Veranstaltungskalender

# Termine im Eine-Welt-Zentrum auf der Homepage des Vereins: www.einewelt-ffb.de
# Termine auf der Homepage der Agenda21 Landkreis: www.agenda21-ffb.de/veranstaltungen
# Schülerinnen und Schüler streiken für mehr Klimaschutz – Teil der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“: http://fff-muc.de
# Veranstaltungen und Livestream-Aktivitäten der Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“: www.lifestudio.ffbaktiv.de
# im monatlichen Donnerstags-Rythmus stattfindende Open Source- und Linux-Workshops:
Homepage.
# Das Jahresprogramm des BUND NATURSCHUTZ – ORTSGRUPPE FÜRSTENFELDBRUCK + EMMERING findet sich am unteren Ende dieser Seite

Veranstaltungen:

Mo, 20.1, 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Andechser Molkerei Scheitz, Biomilchstr. 1, Andechs
Impulsvortrag von Dr. Dr. h.c. mult. Vandana Shiva, Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises. Thema der anschließenden Podiumsdiskussion: Klimakrise: Was Unternehmen, Landwirte und Verbraucher jetzt tun müssen.
Unkostenbeitrag: 9,90 € (inkl. Freigetränk, Verpflegung). Ein kostenfreier Shuttlebus vom S-Bahnhof Starnberg wird von der Andechser Molkerei Scheitz gestellt. Dieser fährt um 18:04 Uhr vom S-Bahnhof Starnberg ab. Für eine bessere Planung wählen Sie im Ticketshop bei Bedarf bitte die Preiskategorie ‚Normalpreis inkl. Bus‘. Info: www.andechser-natur.deTicket Service: https://www.eventim-light.com/de/a/5de61dd60e4c590001fd83d0/e/5de62295964d6400019d4f7a

Di, 21.1., 19.30 Uhr, Bürgerhaus Emmering, kleiner Saal 1.OG, Lauscherwörth, Emmering
„Energie aus der Biotonne im Landkreis FFB“
Referent Jakob Drexler. Der Referent ist Kreisrat der UBV, Mitglied des Werkausschuss FFB und Sprecher des Fachbereichs Bioenergie bei ZIEL21 e.V. Er geht in seinem Vortrag der Frage nach, welche Lösung für den Landkreis die umweltfreundlichste, energetisch wirtschaftlichste und CO2-neutralste ist: Die Eigenkompostierung oder die Biotonne? Er wird über den aktuellen Stand der Biomüllsammlung im Landkreis berichten und stellt innovative Projekte in anderen Landkreisen vor.
Saal mit Bewirtung, Einlass ab 19 Uhr.
Veranstalter: BN-Kreisgruppe FFB
Eintritt frei.

Di, 21.1., 19:30 Uhr, Stadtbibliothek in der Aumühle, Bullachstr. 26, FFB
Vortrag mit Kerem Schamberger: „Die Kurden – Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion“
Wer weiß um den Krieg, den die türkische Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Wer erinnert sich an die Repressionen in den 1990er Jahren? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen. Kerem Schamberger und Michael Meyen zeigen in ihrem aktuellen Buch, dass die Verfolgung der Kurden in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und dass Ankara diesen Krieg heute auch führen kann, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut.
Kerem Schamberger, Jahrgang 1986, ist politischer Berichterstatter und Kommunikationswissenschaftler an der LMU München. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Unterdrückung der Kurden in der Türkei und übt scharfe Kritik an Recep Erdogan und an der deutschen Politik.
Kooperationsveranstaltung der Stadtbibliothek mit Sozialforum Amper und Eine-Welt-Zentrum
Eintritt: 5 €

