutig zu sein. Die Politik ist jetzt gefragt, endlich gegen die Lebensmittelverschwendung anzugehen. Wir möchten gemeinsam mit euch den Politiker*innen zwei konkrete Forderungen mit auf den Weg geben: Die Entkriminalisierung des Containerns und ein Wegwerfstopp für Supermärkte. Teilt die Petition weiter in eurem Bekanntenkreis: https://weact.campact.de/petitions/containern-ist-kein-verbrechen-1. Solange genießbare Lebensmittel in der Mülltonne landen, sind wir nicht zufrieden! – Solidarisch, Caro & Franzi

LIFEstudioFFB: Worum es uns geht

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ im Livestream am Freitag, 16.10., 18.30 Uhr eine „DemokraTisch in Bruck“-Gesprächsrunde: „Worum es uns gehen muss: Ökosoziale Wirtschaft, Klimakrisenbewältigung, Gerechter Welthandel„.
Diskussionsgäste neben Gerald Morgner als Moderator sind Walter Ulbrich, von Campo Limpo/Nord-Süd-Forum, und Alfred Pichler, von der KAB – Kath. Arbeitnehmerbewegung und der Sozialinitiative Brucker Brücke/Open Source-Workshops.
Die globale Wirtschaft steht vor einer umfassenden Finanzkrise. Vom aktuellen Welthandelssystem profitieren vorrangig global agierende Konzerne. Mittels Liberalisierung und Deregulierung soll neoliberale Wirtschaftspolitik in völkerrechtlichen Abkommen unumkehrbar gemacht werden. Handels- und Investitionsabkommen destabilisieren die Finanzmärkte. Dafür stehen u. a. das CETA- und das Mercosur-Abkommen zwischen EU und lateinamerikanischen Staaten. Die Coronaepidemie lähmt die europäische und deutsche Wirtschaft und bedarf staatlicher Stützung. Die damit einhergehende Handels- und Sozialkrise dezimiert den Mittelstand, führt zu vermehrten Insolvenzen und Zunahme von Verarmung. Das betrifft weltweit die Landwirtschaft, die Beschäftigten in der Industrie und im öffentlichen Dienst, die prekär Beschäftigten, die Arbeitslosen und die Rentner. Fairer und gerechter Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt. Ein nachhaltiges Wirtschaften und die Miteinbeziehung von Umweltschutz sind die Zielvorstellungen für eine ökosoziale Wirtschaft. Forderungen nach einem gerechten Welthandel, nach einem Lieferkettengesetz und nach mehr demokratischer Mitbestimmung in Konzernen, öffentlichen Unternehmen und Verwaltungen werden drängender. Wie können unser Landkreis, seine Städte und Gemeinden, letztlich wir alle dazu beitragen?

„Refugee“-Aktionstag in Fürstenfeldbruck abgesagt

ABSAGE: Refugee Aktionstag in FFB wird verschoben. Aufgrund der steigenden Fallzahlen in Fürstenfeldbruck haben wir uns dazu entschieden den Aktionstag in FFB, am 10.10.2020, abzusagen. Wir wollen das Risiko der Geflüchteten, die in den ANKER-Zentren ohnehin schon unter schweren Bedingungen leben müssen, nicht zusätzlich erhöhen. Außerdem wollen wir auch bei der Bevölkerung in FFB nicht den Anschein erwecken, als würden wir die aktuelle Situation in FFB nicht ernst nehmen. Der AKtionstag soll dazu dienen, auf die Situation der Geflüchteten aufmerksam zu machen und sie mit der Bevölkerung in FFb zusammenzubringen. In der aktuellen Situation scheint uns das nicht möglich. Wir hoffen dennoch den Aktionstag in den nächsten Wochen nachholen zu können.
Quelle: Bayerischer Flüchtlingsrat

