Veranstaltungskalender

# Termine im Eine-Welt-Zentrum auf der Homepage des Vereins: www.einewelt-ffb.de
# Termine auf der Homepage der Agenda21 Landkreis: www.agenda21-ffb.de/veranstaltungen
# Schülerinnen und Schüler streiken für mehr Klimaschutz – Teil der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“: https://fridaysforfuture.de/streiktermine
# Im monatlichen Donnerstags-Rythmus finden die Open Source- und Linux-Workshops der Sozialinitiative „BRUCKER BRÜCKE – das WIR stärken“ statt. Die Homepage gibt detaillierte Auskunft.


Do, 4.4. – So, 7.7., Museum Fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 6b (Klosterareal), FFB
Ausstellung: „Ausbildung – Enthemmung – Verbrechen – Die Polizeischule Fürstenfeldbruck im Nationalsozialismus“

Die SZ berichtet (www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-polizeischule-und-ns-verbrechen-1.4387291): „Polizeioffiziere aus der Schule in Fürstenfeld waren an der Ermordung der jüdischen Bevölkerung etwa in Babi Jar sowie der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes beteiligt … Ein Schwerpunkt ist das Verhältnis zur lokalen Bevölkerung sowie zur Kirche.“
Infos: https://www.museumffb.de/ffb-museum/web.nsf/id/li_domob5zj32.html
Geöffnet Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

8.5. bis 28.6., montags bis freitags, zwischen 8-21 Uhr, VHS-Foyer, FFB
Ausstellung „Das größte Problem ist die Wiederherstellung des einfachen menschlichen Anstands
Carl Friedrich Goerdeler – Politik und Verantwortung“
Die Ausstellung mit vielen Details aus der Familiengeschichte zeigt in den umrahmenden Tafeln vor allem die menschliche Betroffenheit des Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler. Es ist ein Lebensweg durch Schicksalsschläge: 1. Weltkrieg, der „kalte Krieg nach Versailles“, Währungsreform, Weltwirtschaftskrise, 2. Weltkrieg, missglückte Umsturzversuche, Gefangenschaft und Schauprozess, Sippenhaft der Familie in mehreren Konzentrationslager. Die Ausstellung bezieht die neuesten Forschungen nach der Wiedervereinigung ein. Nach Hans Mommsen (Politische Schriften und Briefe Carl Friedrich Goerdeler, Saur-Verlag 2003) haben etwa 20.000 Seiten aus bisher geheim gehaltener Unterlagen ganz neue Aspekte im Wissen um den Widerstand gebracht.
Veranstalter: VHS FFB. Eintritt frei.

Sa, 25.5., Rathausstraße, Gröbenzell
Interkulturelles Fest: GRÖBENZELL IST BUNT
Hier präsentieren ausländische Gröbenzeller Mitbürger ihre Kultur, zeigen verschiedenste Facetten ihrer Traditionen, vor allem aber kochen sie Gerichte aus ihrer Heimat. Es gibt wieder kulinarische Köstlichkeiten aus nahezu 30 Nationen. Lassen Sie sich faszinieren von Tänzen und Gesängen aus aller Welt. Kommen Sie bunt und/oder in Tracht, Sie werden fotografiert, der schönste Aufzug wird prämiert. Für die Kinder gibt es wieder jede Menge Bespaßung auf der Kirchenwiese.
Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird das Fest auf den 29.Juni verlegt, nachzulesen auf der Gemeindehomepage, oder aber auf der Homepage der UWG: https://www.uwg-groebenzell.de/category/neuigkeiten
Das Programm: https://www.uwg-groebenzell.de/2019/05/16/groebenzell-ist-bunt-am-25-mai/#more-21460

