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Spenden für Schulbauprojekte in Afrika

Die Brucker SZ berichtete am 13.9.19 über „Schulen für Togo …: Entwicklungszusammenarbeit gilt nicht mehr nur als nationale Angelegenheit. Auch die Kommunen sollen und wollen sich künftig stärker einbringen. Bereits bestehende zivilgesellschaftliche Initiativen sollen eingebunden werden … möchte sich der Landkreis Fürstenfeldbruck mehr für die Länder des globalen Südens engagieren, der Kreisausschuss bekundete mit einstimmigem Votum sein Interesse daran … Unter kommunaler Entwicklungspolitik versteht man alle Mittel und Maßnahmen, die Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung ergreifen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das bedeutet, dass Entwicklungszusammenarbeit nicht nur auf nationaler Ebene spielt. In der Stadt München beispielsweise gibt es bereits seit 2010 ein entsprechendes Rahmenkonzept … Außerdem beteiligt sich der Landkreis an der kürzlich vom Kreis Donau-Ries gegründeten Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“, die bei Bürgern und der lokalen Wirtschaft Spenden für Schulbauprojekte in Afrika sammelt …“
Wir berichteten und kommentierten hierzu bereits im Januar und März dieses Jahres. Fastenprediger Jürgen Kirner, CSU-Mitglied, äußerte auf dem Fürstenfelder Salvator-Starkbierfest im März: „Solange Konzerne wie Nestlé den Menschen auf diesem Kontinent die Lebensgrundlagen systematisch entziehen, helfen keine Solidaritätszahlungen“ (Zitat SZ). Was nicht heißt, dass Schulbauten vergebens sind.

Future for Young and Old – hier und anderswo!

Freitag, der 29.11., wird ein besonderer Tag: Großdemo am Königsplatz, München, ab 12 Uhr: Mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Klimapäckchen lässt sich die Erderhitzung nicht eindämmen. Deshalb fordern wir gemeinsam mit Fridays for Future einen Neustart für echten und gerechten Klimaschutz und rufen Menschen aller Generationen am 29. November zum Klimastreik in hunderten Orten Deutschlands auf. Machen auch Sie mit: Nehmen Sie sich den Tag frei oder verlängern Sie Ihre Mittagspause und demonstrieren Sie mit uns für den Klimaschutz! Wir teilen die Empörung der Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future über das klimapolitische Versagen der Bundesregierung: “Dies auch noch als Erfolg zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Demonstrant*innen für wirksamen Klimaschutz. […] Unsere Gesellschaft ist beim Klimaschutz deutlich weiter als ihre Bundesregierung […] Wir streiken, bis Ihr handelt!” – Mehr Infos hier.
Das „LIFEstudioFFB“ veröffentlichte ein 15-Minuten-Video, das die Fürstenfeldbrucker Gruppierung von „Fridays for Future“ zu Wort kommen lässt.
Helfen Sie mit, 365.000 Unterschriften beim Appell an die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des Klimakabinetts zu erreichen.

Freitag, der 29.11., um 19 Uhr,
zeigt das „LIFEstudioFFB“ zum Thema „Afrikanische Fluchtursachen. Afrika ist ein Nettogläubiger für den Rest der Welt, auch für Fürstenfeldbruck“ Interviews mit Léonce Ndikumana, Professor für Wirtschaft, Direktor des African Development Policy Program und Mitglied des Ausschusses für Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen. Er identifiziert Direktinvestitionen, Schulden und Kapitalflucht als Ursachen der neokolonialistischen Abhängigkeit Afrikas von den Industrienationen. Mehr dazu hier.