Ein großes Bündnis aus Geflüchteten aus dem Ankerzentren und zivilgesellschaftlichen Organisationen macht am Freitag, 13.10. zwischen 13 und 15 Uhr vor dem Brucker Rathaus mit einem Aktionstag in Fürstenfeldbruck auf die Lebenssituation in den Ankerzentren aufmerksam: Geflüchtete aus dem ANKER Zentrum in FFB, der Bayerische und Münchner Flüchtlingsrat, Seebrücke München, Solicity München, Karawane München und das Bündnis #ausgehetzt. – Das Ankerzentren in Fürstenfeldbruck ist ein Musterbeispiel der Ausgrenzung und des Unsichtbarmachens geflüchteter Menschen in Bayern. Mitten im Nirgendwo werden Menschen isoliert und mit ihren Problemen alleine gelassen. Die Probleme sind dabei zahlreich: lange und zermürbende Asylverfahren, problematische Unterbringung in Großlagern, Arbeitsverbote, keine Deutschkurse und schlechte gesundheitliche Versorgung sind nur ein paar, der vielen täglichen Missstände.
Auf die Lebensbedingungen in dem ANKER-Zentrum wird aufmerksam gemacht und die Abschaffung dieser Zentren gefordert, um die Isolation der Geflüchteten im ANKER-Zentrum zu durchbrechen. Geboten werden eine Performance, Musik und Kinderbespaßung. – Das LIFEstudioFFB wird, wenn das Wetter und alle weiteren Umstände günstig sind, das Geschehen aufnehmen und als Video ins Netz stellen. Die Doku wird ab Sonntag, 11.10. zu sehen sein auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Kurze Zustandsbeschreibung in Stichworten von Willi Dräxler, Integrationsreferent der Stadt FFB: Der Fliegerhorst ist offiziell eine AnKER-Dependance, mit den entsprechenden Bedingungen. Was es dort nicht gibt sind die zentrierten Behörden wie BAMF, zentrale Ausländerbehörde, Antragsstelle des Gerichts etc. (nachzulesen bei https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/224354/168692/leistung/leistung_57497/index.html). Die Belegung ist derzeit deutlich reduziert von 1.000 Plätzen auf ca. 450 belegte. Die Verweildauer ist zumindest für Familien auf 6 Monate beschränkt. Was sicherlich ein Dilemma ist, betrifft die Perspektivlosigkeit für Geflüchtete mit geringer Bleibeperspektive und Dublin-Fälle. Gut ist, dass die Kinder, außer den Berufsschulpflichtigen, extern zur Schule gehen (nicht wie im AnKER in Manching). Das Freizeit- und Beschäftigungsangebot wird m. W. gut angenommen. Inakzeptabel ist, dass wohl immer noch rund 30 Personen als Fehlbeleger (= Anerkannte) dort verweilen. Zu bedenken ist, dass viele Geflüchtete lieber im Fliegerhorst verbleiben, als ins schöne Berchtesgaden oder nach Garmisch in eine normale Unterkunft verlegt zu werden. Die medizinische Versorgung im AnKER-Zentrum FFB ist derzeit akzeptabel.

„Stadt und Land in Bürgerhand“ – ein zukunftsweisendes Ziel?

Livestreamsendung im „LIFEstudioFFB“ im Rahmen der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Eine Video-Chat-Aufzeichnung mit Bruno Marcon, der als erster für die Wählervereinigung „Augsburg in Bürgerhand“ in den Augsburger Stadtrat gewählt wurde, berichtet über ihre Motive, Ziele und Aktivitäten. Zu ihnen zählen u. a. die Einrichtung von Bürgerräten, Bürgergenossenschaften, einer nachhaltigen Daseinsvorsorge und eines Bürgerhaushalts. Welche Chancen sehen die Initiatoren, welche Wege und Methoden wählen sie aus, um diese Ziele zu erreichen? Das Fragegespräch fand als Video-Chat anlässlich der für 2020 verschobenen bundesweiten „Langen Nacht der Demokratie“ statt. Die Übertragung ist am Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr. Die aktuelle Sendung ist jeweils zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio. Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