Do, 23.1., 20 Uhr, Lichtspielhaus, Maisacher Straße, FFB
Film: „Das geheime Leben der Bäume“, nach dem Bestseller von Peter Wolleben (TRAILER). Mit Podiumsgespräch: „… der Wald kommt zurück, wäre nur schön, wenn wir dann noch da sind …“. Der in Bonn geborene Peter Wohlleben ist nicht nur Förster, sondern auch Bestseller-Autor. 2015 veröffentlichte er sein Buch Das geheime Leben der Bäume und zementierte damit seinen Ruf, nicht nur ein Waldmanager sondern auch ein Waldkenner zu sein. Sein Wissen zur Forstwirtschaft und zum natürlichen Wachstum ist weitreichend: Die grünen Riesen kommunizieren in ihrem natürlichen Lebensraum zum Beispiel miteinander und so deckt Peter Wohlleben nun nicht mehr nur auf den Seiten eines Buches, sondern auch in einer filmischen Dokumentation die erstaunlichen Fähigkeiten von Bäumen auf, von denen kaum einer wusste.
Für das Podium haben dankenswerterweise zur Verfügung gestellt (in alphabetischer Reihenfolge):
Jakob Drexler, Kreisrat, Energieexperte, Mitglied von Ziel 21 aus Hörbach
Christian Götz, Diplom-Biologe und 2. Bürgermeister von Fürstenfeldbruck
Paul Högenauer, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Fürstenfeldbruck e.V.
Anita Ottmann, Forstamstfrau vom AELF (Grünen Zentrum), Puch
Silvia Roelcke, Mitglied der BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) aus dem Würmtal
Moderation : Manfred Amann, SZ Redaktion Fürstenfeldbruck
Veranstalter: IG Lichtspielhaus.
Eintritt.

Fr, 24.1., 16 Uhr, St-Jakobs-Platz, München
Gegen Antisemitismus – Solidarität mit jüdischer Kultur und Identität
Heinz Meyer, Pegida Aktivist und Spitzenkandidat neofaschistischen BIA (Bürgerinitiative Ausländerstopp), hat für den 24. Januar 2020, 16 Uhr, eine Kundgebung auf dem St. Jakobs Platz angemeldet. Thema: „Beschneidung von Kindern und Säuglingen verbieten“. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats zur Beschneidungsdebatte (2012): „Viele haben die Diskussion (um die Beschneidung) missbraucht, um in dieser Frage altbekannten Antisemitismus zu transportieren“. Ein klarer Angriff auf die Jüdische Identität und purer Antisemitismus, den wir nicht unwidersprochen lassen. Wir rufen alle Münchnerinnen und Münchner auf, am 24. Januar auf St. Jakobs Platz ab 16 Uhr, ein klares Zeichen zu setzen und sich unserer Menschenkette um das jüdische Zentrum anzuschließen. Unsere Antworten auf Rassismus und Angriff auf die Religionsfreiheit sind Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Solidarität!
Veranstalter: München ist bunt! e.V. Weitere informationen: http://muenchen-ist-bunt.de

Mo, 27.1., 11 Uhr, Verkehrsinsel an der Ecke Dachauer und Augsburger Straße, FFB
Zum Tag der Opfer des Nazi-Regimes werden am Mahnmal Schweigeminuten, Redebeiträge und künstlerische Aktionen zum Thema durchgeführt.
„Das von Hubertus von Pilgrim geschaffene Todesmarsch-Mahnmal steht auf einer Verkehrsinsel an der Ecke Dachauer und Augsburger Straße … Seit 1994 stehen die Figuren mitten in der Brucker Innenstadt, auf einer Verkehrsinsel gegenüber dem Rathaus. Das Mahnmal erinnert an die Todesmärsche, welche den KZ-Häftlingen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges aufgezwungen worden sind. Das Mahnmal in Bruck leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit … Die Erinnerung gilt dem Jahr 1945. Ende April rückten die amerikanischen Truppen und somit das erhoffte Ende des Zweiten Weltkrieges näher. Schon Anfang 1944 waren mehrere Außenlager des KZ Dachau im Raum um Landsberg und Kaufering errichtet worden. In weniger als einem Jahr wurden 23.000 Häftlinge in diese Lager gebracht, um unterirdische Flugzeugfabriken zu bauen. Die Menschen waren geplagt von Hunger und Krankheiten. Bei der harten und gefährlichen Arbeit starben viele von ihnen. Schließlich wurden die Lager evakuiert. Auf mehreren Fußmärschen sollten die Gefangenen über Dachau in Richtung Alpen marschieren. Ihr Weg führte sie über Geltendorf, Moorenweis und Jesenwang nach Fürstenfeldbruck … Das Mahnmal des Bildhauers Hubertus von Pilgrim steht heute in über 20 Städten.“ – (Quelle: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/gedenken-25-jahre-gegen-das-vergessen-1.4438628)
Veranstalter: Arbeitskreis Mahnmal.
Alle Brucker Mitbürger sind aufgerufen, sich an der Gedenkveranstaltung zu beteiligen.

