BRUCKER JOURNAL: Infos, Kommentare, Kritik, Vorschläge, Hinweise, Ideen ...

Beteiligen Sie sich mit konstruktiver Kritik, menschengerechten Dialogen und Ihrer Meinung.

Hilfe für Moria-Geflüchtete?

Die Brucker SZ berichtete am 14.9.20: Die Kreisstadt soll die Aufnahme von obdachlos gewordenen Flüchtlingen auf Lesbos prüfen … In einem Eilantrag an Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) spricht sich die BBV-Fraktion im Stadtrat dafür aus, schnell die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Lager Moria zu prüfen … Auch wenn es eigentlich eine gesamteuropäische Aufgabe sei, hier eine Lösung zu finden, so sei es doch aktuell geboten, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten … Zudem soll sich die Stadt Fürstenfeldbruck dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ anschließen … Im Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ haben sich etwa 120 deutsche Städte zusammengeschlossen, die sich bereit erklären, auf kommunaler Ebene geflüchteten Menschen zu helfen …
Ein Appell europäischer Intellektueller und Wissenschaftler*innen für die sofortige Evakuierung des Lagers auf Lesbos: „Unser aller Würde steht auf dem Spiel … Diese untragbare Situation, eine Schande für Europa, darf keinen weiteren Tag mehr andauern … Die sofortige Evakuierung Morias und die Umsiedlung der Bewohner*innen in aufnahmebereite europäische Städte, ist mehr als dringlich. Dasselbe gilt für alle anderen Lager auf den griechischen Inseln und auf dem Kontinent – auch angesichts der Absicht der griechischen Regierung, nicht nur die Hotspot-Lager, sondern alle anderen Aufnahmestrukturen in geschlossene Camps umzuwandeln. Diese Gefängnislager sollen doppelt umzäunt und mit Sicherheitstechnologien wie elektronischen Toren ausgestattet werden … Wir dürfen Zehntausende Menschen, deren einziges „Verbrechen“ darin besteht, internationalen Schutz zu suchen, nicht dieser vermeintlichen Ordnungs-Politik überlassen, welche die Sicherheit der Menschen und ihr Leben einer extremen Gefahr aussetzt … Gegen die Politik der Ausgrenzung und Kriminalisierung von Geflüchteten ist es mehr als dringlich, eine allen gemeinsame Welt aufzubauen. Andernfalls riskiert jede*r von uns, einmal auf der falschen Seite der Grenze zu stehen … – Der ganze Appell.

Übertriebene Sorgfaltspflicht?

Das Brucker Tagblatt berichtete am 9.9.20: „Corona im Gymnasium: Über 100 Schüler müssen daheim bleiben … Bereits am ersten Schultag musste das Gymnasium Olching einen Coronafall verzeichnen … Im Gymnasium Olching ist eine Schülerin positiv auf das Corona-Virus getestet worden … Die gesamte Q11 ist noch vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Die infizierte Schülerin hatte keinerlei Symptome … Die Notfallpläne konnten schnell aktiviert werden … Für alle anderen Schüler und Lehrer besteht laut Gesundheitsamt allerdings keine Gefahr. Die ultima ratio, die Schule komplett zu schließen, sei somit nicht notwendig. Als engste Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt zwei Freundinnen und die Familie der Schülerin ermittelt. Diese müssen sich testen lassen und ab sofort für 14 Tage in Quarantäne …“
Man kann die ganze Corona-Problematik auch anders sehen: „Covid-19 – ein europaweiter Zahlenvergleich zeigt, wie unbegründet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist“. Ein Artikel, der den Zahlenspielen nachgeht: https://www.nachdenkseiten.de/?p=64554

Diskussion über mehr Demokratie vor Ort

Aus technischen Gründen entfiel die Live-Übertragung der Gesprächsrunde. Ihre Aufzeichnung wurde im Videorachiv des LIFEstudioFFB veröffentlicht. Die Aufzeichnung (73 Min.) ist hier zu sehen: https://youtu.be/LeDx76udiYA. Eine Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge (36 Min.) hier: https://youtu.be/Ausiz400nN8.

Erste Livestreamsendung im „LIFEstudioFFB“ im Rahmen der neuen Sendereihe „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Der Livestream beginnt am 11.9.2020 um 18.30 Uhr. Unter der Überschrift „Democracy for future“ – Bausteine für mehr Bürgerdemokratie: Bürgerräte, Bürgerhaushalt, Beteiligungssoftware Consul diskutieren Karl Busl (Mitglied bei Mehr Demokratie eV München), Dieter Kreis (Stadtrat in FFB und Referent für Bürgerbeteiligung) und Willi Dräxler (Stadtrat in FFB und Referent für Integration). „DemokraTisch in Bruck“-Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent und -Berater.
Von Mehr Demokratie e. V. wurde 2019 ein Bürgerrat zum Thema mehr Demokratie einberufen. Aus dieser Arbeit resultierte ein Bürgergutachten zum Thema mehr Demokratie. Es wurde von 160 gelosten Menschen auf Grundlage von Vorträgen und Diskussionen mit Experten erarbeitet. Daraus resultierte ein Dokument mit 22 konkreten Vorschlägen zur Stärkung der Demokratie, welches an die Politik übergeben wurde. Unsere repräsentative Demokratie soll durch eine Kombination von Bürgerbeteiligung und Volksentscheiden auf Bundesebene ergänzt werden. Auch auf regionaler und lokaler Ebene können wir damit unsere Demokratie so weiterentwickeln, dass der dramatisch hohe Anteil der Unzufriedenen sinkt. Die Gesellschaft kann die großen Herausforderungen unserer Zeit wie begrenzte Ressourcen, wachsende Komplexität und Digitalisierung aller Lebensbereiche meistern. Aber der Impuls dazu kann nicht allein von Seiten der Politik kommen. Sie braucht den Rat der Bürgerinnen und Bürger.

