Kategorie: Gesundheit

LIFEstudioFFB: Corona nervt weiter

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 27.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch! #2“. Plädoyers für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Die Gesprächspartner sind Birgit Hörger, Allgemein-Ärztin aus Gröbenzell, und Rudolf Ende, ehem. Gemeinderat, BN-Mitglied, Ökogarten-Initiator aus Schöngeising. In der Corona-Frage stehen sich die Lager ebenso feindlich distanziert wie stumm gegenüber. Wir fragen nach den Hintergründen der gesellschaftlichen Spaltung. Helfen die von der Regierung verhängten Maßnahmen und Einschränkungen überhaupt? Sind ihre Wirkungen nicht sogar schädlich — in gesundheitlicher wie in politischer Hinsicht? Und wenn sie eher schaden, warum werden sie dennoch propagiert? Schließlich die alles entscheidende Frage: Wem nützt es? Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

LIFEstudioFFB: Corona nervt

Das „LIFEstudioFFB“ überträgt im Rahmen seiner neuen Sendereihe „Was? Warum – Monologe, Dialoge, Trialoge“, im Livestream am Freitag, 20.11., um 18.30 Uhr ein Zwiegespräch unter dem Titel: „Corona nervt – wir tun’s auch!“ Dazu heißt es: Für eine faire Debattenkultur angesichts der Kommunikations- und Demokratiedefizite in der Politik, in den Medien und unter uns, den Leidtragenden. Wie geht es unseren Mitmenschen? Erfahrungen, Beobachtungen, Erlebnisse. Die Gesprächspartnerinnen Bettina Kenter-Götte, Autorin und Schauspielerin aus Germering, und Inge Ammon, Friedens-Netzwerkerin aus Fürstenfeldbruck, tauschen ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse aus. In dieser Zeit bröckeln Freundschaften, Familien und KollegInnen geraten in Meinungsverschiedenheiten. Es herrscht Verwirrung angesichts schwer durchschaubarer und unübersichtlicher Geschehnisse und Verordnungen. Zu Hause konsumieren und draußen Maske auf und Abstand halten – so heißen die Optionen für die Lebensgestaltung unter Corona-Bedingungen. Die Schließung von Gastronomie-, Kultur- und Freizeitorten hat einerseits Verständnis, andererseits Unverständnis und Proteste ausgelöst. Die Menschen, deren Einkommen durch den Lockdown gefährdet ist, stellen eine Mehrheit in Deutschland dar. Eine Branche, die besonders von diesem Lockdown betroffen ist, sind Künstler und Kulturschaffende. Die meisten von ihnen leben ohnehin prekär, quasi von der Hand in den Mund — auch ohne Lockdown. Doch jetzt, wo die Theater geschlossen, Veranstaltungen verboten, Termine abgesagt sind, jetzt, wo man nicht mal eben einen Nebenjob in der Gastronomie ergattern kann, da sind viele dieser Menschen nicht nur von Armut, sondern vom Ruin bedroht. Depressionen, Gewaltbereitschaft und psychische Störungen nehmen zu. Darüber reden, wie wir den Corona-Alltag erleben, ist das Gebot der Stunde, aber mit wem und wie? Mit anderen streiten, kann gut und schlecht enden. Es geht ums Brücken bauen, Verbundenheit vermitteln und Mut machen, denn ein sicheres soziales Umfeld ist nachweisbar eine starke Heilkraft ohne Nebenwirkungen. Unsere Gesprächspartnerinnen setzen sich dafür ein.
Die aktuelle Sendung ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio. Ausführliche Informationen zur Sendereihe: www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch und www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel.

„Contanern ist kein Verbrechen!“

Im November letzten Jahres haben wir euch vom Einreichen unserer Verfassungsklage berichtet. Wie manche von euch sicher schon wissen, haben wir im August bereits eine Antwort aus Karlsruhe erhalten. Leider hat das Bundesverfassungsgericht die Klage als unbegründet abgelehnt und kam zu dem Schluss: Eigentum dürfe auch an wertlosen Sachen durch Strafe geschützt werden. Wir möchten diese Mail dazu nutzen, den Bedeutungshorizont der Stellungnahme der Richter*innen zu umreißen.
Verfassungsklage gegen die Kriminalisierung von Lebensmittelrettung
Mit der Straftat, die wir begangen haben, haben wir auf ein Verbrechen aufmerksam gemacht – ein Verbrechen an der Menschheit – nichts Geringeres als der Diebstahl der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Wir wurden dafür schuldig gesprochen, dass wir Lebensmittel aus der Mülltonne eines Supermarktes genommen haben. Das Containern und damit die Verwertung von Lebensmitteln als Nahrung wird kriminalisiert. Auf der anderen Seite bleibt die systematische Vernichtung von Lebensmitteln gängige Praxis. Dabei ist der Schutz natürlicher Lebensgrundlagen mit Art. 20a des Grundgesetzes zum Staatsziel ernannt worden. Die Diskrepanz unserer Ziele und der gängigen Praxis andererseits wollten wir mit unserer Verfassungsklage auf juristischer Ebene sichtbar machen. Zudem wollten wir erreichen, dass das Containern nicht mit der Härte des Strafgesetzbuches geahndet wird. Noch im Februar haben wir erfahren, dass unsere Verfassungsklage auf der Entscheidungsliste für das Jahr 2020 steht. Auf dieser Liste stehen 40 ausgewählte Fälle von tausenden Belangen, mit denen sich Bürger*innen jährlich an die Richter*innen in Karlsruhe wenden – ein kleiner Erfolg und ein Zeichen, dass dem Thema Lebensmittelverschwendung, auch aus Sicht des Bundesverfassungsgerichtes aktuelle gesellschaftliche Relevanz beigemessen wird.
Von der Entscheidung überrollt
Mit der Erwartung, dass ein Urteil nun relativ bald in Aussicht steht, starteten wir also in das Jahr. Gerne hätten wir diese Nachricht auch mit euch geteilt. Doch musste mit der Ausbreitung des Coronavirus und dem Lockdown im März anderen Themen Platz eingeräumt werden. All unsere geplanten Pressetermine und Drehtage mussten abgesagt werden. So waren auch unsere gewohnten Kommunikationswege aus den Angeln gehoben. Die bevorstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geriet aus unserem Blickfeld. Auch wenn wir wussten, dass uns jeden Tag die Entscheidung der Richter*innen ereilen könnte, fühlten wir uns doch überrollt. Ob Mensch überhaupt an irgendeinem Tag bereit für eine Nachricht mit solch einer Durchschlagskraft ist? – wahrscheinlich nicht. Wir sahen uns auf jeden Fall mit der Antwort des Verfassungsgerichts vollkommen überfordert, noch dazu die Enttäuschung, aus diesem langjährigen juristischen Prozess nicht mit einem Freispruch herauszutreten. Ganz verdaut haben wir diesen Moment bis heute nicht. Unsere Klage ist zwar als unbegründet, aber zulässig erklärt worden. Das ist bereits ein kleiner Erfolg, zudem hat sich das Gericht mit wichtigen juristischen Fragen auseinandergesetzt und Stellung genommen. Doch wir bleiben weiterhin verurteilt als Straftäterinnen. Viel entscheidender ist für uns jedoch, die Frage, was dies für unsere Gesellschaft bedeutet. Insbesondere für die Menschen, die weiterhin in Mülltonnen steigen möchten, um Lebensmittel zu retten. Das können wir immer noch nicht ganz abschätzen, noch ein Grund mehr darüber zu reden.
Was das Urteil für uns bedeutet
In der Entscheidung wird der Schutz des Eigentums so weit ausgelegt, dass sogar der Diebstahl von wertlosen Sachen möglich ist. Art. 20a GG wurde keine Bedeutung beigemessen. Demnach muss der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen weiterhin hinter dem Schutz des Eigentums anstehen. Doch entscheidend ist auch, dass das Verfassungsgericht, wie es selbst formuliert, nicht zu prüfen hat, ob der Gesetzgeber die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung gewählt habe und verweist damit auf die Politik! Es ist durchaus möglich, das Containern per Gesetz zu entkriminalisieren, sowie die Verschwendung von Lebensmitteln zu verbieten. So müssen wir zwangsläufig die Frage stellen: Was hindert uns Menschen daran, Wege mit Zukunft zu wählen? Ist es Bequemlichkeit oder unsere gewohnten Muster, die das Bedürfnis nach Sicherheit stillen? Für uns scheint die Hürde das „aber“ zu sein, welches wir jedem Satz mit „Klimaschutz“ folgen lassen, und mit dem wir unsere Gewohnheiten verteidigen. So heißt es: Der Ressourcenschutz sei abzuwägen mit wirtschaftlichen Argumenten. Die Lebensmittelverschwendung sei an ein bedrohliches Ausmaß gelangt, aber unser Konsumverhalten sei schwer zu ändern. Containern sei ein wichtiges Engagement, aber das Eigentum müsse geschützt werden. Damit wollen wir uns nicht in erster Linie zu Feinden des Eigentums erklären, doch wollen wir die vorrangige Bedeutung solch einer „Aber“-Logik in Frage stellen. Gerade in juristischen Belangen wünschen wir uns doch zukunftsweisende Entscheidungen. Bezeichnen wir Art. 20a unseres Grundgesetzes als irrelevant und strukturieren unsere Gesellschaft nicht demnach um, erklären wir unser Staatsziel damit als hinfällig und verspielen unsere Zukunft. Umweltschutz darf kein Hobby sein, für das mensch sich freiwillig entscheidet, wenn wir weiterhin auf diesem Planeten leben möchten.
Wie es jetzt weitergehen muss
Wollen wir wirklich an bekannten Wegen festhalten, obwohl sie ohne Zukunft sind? Wir dürfen nicht den Fehler begehen, den Schutz unserer Lebensgrundlagen aus den Augen zu verlieren, sondern dürfen mutig sein, neue Wege auszuprobieren. Auch wir haben uns auf den Weg gemacht, haben die Kriminalisierung des Containerns und unseren Umgang mit Lebensmitteln in Frage gestellt. Es hat viel Mut gekostet, uns als Straftäterinnen einem öffentlichen Diskurs zu stellen. Mit uns fordern mittlerweile 170.000 Menschen Politiker*innen auf, auch mutig zu sein. Die Politik ist jetzt gefragt, endlich gegen die Lebensmittelverschwendung anzugehen. Wir möchten gemeinsam mit euch den Politiker*innen zwei konkrete Forderungen mit auf den Weg geben: Die Entkriminalisierung des Containerns und ein Wegwerfstopp für Supermärkte. Teilt die Petition weiter in eurem Bekanntenkreis: https://weact.campact.de/petitions/containern-ist-kein-verbrechen-1. Solange genießbare Lebensmittel in der Mülltonne landen, sind wir nicht zufrieden! – Solidarisch, Caro & Franzi

Wenn der Blockwart den Untertanengeist lobt

„Risiko, Gefahr, Sicherheit, Infektionsschutz“ sind die beliebtesten Wörter der Coronaregeln-Befürworter. In Olching sollen die Zügel gegen unbotmäßige Bürger stärker angezogen werden, der „besorgte Nachbar“ soll die Polizei verstärken und ein Sicherheitsdienst sich selbst mit Bußgeldern finanzieren helfen. Die Brucker SZ meldete am 20.9.20: „Sicherheitsdienst soll am Markt kontrollieren … Der Olchinger Hauptausschuss stimmt für eine Änderung der Satzung. Demnach sollen Vergehen gegen Coronaregeln stärker bestraft werden … die Änderung der Marktsatzung auf Antrag der CSU … verlangt, ähnlich wie am Olchinger See und am Grünanger im Schwaigfeld, dass angesichts der Coronagefahr auch an Markttagen am Nöscherplatz Identitätsfeststellungen durch den dort tätigen Sicherheitsdienst erfolgen und bei vorsätzlichen Vergehen – zum Beispiel der Verweigerung, eine Maske zu tragen – Bußgelder bis zu 2500 Euro verhängt werden sollen. Eine Mehrheit von acht zu drei Stimmen … stimmte dann auch für die Änderung … Ingrid Jaschke von den Grünen zieht einen Blockwart-Vergleich … Tomas Bauer bekräftigte für die CSU … die Notwendigkeit von „Identitätsfeststellungen auch am Marktplatz“ … „Das Risiko von Corona gibt es bis zum Winter.“ Dass Bürger andere anzeigen, würde es geben. „Die beste Baupolizei ist der besorgte Nachbar“… Bisher gibt die Stadt auf Nachfrage von Jaschke 40.000 Euro für den Sicherheitsdienst am Olchinger See aus.
Meldungen der anderen Art: „EILMELDUNG: Deutschland meldet Null neue Todesfälle bundesweit. Trotzdem fahren Politik und Medien die Panik-Propaganda hoch.“ – https://corona-transition.org/eilmeldung-deutschland-meldet-null-neue-todesfalle-bundesweit
Neue Erkenntnisse vermittelt ein Artikel auf der News-Plattform Telepolis: Angesichts der bisherigen Studienlage zur Wirksamkeit von Masken auf die Eindämmung von Viren und aufbauend auf einer kritischen Bewertung der inzwischen existierenden Studien zum neuen Coronavirus schließt Prof. Ines Kappstein, Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie, Infektionsepidemiologie, Hygiene und Umweltmedizin, in einem kürzlich erschienenen Artikel in der Fachzeitschrift Krankenhaushygiene up to date, der auch von der Ärztekammer als Ärztliche Fortbildung zertifiziert wurde: „Der Gebrauch von Masken im öffentlichen Raum ist schon allein aufgrund des Fehlens von wissenschaftlichen Daten fragwürdig …“https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Das-Aufrechterhalten-der-Massnahmen-trotz-einer-dramatisch-gesunkenen-Sterberate-4906401.html?seite=all
Aber: Nach den Corona-Ausbrüchen beim ausbeuterischen Schlachtkonzern Tönnies … boxte Klöckner, angetrieben wohl von Lobbyisten, jetzt eine „Reform“ durch wonach Verbraucherschutzbehörden Lebensmittelunternehmen, also auch Schlachtbetriebe künftig deutlich weniger kontrollieren müssen. – https://www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2020/bundesrat-verabschiedet-kloeckner-reform-weniger-lebensmittelkontrollen-in-risiko-betrieben
Beinahe überall auf diesem Planeten findet die gleiche aberwitzige Art von „Infektionsschutz“ statt. Von Chile über Nigeria bis Myanmar: Seuchenschutz 2020 sieht fast überall gleich aus … Internationaler Währungsfonds und Weltbank spielen die Schlüsselrolle bei einer globalen Erpressung. Ihr simpler Kern: „Spielt gefälligst mit bei unserer Plandemie — oder wir drehen euch den Geldhahn zu.“ – https://hinter-den-schlagzeilen.de/der-gekaufte-planet
Stimmt das heute nicht mehr? „Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen“. So steht es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“.
Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse.

Übertriebene Sorgfaltspflicht?

Das Brucker Tagblatt berichtete am 9.9.20: „Corona im Gymnasium: Über 100 Schüler müssen daheim bleiben … Bereits am ersten Schultag musste das Gymnasium Olching einen Coronafall verzeichnen … Im Gymnasium Olching ist eine Schülerin positiv auf das Corona-Virus getestet worden … Die gesamte Q11 ist noch vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Die infizierte Schülerin hatte keinerlei Symptome … Die Notfallpläne konnten schnell aktiviert werden … Für alle anderen Schüler und Lehrer besteht laut Gesundheitsamt allerdings keine Gefahr. Die ultima ratio, die Schule komplett zu schließen, sei somit nicht notwendig. Als engste Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt zwei Freundinnen und die Familie der Schülerin ermittelt. Diese müssen sich testen lassen und ab sofort für 14 Tage in Quarantäne …“
Man kann die ganze Corona-Problematik auch anders sehen: „Covid-19 – ein europaweiter Zahlenvergleich zeigt, wie unbegründet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist“. Ein Artikel, der den Zahlenspielen nachgeht: https://www.nachdenkseiten.de/?p=64554