So, 26.1., 10-17 Uhr, Gasteig, München
Freiwilligen-Messe
Der Stand der „ParentsForFuture“ ist im Sektor Umwelt und Naturschutz, Standnummer U4

Mo, 27.1., 19-21 Uhr, Volkshochschule, Niederbronnerweg 5, FFB
Täter auf der Schulbank. Die dunkle Vergangenheit der Polizeischule Fürstenfeldbruck
Vortrag von Dr. Sven Deppisch. Ohne die Polizei wäre der Holocaust nicht möglich gewesen. Während des „Dritten Reichs“ befand sich ihre bedeutendste Schule in Fürstenfeldbruck bei München. Hunderte von Männern aus ganz Deutschland besuchten dort spezielle Kurse, in denen die Ordnungspolizei sie zu ihren Offizieren ausbildete. Neben hartem Drill und Paragraphen standen „Bandenkampf“ und Antisemitismus auf dem Lehrplan. Ausgestattet mit diesem Wissen zogen zahlreiche Oberbeamte nach Ende ihrer Kurse in den „auswärtigen Einsatz“, aus dem erschreckend viele von ihnen als Massenmörder und Kriegsverbrecher zurückkehrten. Nach Kriegsende führten sie ihre Karrieren einfach fort, ohne jemals angemessen bestraft worden zu sein. Dr. Sven Deppisch beleuchtet die Geschichte der Polizeischule Fürstenfeldbruck. Er zeigt, wie die Nationalsozialisten ihre führenden „Gesetzeshüter“ für den Holocaust trainierten. In seinem Vortrag analysiert er das Ausbildungssystem der NS-Diktatur und veranschaulicht, welche Fächer und Inhalte es in den besonderen Lehrgängen gab. Darüber hinaus deckt er auf, wie das Leben an der herausragenden Lehranstalt aussah und an welchen Massenverbrechen sich ihr Personal beteiligte. Dabei bringt er ans Licht, dass in der deutschen Ordnungsmacht von der Weimarer Demokratie bis weit in die Bundesrepublik hinein die gleichen Denkweisen, Einsatzmuster und Feindbilder existierten, auf denen ihr schrecklicher Beitrag am Judenmord basierte.
Dr. Sven Deppisch, Historiker, Politikwissenschaftler, ist Lehrbeauftragter der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei. Er studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mit der Studie „Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust“ wurde er dort promoviert.
Veranstalter: VHS FFB. Anmeldung.
Kursgebühr: 5,00 €.

Mi, 29.1., München, Gasteig/Carl Orff Saal
MARIA FARANTOURI & ASSAF KACHOLI: Ein Konzert für Humanität. Mauthausen & other songs of Humanity. 75 Years of Liberation Tour
Zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager: Der griechische Weltstar Maria Farantouri und der israelische Tenor Assaf Kacholi gehen zum ersten Mal gemeinsam auf Europatournee. Ihre Lieder, die sie auf Griechisch, Hebräisch, Deutsch, Italienisch und auf Englisch interpretieren, erzählen von Liebe und Leidenschaft, von Melancholie und Frohsinn, von Mut und Trauer, von Krieg, Hass und vom tiefsten Frieden, von Menschen, die sich irren, sich umschauen, die ihren Weg ändern, die kämpfen, widerstehen, die sich der Welt zuwenden. Lieder voller Kraft und Humanität.
Eintritt.

Fr, 31.1., 19 Uhr – „LIFEstudioFFB“ im Livestream auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Videoarchiv: ww.youtube.com/ffbaktivstudio
Dr. Sven Deppisch und seine Forschung zur dunklen Vergangenheit der Polizeischule Fürstenfeldbruck