Gemeinwesen-Hilfe

Die Brucker SZ berichtete am 2.9.20: „Brucker, die Bruckern helfen … Martin Tielke (vom Bürgerpavillion in Fürstenfeldbruck) hat ein Projekt für ehrenamtliche Helfer ins Leben gerufen … Im Rahmen der Gemeinwesen-Arbeit gibt es keine Bezahlung … das hier sind ganz normal ehrenamtliche Tätigkeiten. Brucker Bürger für Brucker Bürger … Ehrenamtliche Helfer wenden sich an Martin Tielke, Telefon: 08141-224775, E-Mail: martin.tielke@fuerstenfeldbruck.de“.
Die Brucker SZ berichtete am 7.9.20: „Olching: Härte gegen Masken-Verweigerer … CSU fordert Strafen und einen Sicherheitsdienst am Nöscherplatz … So sollen Stadt und Polizei am Markt Betretungsverbote und Platzverweise erteilen können … meint die CSU auch einen von ihr beauftragten privaten Sicherheitsdienst, der bei Verstößen „auch Identitätskontrollen durchführt“. Die CSU will auch, dass dieser Sicherheitsdienst „notfalls Personen festhalten kann“ … Als Geldbuße für eine Ordnungswidrigkeit, also einen Verstoß gegen die Corona-Hygieneregeln, hält die Olchinger CSU bis zu 2500 Euro für gerechtfertigt …“
Frage: Versuchen die Bürger und die für sie zuständigen Stellen im unteren Verwaltungsbereich Selbsthilfe zu fördern, so versuchen politische Gremien und einige unserer gewählten „Volksvertreter“ mit Härte gegen eigenwilliges Verhalten vorzugehen. Soll das unser demokratisches Miteinander stärken oder der Untertanengeist wieder erweckt werden?

Gemeinwohlorientiert!

Das „LIFEstudioFFB“ kündigt im Rahmen von „DemokraTisch in Bruck“ eine neue Sendereihe an: „Wirtschaft und Gesellschaft neu denken – Gemeinwohlorientiert! Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun“. Moderator der Sendereihe und Mitdiskutant ist Gerald Morgner, IT-Unternehmer, Unternehmensberater sowie GWÖ-Referent und-Berater. Als Gesprächsteilnehmer laden wir fachlich versierte MitbürgerInnen und StadträtInnen ein. Die sendereihe wird vorgestellt: „Vor der Corona-Pandemie kannten wir u. a. die Klimakrise, die Energiekrise, die Flüchtlingskrise und die Finanzkrise. Jetzt kommen noch die Gesundheitskrise und massive soziale Krisen hinzu. Nicht erst durch die Corona-Krise wird deutlich, dass die Gesellschaften ökologisch, ökonomisch, sozial, ethisch und politisch an einem Wendepunkt angekommen sind. Das heutige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem System, aufgebaut auf Konkurrenz, Profitgier und Rücksichtlosigkeit, zeigt sich anhand der vielen Krisen: ist als weder gegenwartstauglich noch zukunftsfähig. Die Freiheit ist gefährdet, die Politik agiert willkürlich, die Demokratie wird ausgehöhlt, es droht der ökologische Kollaps. Obwohl wir in einer Welt des Überflusses leben, werden in unfassbarem Ausmaß Talente, Güter und Ressourcen verschwendet, werden viele Mitmenschen gezwungen, am unteren Rand der Gesellschaft zu leben. Nun stehen wir vor einer Entscheidung, was für eine menschengerechte Gesellschaft gut ist und was nicht. Soll unser Planet auch morgen noch lebenswert bleiben, gilt es heute demokratisch zu entscheiden, was für ein „gutes Leben“ tatsächlich benötigt wird. Die Qualitätsmerkmale einer zukünftigen Neuordnung heißen Demokratie und Mitentscheidung, Solidarität und Gerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Friedfertigkeit und eine konsequente Gemeinwohlorientierung. Eine Umgestaltung der Gesellschaftsstrukturen beginnt bei uns selbst, in unseren Nachbarschaften, Kommunen, Bezirken und Ländern. Nur eine demokratisch organisierte gemeinwohlorientierte Wirtschaft erlaubt uns ein menschengerechtes Leben. Jeder Einzelne ist deshalb gefordert, Verantwortung zu übernehmen, um diese Entwicklungen nicht nur zu stoppen, sondern neue Wege zu beschreiten. Wir brauchen ein anderes Modell, das aus der zivilisatorischen Sackgasse führt.“
Über die erste sendung heißt es: Wir beginnen mit der ersten Livestream-Sendung am Freitag, den 11. September, um 18.30 Uhr: „Democracy for Future: Bürgerdemokratie von unten, Bürgerräte, Bürgerhaushalt, Open Software für Bürgerbeteiligung …“. Als Gäste in der Sendung sind eingeladen: Karl Busl, Mitglied bei Mehr Demokratie eV München, Dieter Kreis, Stadtrat FFB und Referent für Bürgerbeteiligung, und Willi Dräxler, Stadtrat FFB und Referent für Integration.
Der Livestream ist zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de, danach im Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Geringe Kaufkraft verstärkt Armut