Bericht vom Gastspiel „Die Weißen kommen“

Regel Nummer eins: Kein Mitleid! Denn wer die Regel bricht, wird zum Afrikaner. So gibt es der Master of the Universe, der Gamemaster, vor, von einer dunklen Stimme aus dem Off gesprochen. Nur wer sich an die Regel hält, kommt weiter, von einem Level zum nächsten. Über 100 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten gebannt dieses beinahe makabre Spiel, als die Berliner Compagnie am vergangenen Freitag in der Aula der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck ihr bitter ernstes Stück von Helma Fries und Elke Schuster auf die Bühne brachte. Natascha Menzel, Jean-Theo Jost, Dimo Wendt und H.G. Fries schlüpften dabei 90 Minuten lang höchst professionell, rasant choreografiert und mit Gesangseinlagen („Heia – heia Safari!“) in wechselnde Rollen. Das Spiel startet in der Jetztzeit, Aktienhändler wollen das Publikum eindringlich überzeugen, in Afrika zu investieren: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten! Sie haben es verdient.“ Rohstoffe, Diamanten, Agrarprodukte, alles im Angebot! Wozu Bedenken? Auch wenn das Publikum in Fürstenfeldbruck auf die verlockenden Angebote nicht anspricht, dürfen die 4 Spieler auf der Bühne in die nächsten Level. Jetzt werden den Gästen knallharte Zahlen, Fakten und Analysen von der Kolonialisierung vor über 300 Jahren, über die Sklaverei bis zum heutigen Neokolonialismus um die Ohren gehauen, dass man kaum zum Durchatmen kommt. Purer Rassismus und unvorstellbare Gräueltaten, verantwortet von Deutschland, Belgien, England und Frankreich, grandios verpackt in abwechslungsreiche Szenen, rütteln auf. Es ist fast nicht auszuhalten, wenn z.B. die Sklavenhändler sich, zu feierlicher Barockmusik tanzend, darüber austauschten, wie sie ihre Verluste „durch verdorbene Ware“ über die Versicherung wieder ausgleichen können. Zum Himmel schreiende Menschenverachtung wird hier brillant auf den Punkt gebracht. Und die Spieler? Sie zeigen doch das eine oder andere Mitleid, werden skeptisch, fliegen raus und müssen nach und nach in die Rolle der Afrikaner schlüpfen. Später landen sie z. B. als Sklaven auf einem Sklavenschiff, oder beteiligen sich an der Revolution in Haiti, die damals nur scheinbare Unabhängigkeit brachte. Am Schluss der Vorstellung brachte das Lob für die vielen kleinen und größeren Initiativen, die sich für Menschenrechte und fairen Handel mit Afrika einsetzen, doch noch einen ermutigenden Ansatz zur Sprache, und das vom Ensemble angestimmte Lied Siyahamba tat nach all den ernüchternden Fakten einfach gut. Beim anschließenden Publikumsgespräch bezogen sich die meisten Fragen auf die deutsche Verantwortung, damals wie heute. Klar ist: Bis heute fehlt eine echte Aufarbeitung der Kolonialisierungsgeschichte, bis heute ist die tatsächliche Zahl der afrikanischen Todesopfer – es sind Millionen – nicht offiziell bekannt. – MS

Theaterereignis: „Die Weißen kommen!“

Gastspiel der BERLINER COMPAGNIE: „Die Weißen kommen“. Ein Theaterstück über Afrika. Über uns. Vorstellung mit anschließendem Publikumsgespräch. Nach 300 Jahren Sklavenhandel, 100 Jahren Kolonialherrschaft und 70 Jahren Neokolonialismus ist Afrika ein tief verwundeter Kontinent. Als Computerspiel gestaltet, werden die gegenwärtigen Auswirkungen der afrikanisch-europäischen Beziehungen dargestellt. Aber auch das widerständige Afrika in Vergangenheit und Gegenwart, die lange Geschichte des zivilen Widerstandes wird aufgezeigt. Werfen Sie einen neuen Blick auf den Kontinent!
Freitag, 11.10., 19 Uhr / Einlass ab 18 Uhr, in der Aula der Mittelschule West am Asambogen, Abt-Anselm-Str.12 – Eingänge: Asambogen und Abt-Anselm-Straße. Eintritt: 16 €, Schüler/ermäßigt 10 €. Kartenreservierung: 0176-55440938, ffbbunt@gmx.de, sozialforumamper@gmx.de. Vorverkauf: im Büro des Brucker Forums, St.-Bernhard-Str. 2 (Mo-Fr 8 – 12:30 Uhr). Veranstalter: GEW Kreisverband FFB (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und Sozialforum Amper. Eine Kooperationveranstaltung mit Brucker Forum, Bündnis Fürstenfeldbruck ist bunt – nicht braun, Eine-Welt-Zentrum FFB e.V., Help Liberia und Nord-Süd-Forum. Gefördert u.a. von der Stadt Fürstenfeldbruck und dem Agenda21-Büro des Landkreises.
Da die Anzahl der Parkplätze an der Schule West begrenzt ist, bitten die Veranstalter zur Anfahrt Fahrgemeinschaften zu bilden oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Buslinie 840 fährt von den beiden S-Bahn-Stationen Fürstenfeldbruck und Buchenau bis zur Haltestelle Schule West.

