Hören, was Sache ist

„Schaug mer mal, dann hör mas scho! – Die Stimme nicht abgeben, sondern erheben.
Sprechen, zuhören, mitmischen. – Hören und hören lassen.“

Hier veröffentlichen wir Audio-Aufnahmen. Ein Klick und Sie hören, was andere zu sagen haben.
Gefragt, gesagt! Wir befragen oder interviewen zu aktuellen Problemen und/oder offenen Diskussionen.
Es geht um Fragen, Antworten, Kommentare, Termine und Vorstellungen unserer Landkreis-Mitbürger.
Zu Wort kommen Mitmenschen, Politiker, sachkundige Persönlichkeiten und andere Meinungsträger.
Vielleicht auch Sie!

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Die Hörbuch-Fassung von „Wachstum oder Klimaschutz – Die Geschichte vom (vermeidbaren) Ende der Menschheit in 9.500 Worten“, von Ulrich Seibert, Germeringer Autor (73 Minuten).

https://drive.google.com/file/d/1-sFZtqUopUan0SB0phJCTMTIbfg9y8j4/view

Lebensmittel-Tafeln im Landkreis FFB – Die Lage spitzt sich zu
Katrin Rizzi, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung für den Landkreis FFB, informiert über die Lage der TAFELN im Landkreis FFB. In Deutschland wächst die Armut. Der Staat hat sich zunehmend aus der Armenfürsorge zurückgezogen und die Zivilgesellschaft zunehmend in die Pflicht genommen. Ein Ort, an dem sich der Anstieg bemerkbar macht, sind die mehr als 960 Tafeln, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgen. Etwa zwei Millionen Menschen sind hierzulande auf diese Unterstützung angewiesen. „2022 sind im bundesweiten Durchschnitt etwa 50 Prozent mehr Menschen zu den Tafeln gekommen als im Jahr zuvor“, erklärte Jochen Brühl, Bundesvorsitzende der Tafel Deutschland. „Tafeln unterstützen manchmal nicht nur, sondern werden schon fest eingeplant“. Das sei aber nie die Idee hinter den Tafeln gewesen. Man sei vielmehr angetreten, um übriggebliebene Lebensmittel zu retten und „diese an Menschen weiterzugeben, die zu wenig haben“. Die Bürgerstiftung FFB unterhält unter anderem die vier Tafelläden im Landkreis: Fürstenfeldbruck, Olching, Maisach, Puchheim-Eichenau. Dort werden wöchentlich über 2.000 Bedürftige aus Fürstenfeldbruck, Emmering, Schöngeising, Grafrath, Kottgeisering, Türkenfeld, Landsberied, Moorenweis, Jesenwang und Adelshofen mit frischen und haltbaren Lebensmitteln versorgt. Lebensmittelspenden können in Fürstenfeldbruck mittwochs von 13 bis 16 Uhr persönlich im Tafelladen abgegeben werden. Für Fragen ist die Bürgerstiftung erreichbar unter der Telefonnummer 08141-348722. Geldspenden gehen an dieBürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck“, Verwendungszweck: Fürstenfeldbrucker Tafel, Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck e. G., IBAN: DE90 7016 3370 0000 0004 00 oder Sparkasse Fürstenfeldbruck, IBAN: DE20 7005 3070 0031 4753 04. Infos auf der Webseite: https://www.buergerstiftung-lkr-ffb.de/ueber-unsere-tafeln.


Help Liberia – Kpon Ma e.V., Verein für medizinische Hilfe in Liberia
In einem Telefongespräch stellte Thomas Böhner, Vorsitzender des Vereins, sich und den Hilfsverein vor, der seit 15 Jahren effektive Hilfe im afrikanischen Staat Liberia leistet. Durch die riesigen Regenwälder und die Tausenden von Wasserläufen in Liberia ist das furchtbare Malariafieber allgegenwärtig. Jedes fünfte Kind überlebt nicht das fünfte Lebensjahr und jede Geburt ist für die Mutter ein Risiko, an Nachblutung oder mangelnder Hygiene zu sterben, weil die einfachsten Mittel fehlen. Gut ausgebildete Krankenpfleger sind mit der Hilfe des Vereins dabei, den Menschen außerhalb der Städte durch den Aufbau kleiner Apotheken mit einfacher ärztlicher Untersuchungs- und Beratungsmöglichkeit Hilfe anzubieten, die für jeden erschwinglich ist. In der Sprache der Kpelle, welcher der größte Bevölkerungsstamm in der Region ist, in der wir arbeiten, bedeutet „kpon ma te“ einfach „hilf mir!“.