Aus dem Brucker Tagblatt vom 26.8.20: „Seit sieben Jahren gibt es im Landkreis die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit – und der Bedarf steigt … Der Landkreis hat jetzt die entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Caritas verlängert und die Zahlungen von 180 000 Euro im Jahr auf 230 000 Euro erhöht. Die Idee hinter der Stelle besteht weniger darin, Obdachlosen zu helfen, sondern vielmehr darin, drohende Obdachlosigkeit schon im Vorfeld zu verhindern. Die Fachstelle der Caritas, in Zusammenarbeit mit der AWO, hat zuletzt 296 Haushalte beraten, wie aus dem Jahresbericht 2019 hervorgeht. Die meisten von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen lebten in Bruck (96), gefolgt von Puchheim (61), Germering (46) und Olching (29) …“
Hartz IV: Trotz Corona-Krise 42.000 Sanktionen gegen Familien. Sogar 850 Vollsanktionen, obwohl ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Totalsanktionen untersagt. Im Jahre 2019 wurden rund 2,9 Millionen Bedarfsgemeinschaften in Deutschland gezählt. In jeder 3. Bedarfsgemeinschaft leben Kinder unter 18 Jahren … Hartz-IV-Bezieher dürfen auch bei einem wiederholten Fehlverhalten bis zu einer gesetzlichen Neuregelung nicht mehr vom Jobcenter mit einer Arbeitslosengeld-II-Kürzung von mehr als 30 Prozent bestraft werden. Die bisherigen starren Vorschriften, welche zwingend für drei Monate stufenweise Sanktionen von bis zu 100 Prozent vorsahen, sind unverhältnismäßig und verletzen das vom Staat zu gewährende menschenwürdige Existenzminimum, urteilte eigentlich das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (Az.: 1 BvL 7/16). – Quelle: https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-trotz-corona-krise-42-000-sanktionen-gegen-familien
Am 24.8.20 berichtete die Brucker SZ: „Eine Studie belegt, dass die Renten im Landkreis geringere Kaufkraft haben als an anderen Orten … Untersucht wurden 401 Landkreise in ganz Deutschland … Die Landeshauptstadt und der Landkreis München belegen die ersten beiden Plätze, Fürstenfeldbruck folgt auf Rang neun. Die Konsequenzen der unterschiedlichen Kaufkraft werden im Landkreis an verschiedenen Stellen sichtbar: Bei den Tafeln, wo mehr als die Hälfte der Kunden im Rentenalter ist – und weiblich; beim VdK, wo die Mitarbeiter immer wieder erleben, dass alte Menschen weit wegziehen müssen, weil die Miete für sie hier zu teuer ist; bei der Schuldnerberatung … Demnach sind im gesamten Landkreis 1,7 Prozent der Senioren arm … der bayerische Durchschnitt liegt mit 2,7 Prozent deutlich darüber. Wobei man annehmen darf, dass die Dunkelziffer höher ist. Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft beantragen nur rund 38 Prozent der betroffenen Senioren Grundsicherung … 1319 Personen haben vor zwei Jahren die Grundsicherung im Alter bezogen … Die geringe Kaufkraft der Renten im Großraum München, oder anders ausgedrückt: die hohen Lebenshaltungskosten, bewirken, dass sich manche Rentner das Leben hier nicht mehr leisten können …“