25.5. und 26.5., Sa, 16 Uhr / So, 11-20 Uhr, Münchner Freiheit – auf der Kreuzung mit Herzog- und Feilitzschstraße, München-Schwabing
Corso Leopold mit European Public Sphere
Im Jahr 2019 stehen die Europawahlen unter besonderen Vorzeichen. Politische Strömungen, denen an einer Re-Nationalisierung bis zu einer Schwächung oder gar Abschaffung der Europäischen Friedens- und Rechts-Ordnung gelegen ist, erhalten Zulauf. In seiner Satzung hat sich der Corso Leopold e.V. der Förderung der „Völkerfreundschaft“ verschrieben; damit ist er dem europäischen Gedanken verpflichtet und hat bisher nationalistischen Kräften konsequent den Zugang zu seinen Veranstaltungen verwehren können. Daher wollen wir mit Vertretern der europäischen Zivilgesellschaft, zeigen, dass unsere gemeinsame Heimat ein friedliches, freiheitliches und weltoffenes Europa ist. Der Corso Leopold soll ein Streifzug durch europäische Musik, Tanz, Theater und Kulinarik werden. Der Corso steht mithin im Zeichen der europäischen Fahne. Auf 2,3 km zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit und zukünftig weiter bis ins Schwabinger Tor hinein bilden nördlich der Georgenstraße auf dem Corso Leopold Kunst und Kultur den Schwerpunkt. Musik, Malerei, Theater, internationale Kulturen, Kulinarik, Kunsthandwerk und nicht zuletzt Politik und Vereine laden die Flaneure zum inspirierenden Staunen und geselligen Miteinander ein. Aus Anlass von 70 Jahren Grundgesetz und der Europawahl (26.05) wird die Veranstaltung dieses Mal in der Fläche erweitert. „Heimat Europa“ wird ein ein Motto sein. „Mehr Demokratie e.V.“ wird sich daran mit einer besonderen Aktion beteiligen. Nur durch eine offene Debatte können wir ein demokratischeres Europa entwickeln. Alle sind eingeladen zu Gesprächen über Gedanken und Ideen. Die „European Public Sphere“ auf dem Corso: Die Kuppel kann jederzeit frei betreten und wieder verlassen werden. Die Themen:
Sa, 25.05 – 16:30    Die unvollendete EUROPA Demokratie“ – Welche Visionen braucht die Demokratie in Europa?
Sa, 25.05 – 18:30    Volksbegehren „Rettet die Bienen“ – Erfahrungen?
So, 26.05 – 11:00    Brexit – Was bringen Volksentscheide?
So, 26.05 – 13:00    „Die unvollendete EUROPA Demokratie“ – Welche Visionen braucht die Demokratie in Europa?
So, 26.05 – 15:00    Jahr 2030 – Was soll aus der EU werden?
So, 26.05 – 17:00    Solidarität europaweit – was, wofür und inwieweit
„Mehr Demokratie e.V.“/Webseite: https://bayern.mehr-demokratie.de/nc/service-beratung/termine-mehr-demokratie-bayern
Infos: www.corso-leopold.de – das ganze Programm: www.corso-leopold.de/cl/programm/Mai2019.php

Europawahl: 26. Mai 2019

Mi, 29.5., 20 Uhr, Gemeindezentrum der Gnadenkirche, Am Sulzbogen 18, Eingang Ettenhofer Straße
Zeitgespräche: Von Generation zu Generation – Erlebnisse der Eltern wirken weiter!
Es referiert Ditz Schroer, Dip.-Ing., Logotherapeut, Hospiz- und Trauerbegleiter. Der Zweite Weltkrieg hat zu bis dahin nie gekannten Zerstörungen geführt, die von Deutschland ausgingen und wie ein Bumerang zurückflogen. Einzelne Familien, Gruppen, ja ganze Völker fanden keine Worte – über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Die seelischen Trümmer wirken noch heute. Wie beeinflusst das die Identität und das Leben von Einzelnen oder Gruppen? Sind Traumata unbemerkt weitergegeben worden? Traumatische Erlebnisse sind bei älteren Menschen und den nachfolgenden Generationen oft noch lebendig oder treten gegen Ende des Lebens wieder ins Bewusstsein. Kann man Worte finden für das Leid und die Überlebenskraft oder soll man Geschehenes ruhen lassen? Darum geht es im Vortragsabend von Ditz Schroer.
Veranstalter: Erloeserkirche FFB
Eintritt frei.