Dr. Sven Deppisch spricht über sein Buch „Täter auf der Schulbank“ und stellt die zentralen Ergebnisse seiner Dissertation vor. Außerdem berichtet er darüber, was ihn dazu motivierte, die dunkle Vergangenheit der Polizeischule Fürstenfeldbruck zu erforschen. Nicht zuletzt erzählt er davon, welche Reaktionen er bisher erhielt und was sein Buch auslöste. Dr. Sven Deppisch veröffentlichte 2017 im Tectum Verlag sein Buch „Täter auf der Schulbank. Die Offiziersausbildung der Ordnungspolizei und der Holocaust“. Es basiert auf seiner Doktorarbeit und beleuchtet erstmals die Geschichte der Polizeischule Fürstenfeldbruck. Darin zeigt der Historiker, wie die Nationalsozialisten ihre führenden „Gesetzeshüter“ für den Holocaust trainierten. Die Studie belegt nicht nur, dass zahlreiche Vertreter der oberbayerischen „Kaderschmiede“ an schrecklichen Massenverbrechen an Juden und anderen Opfern beteiligt waren. Darüber hinaus dokumentiert sie auch, dass viele Einsatzmuster, Denkweisen und Feindbilder das Kriegsende überdauerten, um in der Polizei der Bundesrepublik noch lange fortzubestehen. Insgesamt untermauert sie eine bittere Erkenntnis: Ohne die Polizei wäre der Holocaust nicht möglich gewesen.
Dr. Sven Deppisch studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Heute ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern – Fachbereich Polizei und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing tätig. 

Fr, 31.1., 19.30 Uhr, Stadtbibliothek in der Aumühle, FFB
Zwischen Bullerbü und Shanghai – Wie fördern wir die Kinder? Vortrag mit Dr. Herbert Renz-Polster
Was brauchen Menschenkinder um sich gut zu entwickeln? Da herrschen mit jeder Generation neue Ansagen. Vielleicht geht es bei den großen Ansagen ja gar nicht darum, was die Kinder brauchen? Sondern darum, für was sie einmal gebraucht werden? TolleTheorien erklären, was kleine Kinder an Förderung brauchen. Da ist nur ein Problem: die Theorien ändern sich ständig. Der Kinderarzt und assoziierte Wissenschaftler am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg gilt als eine der profiliertesten Stimmen in Fragen der kindlichen Entwicklung.
Kooperationsveranstaltung der Stadtbibliothek mit Turmgeflüster, Treffpunkt Wagner der Bürgerstiftung für den Landkreis FFB und der Hans-Kiener-Stiftung
Eintritt: 5 €

Sa, 1.2., 11-21 Uhr, DGB-Haus, Schwanthaler Str., München
Antikriegs-Kongress
Auf dem Weg zur Weltmacht – Deutschlands globale Interessen und Machtansprüche
Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in Kooperation mit der GEW-München.
Programm  11 – 18 Uhr                                     Eintritt: 5,– Euro

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Dr. Werner Ruf (Professor für Internationale Beziehungen)
„Neue Macht und neue Verantwortung“. Die Rückkehr Deutschlands
auf der Weltbühne.
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Karin Leukefeld (Nahost-Korrespondentin)
Regime Change, Sanktionen und Handelsblockaden – Teil der globalen  
Kriegsführung der NATO
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Lühr Henken (Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag)
Die Explosion der Militärausgaben Deutschlands, Feindbild Russland, 
Großwaffenprogramme und Rüstungsexporte.
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Jacqueline Andres (IMI-Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)
Der Krieg gegen die Flüchtlinge. Die Abschottung Deutschlands und
der EU. Migrationsabwehr in Afrika.
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19 – 21 Uhr: Abschlussveranstaltung
Widerstand und Alternativen zu Aufrüstung und Krieg
Plenums- & Podiumsdiskussion mit Aktivist*innen der Antikriegsbewegung
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Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
mit Unterstützung der GEW München
https://sicherheitskonferenz.de/de/Antikriegs-Kongress-SIKO-1.2.2020

Mi, 5.2., Olympiahalle, München
Australien brennt. Doch Siemens will die Klimakrise weiter anheizen – und dort zusammen mit dem Adani-Konzern die größte Kohle-Mine der Welt bauen. Auf der Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar in München wollen wir das Klimakiller-Projekt stoppen. Zusammen mit Fridays For Future wollen wir dort einen großen Protest starten. Bei der Hauptversammlung von Siemens am 5. Februar in München treffen sich die Siemens-Aktionär*innen – und ihnen wollen wir zeigen, dass dem Konzern ein teures PR-Debakel droht, sollte er den Auftrag durchziehen. Wir haben erst angefangen! Im australischen Carmichael (Queensland) soll die größte Kohle-Mine der Welt entstehen. Doch ob dieses Umwelt-Verbrechen geschieht, entscheidet ein deutsches Unternehmen: Siemens. Alles hängt nämlich an einem kleinen, aber entscheidenden Detail: der Signaltechnik für die Transportbahnen, die die Kohle von der Mega-Mine zum Hafen transportieren sollen. Von dort will sie der Adani-Konzern verschiffen, um sie in Indien zu verbrennen. Das Brisante ist: Alle Unternehmen, die diese Signaltechnik weltweit anbieten, haben abgewunken. Bis auf Siemens. Konzern-Chef Joe Kaeser verkündete: Wir machen das. Siemens Botschaft an die Schüler lässt derweil an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig: „Wir haben mit euch geredet, aber machen unbeirrt weiter wie geplant.“
Veranstalter: Campact und FfF