Kontrolle und Bußgelder

Das Brucker Tagblatt vom 19.8.20 berichtete: „Steigende Sorglosigkeit“: Landratsamt kündigt verstärkte Corona-Kontrollen an und droht mit Bußgeldern … Die Kreisbehörde stellt eine „etwas größere Sorglosigkeit bei der Einhaltung der Corona-Regeln“ fest. Daher kontrolliere die Polizei auch im Landkreis Fürstenfeldbruck derzeit wieder verstärkt die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Das Landratsamt verhängt bei Verstößen Bußgelder von, je nach Schwere des Verstoßes, bis zu 5000 Euro. Im Landratsamt sind seit März circa 900 Verstöße zur Anzeige gebracht worden …
Über „Kollateralschäden“ genannte Folgen und Nebenerscheinungen der sogenannten „Corona-Schutzmaßnahmen“ informiert die Webseite „Kollateral News“. Beispielsweise veröffentlichte sie einen Bericht über grenzwertige Erfahrungen, die Betreuungskräfte in Pflegeheimen machen.
Eine Gegenmeinung des Publizisten Jens Berger (Nachdenkseiten): Covid-19 – erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe … Womit lassen sich eigentlich die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern begründen? Im März hieß es, man müsse das Gesundheitssystem vor dem drohenden Kollaps zu bewahren. Im April rückte der R-Wert als vermeintlich belastbarer Indikator in den politischen Fokus und im Mai verabschiedeten Bund und Länder einen „Notfallmechanismus“, der strengere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von der Infektionslage auf Kreisebene abhängig machen sollte. Heute, im August, sind die Krankenhäuser so leer wie selten zuvor, von einer exponentiellen Ausbreitung der Infektionen kann keine Rede sein und kein einziger Landkreis reißt die vereinbarte Obergrenze. Die wichtigen Zahlen und Indikatoren unterscheiden sich diametral von der Situation Ende März. Dennoch malen Teile der Politik das Schreckensszenario eines zweiten Lockdowns an die Wand.

Knockdown der Selberdenker

Das LIFEstudioFFB-Team informiert: Wegen versprochener Gedankenlosigkeit wurde die Sendung zum 21.9. angekündigt, lief aber bereits am 21.8. Die Gedankenquarantäre des LIFEstudioFFB-Teams endet mit Ferienschluss!
Am Freitag, 21.9., um 18.30 Uhr, zeigt das LIFEstudioFFB ein kleines satirisches Sommertheater (Extra-Super-Ausnahme-Sendung) am stillen „GedankenTisch in Bruck“. Dazu heißt es: Kein Schelm, wer Böses dabei denkt. Hier wird zuende gedacht! Der Titel der Sendung: Endlich: Schocktherapie für Selberdenker – Das ganze Elend kommt nur daher, dass jeder denkt, was er will.“ Wir trotzen der Bedrohung der Welt durch das Pandemie-Virus BRAIN-DRAIN 1A. Diese schreckliche Geisteskrankheit verursacht ein Virus, das durch enthemmtes Selberdenken ausgelöst wird. Egomanische Selberdenker sind weltweit zur hochinfektiösen Gefahr geworden. Wir steigen aus, fordern den totalen Gedanken-Lockdown und fordern alle anständigen, gutwilligen und folgsamen Mitmenschen auf, die staatliche Anti-Denkpandemie-Politik bedingungslos zu unterstützen!
Darüber hinaus wird ein Shop-Angebot präsentiert. „Bestellen Sie unsere Flyer, T-Shirts und Denkzettel mit den besten und kernigsten Slogans“:
Rote Karte für Selberdenker
Nichtdenken macht frei
Gedankenlosigkeit ist Gedankenfreiheit
Grübelt ihr noch oder seid ihr schon folgsam?
DANKE unseren Vordenkern, Wegbereitern, Ideengebern, Influencern
Selig sind die Gedankenlosen
Gedanken gehören auf den Misthaufen der Geschichte
Vorbild sein: Vordenkern folgen
Wachsam sein: Selberdenker melden
Dichter und Denker sind Richter und Henker
Denken + Sex = Glückssache
PSST! Feind denkt mit
Man denkt sich ja auch sonst nichts!
Die aktuelle Sendung ist jeweils zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de
Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio

Lebensmittel retten kann Diebstahl sein

Das Brucker Tagblatt vom 18.8.20 und vom 19.8.20 meldete: „Lebensmittel aus verschlossenem Container gestohlen – Rückschlag für ‚die Olchis‘: Bundesverfassungsgericht bestätigt Containern-Urteil. Jetzt steht es fest: Caro und Franzi müssen die Sozialstunden ableisten, die ihnen wegen Containerns aufgebrummt wurden. Rechtlich haben sie einen Diebstahl begangen.Zwei junge Olchingerinnen sind vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck verurteilt worden, weil sie aus einem verschlossenen Supermarkt-Container weggeworfene Lebensmittel gestohlen haben. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Richterspruch jetzt bestätigt. Der höchstrichterliche Spruch wird mit formalen Gründen erklärt. Im vorliegenden Fall diene die Strafbarkeit des Verhaltens der Beschwerdeführerinnen dem Schutz des Eigentumsgrundrechts als Rechtsgut von Verfassungsrang. Caro und Franzi wollen mit ihren Mitstreitern die Flinte allerdings nicht ins Korn werfen, wie ihr Anwalt Max Malkus erklärt. Abfallvermeidung und der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung diene auch dem Kampf gegen den Klimawandel.“ – Die Presseerklärung von Franzi und Caro: http://olchiscontainern1.blogsport.de
Bericht in der Brucker SZ vom 19.8.20: „Oberste Richter entscheiden, dass Containern Diebstahl ist, auch wenn die Lebensmittel für den Müll bestimmt sind“.