Mi, 29.5., 20 Uhr, Gröbenlichtspiele, Puchheimer Straße, Gröbenzell
Interkulturelles Kino: „Das Kongo Tribunal“
Erstmalig in der Geschichte des Landes versammelte „Das Kongo Tribunal“ die Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Kongokrieges in Bukavu/Ostkongo und wenig später in Berlin zu einem großen zivilen Volkstribunal. Präsidiert von einem halb kongolesischen, halb internationalen Expertengremium entstand in mehrtägigen Hearings ein erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableau, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte.
Seit über 20 Jahren verwandelt ein unüberschaubarer Bürgerkrieg das Gebiet von der Größe Westeuropas in eine Hölle auf Erden. Ausgelöst vom ruandischen Genozid 1994, hat der auch als „Dritter Weltkrieg“ bezeichnete Kongokrieg bereits 6 Millionen Tote gefordert. Viele Beobachter sehen in ihm nicht nur den Kampf um die politische Vorherrschaft in Zentralafrika, sondern zugleich eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung. Denn der Grund für den Fortbestand des Krieges sind längst nicht mehr nur ethnische Gegensätze, sondern die für das 21. Jahrhundert überlebenswichtigen Technologie-Rohstoffe. Nirgendwo sonst auf der Welt überlagern sich die globalen Interessen aller großen Nationalökonomien mit lokalen Machtansprüchen, die koloniale Vergangenheit und die postkoloniale Gegenwart exemplarischer als in dieser grauenvollen und unübersichtlich gewordenen Krisenregion. Entscheidet sich hier die zukünftige Ordnung der Weltgemeinschaft? – Milo Raus „Das Kongo Tribunal“ durchleuchtet die Gründe und Hintergründe für den größten und blutigsten Wirtschaftskrieg der Menschheitsgeschichte in einem einzigartigen transmedialen Kunstprojekt.
Die Webseite zum Film: www.the-congo-tribunal.com
Eintritt.

Sa, 1.6., vom US-Konsulat (Königinstr./Ecke von-der-Tann-Straße) zum russischen Konsulat hinter dem Friedensengel – zeitgleich mit Aktionen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und anderen Städten
Menschenkette gegen Atomwaffen
Beginn am US-Konsulat: 10:00 Uhr, Start der Menschenkette 11:00 Uhr
Mit dem 1987 zwischen der Sowjetunion und den USA geschlossenen INF-Vertrag wurde
die Stationierung aller landgestützter atomarer Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper
mit Reichweiten zwischen 500 bis 5500 Kilometern verboten. Nach der Kündigung des INF-Vertrags durch die US-Regierung am 1.02.2019 zog Russland nach und sieht sich seinerseits nicht mehr an die Einhaltung des Vertrags gebunden. Der INF-Vertrag läuft am 1. August aus. Danach droht nicht nur ein neues atomares Wettrüsten, sondern auch die Stationierung neuer atomarer Mittelstreckenraketen und mit der Gefahr eines Atomkrieges mitten in Europa.
Wir wollen Keine Neustationierung von Mittelstreckenraketen, nicht in Deutschland und nicht in Europa! Wir fordern den Abzug der US-Atombomben in Büchel, die Beendigung der nuklearen Teilhabe und keine neuen Atombomber für die Bundes-Luftwaffe. Für ein Europa ohne Atomwaffen!
Veranstalter: DFG-VK, Münchner Friedensbündnis, IPPNW. Mehr Infos: www.dfg-vk-bayern.de – Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

Sa, 15.6., bundesweit und voraussichtlich in FFB
„Bürgerdialog zum Tag der offenen Gesellschaft“ – für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft
Das Bündnis #ausgehetzt ruft in ganz Deutschland und voraussichtlich mit einem Diskussionspavillon in FFB die Bürgerinnen und Bürger auf, Tische und Stühle rauszustellen, Nachbarinnen und Nachbarn, Fremde sowie Freundinnen und Freunde einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu treten – unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Weltanschauung. An dem jährlich stattfindenden Aktionstag geht es insbesondere darum, ein gemeinsames Bekenntnis zur offenen Gesellschaft abzulegen und ein Zeichen für die Demokratie, für Offenheit, Gastfreundschaft, Vielfalt und Freiheit zu setzen. Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion sind unter anderem die Diakonie Deutschland, Amnesty International, die Junge Islam Konferenz, der Deutsche LandFrauenverband, der Berufsverband Information Bibliothek und die Juniorwahl.
https://www.demokratie-leben.de/aktuelles/tag-der-offenen-gesellschaft-fuer-eine-tolerante-und-vielfaeltige-gesellschaft.html

Fr, 28.6., Theater im Roßstall, Bühne 2, Augsburger Straße 8, Germering
Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt 15 Euro, Tel. 089 – 841 4774, info@germeringer-rossstall.de
„Heart’s Fear – Geschichten von Armut und Ausgrenzung“, szenische Lesung“Hartz Grusical“.
Die Autorin Bettina Kenter-Götte spielt, liest und diskutiert
.
Ihr Buch: „HEART’S FEAR – GESCHICHTEN VON ARMUT UND AUSGRENZUNG“. „Als Singlemutter diskriminiert und von Behörden drangsaliert, als Schauspielerin honoriert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert“ … und bald, pünktlich zu ihrem 49. Bühnenjubiläum ist Bettina Kenter-Götte mit „Heart’s Fear“ im Roßstall-Theater Germering. Ihre erste Rolle spielte sie am Piccolo Teatro Mailand, Peter Weir engagierte sie für eine Fernsehserie in Australien, und sie gastierte in Afrika bei Henning Mankell. 2011 bekam sie für ihr Bühnenstück „Hartz-Grusical“ den Stuttgarter Autorenpreis. 2018 ist ihr Buch „Heart’s Fear – Geschichten von Armut und Ausgrenzung“ erschienen. Seither ist sie nonstopp unterwegs, zu Gastspielen, Talkshows und Interviews (zuletzt am 12. Mai 2019 bei Radio m94,5). Das Interesse ist immens, denn die Schauspielerin und Autorin Bettina Kenter-Götte bricht ein Tabu: Spielend, lesend und erzählend gibt sie der Armut ein Gesicht und eine Stimme, erschreckend, informativ und komödiantisch. Mehr als vierzig Veranstaltungen – darunter auch in Österreich – liegen schon hinter ihr. Nach Auftritten im Consol-Theater Gelsenkirchen und am Dortmunder Schauspielhaus ist die couragierte Künstlerin nun am 28. Juni im Roßstall-Theater Germering zu Gast (www.germeringer-rossstall.de). – Ein „Sanktions“-Bericht der Autorin (beim „DemokraTisch in Bruck“, 8.2.19) ist im Video hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=EHOQfgkZU1w

Fr, 28. bis So, 30.6., Bellevue di Monaco eG, Müllerstraße 2, München
Solidarity City München?! Konferenz
Unter dem Überbegriff Solidarity City zeigen heute schon Städte wie Palermo, New York, Berlin, Barcelona oder Toronto wie ein solidarischeres Zusammenleben praktiziert werden kann. Hier setzt die Konferenz Solidarity City München ?! an. An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten. Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Begleitet wird die Konferenz von einem bunten Film- und Theaterprogramm. Die Konferenz steht allen offen! Beteiligt euch und macht mit uns München zu einer solidarischen Stadt. Das detailierte Programm der Konferenz.
Alle Infos https://solidarity-city.eu/de/2019/04/17/save-the-date-solidarity-city-muenchen-konferenz-in-muenchen