Meinung eines Mitbürgers zur Einführung des 49-Euro-Tickets
Uns erreichte der Kommentar eines Mitbürgers aus Maisach zur Einführung des 49-Euro-Tickets. Er möchte anonym bleiben, bat uns jedoch um die Veröffentlichung seines Statements. Das tun wir gerne, denn der Anlass dafür ist seine bundesweit breit diskutierte Aktualität.


Flucht und Vertreibung – Fürstenfeldbruck nach 1945
Gerhard Neumeier, Stadtarchivar von Fürstenfeldbruck, gibt einen zusammenfassenden Bericht über die Nachkriegszeit. Er beruht auf seinen Nachforschungen im Brucker Archiv. In seinem Buch „Fürstenfeldbruck 1945 bis 1990. Von der Kleinstadt zum Mittelzentrum“stellt er die Nachwehen der millionenfachen Flucht und Vertreibung von Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sowie aus den sog. „deutschen Siedlungsgebieten“ ausführlich und anschaulich dar. Und wie durch Beratung und Betreuung der Flüchtlinge, kulturelle und wirtschaftliche Selbstorganisation und behördliche Hilfestellung ihre Integration bewältigt wurde.


Geflohen, bei uns angekommen und was nun?
Momentan gibt es einen Hype um die Zahl der Geflüchteten, Fragen zu ihrem Status und über die Probleme, die ihre Ankunft in Deutschland für beide Seiten mit sich bringt. Es geht um Probleme bei der unterschiedlichen Behandlung durch die Behörden, um ihre schwierige Unterbringung usw. Wir befragten einen Fachmann, der täglich mit der Problematik beschäftigt ist: Willi Dräxler, Referent für Integration im Fürstenfeldbrucker Stadtrat und bei der Caritas. „Herr Dräxler, Sie haben täglich mit diesen Fragen zu tun. Welche Antworten geben Sie, wenn Sie gefragt werden: Wird übertrieben oder sind die Probleme schwerwiegend, die der große Flüchtlingszuzug unserem Land und unserem Landkreis beschert?“


For Future? – Antworten von Antônio Inácio Andrioli, Professor für Agrarökologie und ehemaliger Vizepräsident der Universität Federal da Fronteira Sul in Brasilien ist derzeit Stipendiat bei „Brot für die Welt“ und forscht an der Universität Hamburg. Er nimmt Stellung zu aktuellen Fragen der Gesellschaftspolitik: Braucht Demokratie auch Macht? Braucht es Sanktionspolitik gegenüber Brasilien? Wie kann der Amazonas-Regenwald gerettet werden? Das Motto „WENIGER MACHT MEHR LEBEN“ vertrat er auf der Puchheimer Podiumsdiskussion „30 Jahre Rio-Konferenz und Nord-Süd-Mahnmal“ am 11.10.22 mit Vehemenz. Die Radio-Journalistin Renate Börger aus München ließ ihn ausführlich zu Wort kommen.


Ohne Frieden mit dem Planeten gibt es keinen Frieden zwischen Nationen.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte bei der UN-Vollversammlung soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit ein. Wir machen die Übersetzung seiner Rede hörbar. Gustavo Petro sagte vor den Vereinten Nationen, New York, 20. September 2022: „Berührt nicht mit euren Giften die Schönheit meines Heimatlandes!“ Ein berührendes Dokument über den Regenwald, den Krieg, die Drogen und das feindliche Kapital.


Drei Redebeiträge von Fridays for Future in Fürstenfeldbruck am 23.9.2022
Wir dokumentieren drei Redebeiträge, die auf der Demo der Brucker FFF-Gruppierung am 23.9.2022 gehalten wurden. Die Moderation macht Alina Reize, Sprecherin der Brucker Gruppe. Der erste Redner ist Lenn De Azambuja, Schüler im Viscardi-Gymnasium. Der Zweite Sprecher ist Adi Stamper, ein verantwortlicher Organisator des Brucker ADFC. Als dritte lässt die Bühnenpoetin Meike Harms poetische Texte hören.