Fr, 7.2. und So, 9.2. / Fr, 14.2. und Sa, 15.2., jeweils 19 Uhr, verschiedene Örtlichkeiten
18. Internationale Münchner Friedenskonferenz 2020: Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Termine, Orte und das Programm: http://friedenskonferenz.info – Infos: www.antisiko.de/veranstaltungen/friedenskonferenz
Veranstalter: Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Init. Jemen, EineWeltHaus

Sa, 15.2., 13 Uhr, Stachus, München
Demonstration gegen die „Münchner Sicherheitskonferenz“. Alles muss sich ändern! Nein zu Krieg und Umweltzerstörung!
Veranstalter: AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITS“KONFERENZ
www.antisiko.de und www.sicherheitskonferenz.de
Aufruf: https://sicherheitskonferenz.de/Siko2020/Aufruf-SiKo-Proteste-2020.pdf
Protest und Menschenkette 2020
Vom 14.-16. Februar 2020 findet in München die „Sicherheitskonferenz“ (SIKO) statt. Und Sicherheit könnten wir gut gebrauchen: Die Sicherheit, dass wir uns morgen noch unsere Miete leisten können, dass es keinen Krieg gibt und unsere Umwelt nicht den Bach heruntergeht. Aber um all das geht es bei der SIKO nicht: Aufruf 2020.
Das setzen wir dagegen:
14. Feb.: Friedenskonferenz 2020
15. Feb.: Demonstration & Menschenkette
16. Feb.: Friedensgebet der Religionen im Pfarrsaal St. Anna
Im Rahmen der Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz gibt es eine Auftakt- und eine Schlusskundgebung mit Vorprogramm. Der Auftakt beginnt am Stachus, der Abschluss endet am Marienplatz. Beide Plätze befinden sich im Zentrum der Stadt und sind sehr hoch frequentiert, sodass wir die Möglichkeit haben viele Menschen zu erreichen. Hierbei treten Künstler*innen, Musiker*innen und Redner*innen auf. Seit 2016 umzingeln wir parallel die Konferenz. Hierbei geht es vor allem um die Symbolik. Der Demonstrationszug führt vom Stachus über den Maximiliansplatz und den Odeonsplatz zum Marienplatz. Zur gleichen Zeit soll sich eine Menschenkette durch die Fußgängerzone bilden. Dadurch entsteht die Umzingelung der Konferenz. So bieten wir den Teilnehmer*innen auch etwas Vielfältigkeit, denn bei der Ernsthaftigkeit des Themas unserer Demonstration, muss man den Teilnehmer*innen auch ein wenig Unterhaltung bieten können. – Alle Infos: https://www.antisiko.de/portfolio/protest-und-menschenkette-2020

Fr, 13.3., 12 Uhr, Königsplatz, München
Großstreik!
Kurz vor den Kommunalwahlen ist es wieder soweit – zum bayernweiten Klimastreik.
Denn Kommunalwahl ist Klimawahl!

Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in FFB:
23.3. bis zum 27.3.2020, im Landratsamt FFB
Ausstellung: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“
Eröffnung am 23.3., um 18:00 Uhr, mit Grußwort des Landrats. Ein Programm für Schulen wird angeboten, ebenso Führungen durch die Ausstellung. Danach wandert die Ausstellung ans Gymnasium Olching, wo sie schulintern gezeigt wird.

Sa, 28.3., 2020
Wohnen für Menschen statt für Profite
Das „Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung“, ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieterinnen- und Mieterinitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen, ruft dazu auf, sich am, in möglichst vielen deutschen Städten am internationalen „Housing Action Day“ zu beteiligen. Unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite!“ werden an diesem Tag in ganz Europa Initiativen und Gruppen gegen steigende Mieten, Verdrängungsprozesse und Zwangsräumungen auf die Straße gehen.
Der Aufruf: https://www.housing-action-day.net/index.php/aufruf


PROGRAMM-2020_BN-Ortsgruppe-FFBEmm_nur-OG