Ausstellung der Stadtbibliothek mit Begleitprogramm zur „Treuhand-Abwicklung“

Montag, 17.8., um 18 Uhr, in der Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstr. 26, FFB: „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“. Die Ausstellung mit Begleitprogramm ist bis 9. September in der Stadtbibliothek zu sehen. Ausstellungseröffnung: Mo, 17.8., um 18 Uhr. Zur Eröffnung von 18 Uhr an soll Christa Luft, Wirtschaftsministerin in der Übergangsregierung Modrow, per Video zugeschaltet werden. Die Geschichte der Treuhand. Ausstellung beschäftigt sich mit Umgang mit dem DDR-Nachlass. Begleitet wird die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale: Wie DDR-Betriebe abgewickelt wurden“ von Vorträgen und Lesungen. Im Fokus stehen dabei die Geschichten ostdeutscher Betroffener … Alle Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek in der Aumühle statt.
9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Dieser „Crashkurs“ stürzte Millionen Ostdeutsche in tiefe Existenznöte, auch das soziale Netz – in der DDR eng verwoben mit der Arbeitsstelle – zerriss. – Eintritt frei.
Dienstag, 1.9., um 18:00 Uhr, in der Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstr. 26, FFB: Buchvorstellung „Das Treuhand-Trauma: Die Spätfolgen der Übernahme“. Seit Jahren untersucht die Schweizer Soziologin Yana Milev, was beim Untergang der DDR und danach mit den Ostdeutschen passiert ist. In ihrem Buch „Das Treuhand-Trauma“ hat sie die Auswirkungen der Bonner Abwicklungs- und Anschlusspolitik seziert und die mediale Begleitung der Übernahme analysiert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen steht die Treuhandanstalt als Vollstreckerin des politischen Willens der Mächtigen der alten Bundesrepublik. Yana Milev, geboren in Leipzig, Kulturphilosophin, Soziologin, Ethnografin, ist Privatdozentin für Kultursoziologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen. Sie ist Initiatorin und Leiterin des Forschungsprojekts «Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium», das als Edition beim Wissenschaftsverlag Peter Lang seit 2019 publiziert wird. – Eintritt frei. – Kooperationsveranstaltungen mit dem Sozialforum Amper und dem Kurt-Eisner-Verein München.
Infos auf der Webseite der Stadtbibliothek: www.stadtbibliothek-fuerstenfeldbruck.de.

Infostand der „Identitären Bewegung“ in Olching

Am Nachmittag des Samstag, 1.8.20, machte eine Gruppe der rechtsradikalen Organisation „Identitäre Bewegung“ in Olching „Auf der Insel“ mit einem Infostand auf sich aufmerksam.
Aus unserem Bericht vom 21. März 2019: „Neue rechtsradikale Aktivitäten“: Aktivitäten der elitären Kadergruppierungen „Identitäre Bewegung“ (IB) und „Der Dritte Weg“: Beide Gruppierungen haben sich gegenseitig nichts zu sagen bzw. sie erwähnen sich gegenseitig nicht. Obwohl sie doch Ziele verfolgen, die mit unterschiedlichen Begriffen versehen, ähnliches meinen. Ob es „der große Austausch“ („Identitäre Bewegung“) oder „Volkstod“ („Dritter Weg“) genannt wird, es geht um eine Bedrohung des vermeintlich eigenen durch „Rassenvermischung“. Auch pflegen sie z. T. gleiche Vorbilder und Kontakte, wie die neofaschistische italienische „Casa Pound“. Ihre regionalen Schwerpunkte sind unterschiedlich, von München einmal abgesehen. „Der Dritte Weg“ konzentriert sich auf den Landkreis München, den südlichen Landkreis Freising, sowie den Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm. Die „Identitären“ auf Fürstenfeldbruck, den südlichen Kreis Augsburg. – Der ganze Hintergrundbericht: https://www.ffbaktiv.de/neue-rechtsradikale-aktivitaeten.
Foto: privat

Presseerklärung zum 75. Hiroshima-Gedenktag

Am Donnerstag, den 6. August, beteiligen wir uns mit dem Aufruf „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ an den weltweiten Protesten gegen atomare Aufrüstung mit Mahnwachen in unserer Kreisstadt Fürstenfeldbruck:
9:30 – 10:30 in der Schöngeisinger Straße (Ecke Viehmarktstraße)
11:00 – 12:00 vor dem Rathaus (Hauptstraße, Ecke Augsburger Straße)
16:00 – 17:00 vor der Sparkasse am Hauptplatz

Hiroshima und Nagasaki mahnen. Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen. Nuklearwaffen sind die gefährlichsten Waffen, die je geschaffen wurden. Atomwaffen unterscheiden sich von allen anderen Waffen sowohl durch das Ausmaß der Zerstörung als auch durch die langfristige Wirkung radioaktiver Verseuchung und die dadurch verursachten genetischen Schäden. Jetzt droht ein neues atomares Wettrüsten. Nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die US-Regierung, der mehr als 30 Jahre lang die Entwicklung und Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen verboten hatte, und nachdem Moskau ebenfalls aus seinen Vertrags-Verpflichtungen ausgestiegen ist, droht jetzt die Neustationierung dieser für einen nuklearen Erstschlag einsetzbaren Waffen. Die Atommächte sind dabei, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren. Auch die in Deutschland stationierten US-Atombomben sollen durch neue, zielgenaue, flexibel einsetzbare Atomwaffen ersetzt und neue Trägerflugzeuge für den Einsatz dieser Atombomben angeschafft werden. Europa darf nicht zum atomaren Schlachtfeld werden. Der Gefahr eines drohenden Atomkriegs in Europa muss jetzt entschiedener Widerstand entgegen gesetzt werden. Beitritt zum UN-Atomwaffenverbots-Vertrag jetzt! Die Botschaft, die der Atomwaffenverbotsvertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen. Diese Botschaft richtet sich auch an unsere Bundesregierung, welche sich bis heute weigert, die US-amerikanischen Atomwaffen aus Büchel in der Pfalz abziehen zu lassen und dem Verbotsvertrag beizutreten. Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf: – die nukleare Teilhabe Deutschlands zu beenden; – den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und den Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen durchzusetzen; – keine neuen Kampfflugzeuge für einen Atomwaffeneinsatz zu beschaffen; – keine Genehmigung zur Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen zu erteilen; – Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten.
Veranstalter: Sozialforum Amper, unterstützt von Mitgliedern des Eine-Welt-Zentrum e.V., GEW Kreisverband FFB, Bündnis FFB ist bunt – nicht braun, Brucker Brücke – das Wir stärken/LIFEstudioFFB, VVN-BdA.

Seelische Gesundheit im Corona-Alltag?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 31. Juli, um 18.30 Uhr, eine Sendung unter dem Titel „Seelische Gesundheit im Corona-Alltag“. Lukas Braumiller und Monika Motzko im Gespräch über seelische Gesundheit in Coronazeiten. Der Psychologiestudent Lukas Braumiller vermisst Aufklärung der Bevölkerung über seelische Gesundheit und Depressionen. Er möchte sein Wissen aus dem Studium sowie der Ausbildung zum Life-Coach und zum Kinder- und Jugendcoaching einsetzen und Methoden aufzeigen, um die Coronakrise und andere Lebenskrisen zu meistern. Monika Motzko ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie möchte unsere Wahrnehmung für neue Perspektiven öffnen.
Die Anzahl an Menschen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen an Arbeitslosigkeit, depressiven Verstimmungen und häuslicher Gewalt leiden, hat weltweit Höchstwerte erreicht. Fachleute gehen davon aus, dass die Maßnahmen wesentlich mehr Leben fordern werden als das Virus selbst. Laut UNO sind weltweit 1,6 Milliarden Menschen vom akuten Verlust ihrer Lebensgrundlagen bedroht. Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, geringes Einkommen und Begleiterkrankungen sind gängige Folgeerscheinungen. Depressionen wirken sich oft lebenslang aus. Wir haben eine psychische Gesundheitskrise.
Die Sendung ist aktuell zu sehen über https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Videoarchiv unter https://www.youtube.com/user/ffbaktivstudio.

Es wird „zappenduster“

Das Brucker Tagblatt berichtete am 23.7.2020: „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise reißen ein tiefes Loch in die Stadtkasse … Die Corona-Krise hat drastische Auswirkungen auf die Finanzlage von Germering. Die Einnahmen aus der Gewerbe- und Einkommenssteuer sinken dramatisch … Vor allem die städtischen Haupteinnahmen aus der Gewerbe- und der Einkommenssteuer sind demnach in Folge von Corona regelrecht weggebrochen. Bei der Gewerbesteuer verzeichnet die Stadt aktuell ein Minus von rund 23 Prozent … reduziert sich der im Haushalt eingeplante Überschuss von rund 9,9 Millionen auf jetzt nur noch 1,2 Millionen Euro … Gesamtminus der Steuereinnahmen von rund 7,8 Millionen Euro … „Ab 2021 sieht’s zappenduster aus.“
Das Brucker Tagblatt meldete am 22.7.2020: „Corona: Die sozialen Härten abfedern wird teuer … Besonders schwierig sei die Lage für Menschen mit Behinderung auch wegen der Schließung von Einrichtungen … Im Jobcenter, das für Grundsicherung von Arbeitssuchenden zuständig ist, hat sich die Zahl der Anträge auf aufstockende Leistungen zeitweise verdreifacht … Die Anträge auf Wohngeldzuschuss sind schon stark gestiegen, in anderen Bereichen wird ein Anstieg des Förderbedarfs prognostiziert – etwa durch den Wegfall von Minijobs. Große Probleme gibt es auch bei der Beratung von Asylbewerbern …“

Shutdown?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 3. Juli, um 18.30 Uhr, eine Sendung unter dem Titel „Shutdown? Die andere Meinung„. Video-Chat-Aufzeichnung mit Prof. Dr. Christian Kreiß. Er spricht über Angstpolitik, Beschränkungen der Meinungsfreiheit, falsche Wirtschaftspolitik und den drohenden Wirtschafts- und Finanzcrash. Prof. Christian Kreiß widerspricht den offiziellen Glaubenssätzen. Er sagt: „Durch eine beispiellose Angstkampagne wird derzeit Macht in den Händen einiger Weniger konzentriert und werden Freiheit und Demokratie zu Grabe getragen. – Vor dem kommenden Absturz am Arbeitsmarkt könnten die Menschen zu Recht Angst haben. – Nach Angaben der UNO droht durch die weltweiten Corona-Lockdowns nach westlichem Vorbild fast der Hälfte aller Arbeitskräfte der Erde eine existenzielle Bedrohung der Lebensgrundlage. Laut Wall Street Journal wird sich 2020 die Zahl der hungernden Menschen auf der Welt von 130 auf 260 Millionen verdoppeln. – Die US-Großbank JPMorgan Chase prognostiziert: Dies ist keine normale Rezession. Der eigentliche Abschwung kommt erst noch.“
Die Sendung ist aktuell zu sehen über https://lifestudio.ffbaktiv.de und danach im Videoarchiv unter https://www.youtube.com/user/ffbaktivstudio.

Gemeinwohlökonomie für FFB

Ein Aufruf zur Gründung einer GWÖ-Aktionsgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck von Gerald Morgner. Wer die Gemeinwohl-Initiative mit seiner Teilnahme bereichern möchte, möge sich bitte bei Gerald Morgner anmelden, der bereits Vorträge zur GWÖ hielt:
Inhalt des ersten Termins (ca. 1,5-2,0 Std.), der derzeit vorbereitet wird:

  • Kurzvorstellung eines jeden inkl. Vorkenntnisse zur GWÖ.
  • Gedankenaustausch eines jeden „was versteht jeder für sich unter Gemeinwohl-Ökonomie, und warum erachtet man dieses Thema für wichtig“
  • Ausarbeitung eines thematischen Schwerpunktes zur GWÖ.
    (z.B. Gemeinden, Unternehmen, Vereine, etc..).
  • Weitere Termine

Zur Vorbereitung:

Bitte anmelden. Die entsprechenden Emailadressen stehen im unteren Bild.

Der Aufruf als Video-Teaser.

Wie weiter nach Corona?

In der Sendereihe zur Coronakrise des LIFEstudioFFB „Was macht Corona mit uns?“ folgt am Freitag, 3. Juli, um 18.30 Uhr, ein Livestream-Gespräch unter dem Titel „Zum Wohl aller: Gemeinwohl-orientierte Nach-Corona-Ökonomie“. Dazu heißt es: „Was erleben wir, was wünschen wir uns, was drängt uns zur Aktion und welche Alternativen gibt es? Ernstzunehmende Wissenschaftler und Ökonomen sagen einen großen Wirtschafts-Crash voraus mit enormen sozialen Verwerfungen. Deshalb müsse unser Wirtschaftssystem gründlich umgebaut werden: „Wir wollen nicht zurück zur Normalität, weil die Normalität das Problem war.“ Gerald Morgner, Unternehmer, und Alfred Pichler, Mitglied in der Kath.-Arbeitnehmer-Bewegung, sprechen über die Erfordernisse einer solidarischen Wirtschaftsordnung zum Wohl aller. Wie kann eine enkeltaugliche Ökonomie funktionieren? Gerald Morgner bringt uns die Theorie und Praxis der Gemeinwohlökonomie näher, die eine menschenwürdig organisierte Wirtschaft belohnt und in einigen Ländern gefördert und in vielen Orten bereits praktiziert wird. – Die jeweils aktuellen Sendungen sind zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Sendereihe „Was macht Corona mit uns?“

Das LIFEstudioFFB informiert über seine Sendereihe „Was macht Corona mit uns?: Am Freitag, 19.6., ging unter dem Titel „Solidarisch sein!“ eine auszugsweise Aufzeichnung aus der Livestream-Sendung der „Unteilbar – So geht Solidarität“-Demos online, die in mehreren Städten der Bundesrepublik am 14.6.20 stattfanden. Es werden Stellungnahmen sozialer Gruppen und Initiativen gezeigt. Solidarität zeigt, dass wir nicht wenige sind, sondern viele. Dass wir nicht allein sind, sondern zusammen. Das stimmt auch für die Menschen in unserer Region. Denn unter den Corona-“Schutzmaßnahmen“ leiden viele Menschen, darunter Selbständige, gesundheitlich Geschädigte und sozial Benachteiligte, Minderheiten und Kleinunternehmen. Solche „Kollateralschäden“ führen zu verstärkter Ausgrenzung und Armut. Dagegen engagiert sich das bundesweite Bündnis „unteilbar“. Es setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein: »Jetzt wird entschieden, wer die Kosten der globalen Krise trägt, wer danach stärker wird und wer schwächer«.
Am Freitag, 26.6., werden unter dem Titel „Wer hat Angst vor Olchinger Corona-Demonstranten? Die Demo am 21.6.20“ Auszüge der Redebeiträge prominenter und kenntnisreicher Redner gezeigt. Corona-Demos sind umstritten, weil sie teilweise von Demokratiefeinden gekapert werden. Das verhindern die Olchinger Organisatoren konsequent und verwehren sich vehement gegen solche Vorwürfe. Sie demonstrieren sonntäglich für „unsere Grundrechte, für Frieden und Freiheit, für eine demokratische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft“. Folgende Redner sprachen sich für diese Ziele aus: Prof. Christian Kreiß, Gerald Morgner, Inge Ammon und Daniel Dinkel.
Am Freitag, 3.7., sprechen unter dem Titel „Gemeinwohl! Wie geht eine Volkswirtschaft zum Wohle aller?“ der Unternehmer Gerald Morgner und Alfred Pichler, Mitglied in der Kathol.-Arbeitnehmer-Bewegung, über die Erfordernisse einer menschenwürdigen und solidarischen Wirtschaftsordnung. Die jeweils aktuellen Sendungen sind zu sehen auf www.lifestudio.ffbaktiv.de. Die Aufzeichnungen finden sich im Videoarchiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Solidarität in Corona-Zeiten

Die zweite Folge in der Sendereihe zur Coronakrise „Was macht Corona mit uns?“ ist diesmal ein hochgeladenes Video, kein Livestream. Ab Freitag, 19. Juni, zeigt das LIFEstudioFFB die Videoaufzeichnung „Solidarisch sein!“. Aus der Ankündigung: »Unter den Corona-“Schutzmaßnahmen“ leiden viele Menschen, darunter Selbständige, gesundheitlich Geschädigte und sozial Benachteiligte, Minderheiten und Vereinigungen. Am 14.6.2020 gab es Unteilbar-Demos in mehreren Städten der Bundesrepublik: »So geht solidarisch«. Das »Unteilbar«-Bündnis setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein: »Jetzt wird entschieden, wer die Kosten der globalen Krise trägt, wer danach stärker wird und wer schwächer«. Aus der anderthalbstündigen Livestream-Sendung zeigen wir Stellungnahmen sozialer Gruppen und Initiativen. Zum Schluss dokumentieren wir die solidarische Songdarbietung der Liedermacherin Nuria Edwards. Solidarität zeigt, dass wir nicht wenige sind, sondern viele. Dass wir nicht allein sind, sondern zusammen. Das stimmt auch für die Menschen in unserer Region.
Zu sehen im LIFEstudioFFB auf www.lifestudio.ffbaktiv.de und im Video-Archiv auf www.youtube.com/ffbaktivstudio.

Weitere Livestream-Sendefolgen sind in Vorbereitung. Unter anderen zum Thema Wie geht es Lehrern, Eltern, Kinder? und Psychosoziale Folgen der Corona-Quarantäne-Maßnahmen …

Coronagefahr in Lagerunterkünften

Am 12.6.20 meldete die Brucker SZ: »Wenn sich Asylbewerber aus den Unterkünften des Landkreises mit dem Coronavirus infizieren, werden die übrigen Bewohner, die keine Symptome zeigen, nicht getestet … Insgesamt haben sich in den Unterkünften, die das Landratsamt verwaltet, 63 Personen infiziert, die inzwischen alle wieder als genesen gelten … Inzwischen hat der Bundesgesundheitsminister eine neue Verordnung erlassen … Getestet werden sollen nun alle Kontaktpersonen, nicht nur wie bisher bloß diejenigen, die Symptome zeigen. Außerdem kann man Menschen ohne Symptome testen, etwa um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Auch Flüchtlinge in Unterkünften seien mit der Verordnung gemeint, sagt Roellecke. Unklar sei aber immer noch, ob alle Bewohner getestet werden müssen, wenn sich eine Person infiziert … In den vergangenen Tagen seien unter den Flüchtlingen auch keine neuen Infektionen aufgetreten. Aber das ist eine Momentaufnahme …«
Eine Studie der Uni Bielefeld bestätigt Kritik an Lagerunterkünften für Geflüchtete. In der Studie wurde festgestellt, dass bei einem Ausbruch des Corona Virus in Sammelunterkünften das Ansteckungsrisiko bei 17% liegt. Kollektivquarantäne verschlechtert die Situation zusätzlich. „Die Unterbringung von Geflüchteten sollte grundsätzlich coronaschutzkonform erfolgen, d.h. möglichst dezentral bzw. bei zentralen Einrichtungen möglichst in Einzelunterbringung in kleinen Wohneinheiten, damit bei Auftreten eines Falls eine rasche Ausbreitung vermieden wird und eine adäquate Kontaktnachverfolgung möglich ist.“ (Auszug aus dem Fazit der Forschung). Genauere Informationen finden sich hier und hier.