Wenn der Blockwart den Untertanengeist lobt

„Risiko, Gefahr, Sicherheit, Infektionsschutz“ sind die beliebtesten Wörter der Coronaregeln-Befürworter. In Olching sollen die Zügel gegen unbotmäßige Bürger stärker angezogen werden, der „besorgte Nachbar“ soll die Polizei verstärken und ein Sicherheitsdienst sich selbst mit Bußgeldern finanzieren helfen. Die Brucker SZ meldete am 20.9.20: „Sicherheitsdienst soll am Markt kontrollieren … Der Olchinger Hauptausschuss stimmt für eine Änderung der Satzung. Demnach sollen Vergehen gegen Coronaregeln stärker bestraft werden … die Änderung der Marktsatzung auf Antrag der CSU … verlangt, ähnlich wie am Olchinger See und am Grünanger im Schwaigfeld, dass angesichts der Coronagefahr auch an Markttagen am Nöscherplatz Identitätsfeststellungen durch den dort tätigen Sicherheitsdienst erfolgen und bei vorsätzlichen Vergehen – zum Beispiel der Verweigerung, eine Maske zu tragen – Bußgelder bis zu 2500 Euro verhängt werden sollen. Eine Mehrheit von acht zu drei Stimmen … stimmte dann auch für die Änderung … Ingrid Jaschke von den Grünen zieht einen Blockwart-Vergleich … Tomas Bauer bekräftigte für die CSU … die Notwendigkeit von „Identitätsfeststellungen auch am Marktplatz“ … „Das Risiko von Corona gibt es bis zum Winter.“ Dass Bürger andere anzeigen, würde es geben. „Die beste Baupolizei ist der besorgte Nachbar“… Bisher gibt die Stadt auf Nachfrage von Jaschke 40.000 Euro für den Sicherheitsdienst am Olchinger See aus.
Meldungen der anderen Art: „EILMELDUNG: Deutschland meldet Null neue Todesfälle bundesweit. Trotzdem fahren Politik und Medien die Panik-Propaganda hoch.“ – https://corona-transition.org/eilmeldung-deutschland-meldet-null-neue-todesfalle-bundesweit
Neue Erkenntnisse vermittelt ein Artikel auf der News-Plattform Telepolis: Angesichts der bisherigen Studienlage zur Wirksamkeit von Masken auf die Eindämmung von Viren und aufbauend auf einer kritischen Bewertung der inzwischen existierenden Studien zum neuen Coronavirus schließt Prof. Ines Kappstein, Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie, Infektionsepidemiologie, Hygiene und Umweltmedizin, in einem kürzlich erschienenen Artikel in der Fachzeitschrift Krankenhaushygiene up to date, der auch von der Ärztekammer als Ärztliche Fortbildung zertifiziert wurde: „Der Gebrauch von Masken im öffentlichen Raum ist schon allein aufgrund des Fehlens von wissenschaftlichen Daten fragwürdig …“https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Das-Aufrechterhalten-der-Massnahmen-trotz-einer-dramatisch-gesunkenen-Sterberate-4906401.html?seite=all
Aber: Nach den Corona-Ausbrüchen beim ausbeuterischen Schlachtkonzern Tönnies … boxte Klöckner, angetrieben wohl von Lobbyisten, jetzt eine „Reform“ durch wonach Verbraucherschutzbehörden Lebensmittelunternehmen, also auch Schlachtbetriebe künftig deutlich weniger kontrollieren müssen. – https://www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2020/bundesrat-verabschiedet-kloeckner-reform-weniger-lebensmittelkontrollen-in-risiko-betrieben
Beinahe überall auf diesem Planeten findet die gleiche aberwitzige Art von „Infektionsschutz“ statt. Von Chile über Nigeria bis Myanmar: Seuchenschutz 2020 sieht fast überall gleich aus … Internationaler Währungsfonds und Weltbank spielen die Schlüsselrolle bei einer globalen Erpressung. Ihr simpler Kern: „Spielt gefälligst mit bei unserer Plandemie — oder wir drehen euch den Geldhahn zu.“ – https://hinter-den-schlagzeilen.de/der-gekaufte-planet
Stimmt das heute nicht mehr? „Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen“. So steht es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“.
Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse.

„KeinGradWeiter!“ – Klimastreik in FFB

Videodokumentation von der Demo am Freitag, den 25.9.20, mit den Redebeiträgen sowie mit Stellungnahmen von Demoteilnehmern. Die Video-Doku ist im Videoarchiv anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ciWS67EKfA8

„Fridays for Future FFB“ rief zur Kundgebung am 25.9.20 in der Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Für starke EU-Klimaziele, einen Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende und den Erhalt unseres Rothschwaiger Waldes.
Die Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de
Die Aufzeichnung findet sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio
Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch

Bausteine der Klimapolitik

Das „LIFEstudioFFB“ kündigt im Rahmen von „DemokraTisch in Bruck“ die 2. Folge in der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert!“ an: „Bausteine der Klimapolitik in FFB: Energie undMobilität – Erreichen wir die Klimaziele?„. Als Gäste in der Sendung sind eingeladen: Alexa Zierl (Stadträtin FFB und Referentin für Klimaschutz, „Fahrradtaxi“-Unternehmerin); Dipl.-Inf. Stefan Plate (Berater für nachhaltige Mobilität, Verkehrswende und Klimaschutz); Gabriel Sailer (Verkehrs- und Mobilitätsentwickler, ehem. Bürgermeisterkanditat Olching); Dr. Ingrid Jaschke (Kreis-/Stadträtin u. 3. Bgm. Olching, im Bund Naturschutz OG Olching). Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent/Berater.
In der Ankündigung heißt es: Bereits seit Jahrzehnten engagieren sich tausende Bürgerinnen und Bürger, hunderte Verbände und Vereine gegen die Zerstörung unserer Erde und damit unserer Lebensgrundlagen. Für unsere gemeinsame Zukunft braucht es eine Energiewende in all ihren Facetten. Das Ziel der Energiewende in Deutschland ist es, bis zum Jahr 2050 seine Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie oder nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Reichen unsere Aktivitäten aus, um diese Ziele zu erreichen oder müssen wir die Energiewende schneller vorantreiben? Auch Fürstenfeldbruck muss klimaneutral werden. Wie sieht es im Kreis FFB mit der Klima-, Energie-, Verkehrs- und Fahrradpolitik aus – geht es voran, was bremst, was geht nicht? – Gesprächsreihe „DemokraTisch in Bruck“. Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun. Young and Old for Future. Veranstalter: Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnung findet sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio