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Arbeit als „Zuckerl“ und geduldete Nazi-Parolen?

Die Brucker SZ berichtete am 18.7.18 über den Brucker Umgang mit Asylbewerbern: Mit einem „Zuckerl“ abgespeist … Die Asylhelfer in Mittelstetten bemühen sich um eine Arbeitsstelle für einen Flüchtling. Deshalb fragen sie das Landratsamt um Rat. Über die Antwort sind alle Helferkreise im Landkreis empört … Obwohl es im täglichen Politikbetrieb kaum ein wichtigeres Thema als „Asyl“ zu geben scheint, fühlen sich die ehrenamtlichen Asylhelfer nicht mehr ernst genommen … Landrat Thomas Karmasin (CSU) und sein Amt sehen sich dem Vorwurf mangelhafter Kommunikation ausgesetzt … Verzögerungen erklärt Karmasin unter anderem damit, dass trotz sinkender Flüchtlingszahlen eine Entlastung der Behörde unter anderem deshalb nicht eingetreten sei, „weil die Rückführung von Menschen ohne Aufenthaltsrecht durch vielfältige Handlungen (Rechtsmittel, Probleme mit dem zurücknehmenden Land, Probleme mit dem Identitätsnachweis, Vorlage von Attesten, etc.) verzögert wird, so dass noch immer nahezu die gleiche Anzahl von Zuwanderern zu betreuen sind“ …
Kommentar in der Brucker SZ am 18.7.18: „Asylbewerbern den Zugang zum Arbeitsmarkt zu verwehren, ist unwürdig und der falsche Weg“.
Eine weitere Meldung am gleichen Tag: Die Beseitigung der ausländerfeindlichen Schmierereien „Flüchtlinge raus“, in der Nähe der Erstaufnahmeeinrichtung, soll, nachdem ein paar Wochen vergangen sind, erst in der kommenden Woche stattfinden.
Meldung am 19.7.18: „Am Mittwoch waren die Aufschriften noch zu lesen, am Donnerstagvormittag meldete Stadtwerke-Geschäftsführer Enno Steffens dann Vollzug. Es wurde Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.“

Selber machen: Ein Ökosystem auf der Basis von Diversität und Nachhaltigkeit

Aus einem Bericht des Brucker Tagblatts vom 29.5: 10.000 Quadratmeter Natur pur – Das Paradies auf Brandenbergs Erden … ein Stück Land, dem man auf den ersten Blick nicht ansieht, welche Vielfalt es beherbergt – das ist der Paradiesgarten Brandenberg. Ein Grüppchen Idealisten um den Schöngeisinger Rudolf Ende hat ihn angelegt … Das Areal sollte nicht an einen Maisbauern fallen … Ganz bewusst erinnert hier nichts an einen konventionellen Garten … Die rund zehn Aktiven des Paradiesgarten-Vereins im Moorenweiser Ortsteil Brandenberg … arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie … auf Permakulturen spezialisiert … wurden eine Streuobstwiese, Gemüse- und Blumenbeete angelegt … Das sind landwirtschaftliche Ökosysteme auf der Basis von Diversität und Nachhaltigkeit … Die Arbeit ist für alle Nutzer ein kontinuierlicher Lernprozess. Als Überraschung erwies sich, wie viel Mangold zu ernten ist, wenn nur ein Samentütchen ausgestreut wird. „Wir haben drei Riesenkisten zur Brucker Tafel gebracht“ …