Livestream-Video-Veranstaltung im Sommerprogramm

Das „LIFEstudioFFB“ zeigt am Samstag, 24.8., 17 Uhr, im Livestream und danach als Videodokument, unter der Rubrik „Machbarschaft“ die Aufzeichnung eines Musik-Theater-Ereignisses aus dem Jahr 2017: „JO WÁ – Zusammen kommen und zusammen leben!“. Dem 37-Minuten-Film folgt ein Kontext-TV-Gespräch mit dem nigerianischen Flüchtlingsaktivisten Rex Osa über den verschärften Kampf der EU gegen Flüchtlinge. Rassismus ist nach wie vor ein drängendes Zeitproblem. Vor zwei Jahren veranstaltete der Verein Eine-Welt-Zentrum FFB in der Fürstenfeldbrucker Kulturnacht am 1. Juli ein Musiktheater von Stephan Lanius, AsylArt eV München. Das mobile Musik-Theater-Projekt trat auf mit einer Begegnung afrikanischer und europäischer Lebenswirklichkeiten. John Awofade Olugbenga, ein nigerianischer Musiker, erklärt das Gemeinschaftsleben seines Heimatlandes. Stephan Lanius stellt ihm mit Fabeln aus der Antike europäisches Denken gegenüber. – Der Livestream-Link: www.lifestudio.ffbaktiv.de. Danach als Videodokument zu sehen im Video-Archiv auf YouTube: ww.youtube.com/ffbaktivstudio.

„Fly and Help“ gegen Migrationsdruck auf Europa

Sie sollen nicht fliehen müssen. Sie sollen daheim bleiben. Sie sollen nicht zu uns kommen. Sie sollen bleiben, wo der Pfeffer wächst … So unterschiedlich klingen die Argumente für eine „Hilfe vor Ort“, in diesem Fall für Afrika. Landrat Thomas Karmasin, CSU, wirbt für eine solche Hilfe und ist bereit, dafür auch Geld zu geben. Die „Togo-Hilfe“ (Initiatorin Margarete Kopp, CSU) will mit ihm ein Projekt übernehmen, das Stefan Rößle, CSU-Landrat im Donau-Ries-Kreis, betreibt. „Denn dieser Landkreis ist nach Einschätzung des Landratsamts bundesweit Vorbild in Sachen kommunaler Entwicklungshilfe. Rößle initiierte zusammen mit der Stiftung ‚Fly and Help‘ das Projekt ‚1000 Schulen für unsere Welt‘. Innerhalb eines Jahres hat er mit Hilfe von Spenden und der Stiftung zehn Schulen in Afrika gebaut. Bis 2020 seien 20 Schulen geplant, so Rößle. Für die gesamte Aktion werde kein Euro an Steuergeldern verwendet, sondern ausschließlich Spendengelder.“ (SZ)
Die Brucker SZ und das Brucker Tagblatt berichteten am 26./27.3.19: „Aktion für Afrika – 1000 Schulen für eine Zukunft in der Heimat. Mangelnde Bildungschancen, Perspektivlosigkeit in der Heimat: Für viele Menschen ist das eine der Hauptursachen für die Flucht. Die Initiative … setzt an dieser Stelle an. Der Landkreis will das Projekt nun unterstützen … Eine Schule in Afrika zu bauen, kostet etwa 50 000 Euro … So hat Entwicklungshilfeminister Gerd Müller die Schirmherrschaft für die Initiative … übernommen. Zusätzliche Unterstützung bekommt das Projekt von drei kommunalen Spitzenverbänden: dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindetag. Ziel dieser Initiative sei es ebenfalls, die Fluchtursachen in Afrika, Asien und Südamerika zu lindern, um den Migrationsdruck nach Europa zu reduzieren.“ (SZ) – „Ich will zehn Schulen aus unserem Landkreis bis 2019 beitragen, erklärt Landrat Karmasin. Rund 242 000 Euro wären dafür nötig. Der Landrat will nun im Kreistag um moralische Unterstützung werben und anschließend mit Bürgermeistern und Organisationen sprechen, die bereits jetzt Entwicklungshilfe leisten.“ (Tagblatt/Merkur)
Schulen fördern Bildung und Ausbildung. Wer aber schult sie mit welchen Inhalten? J.-M. Sindani, Asylberaterin bei der Brucker Caritas, schreibt ihrem Buch „Gestrandet im Paradies“: „Ohne demokratische Strukturen und eine rechtstaatliche Ordnung werden jede Reform und alle Maßnahmen für nachhaltigen Frieden und Stabilität scheitern …“. Die Gründe hierfür beschrieb 2008 Dr. Alain Deneault, Toronto, in seinem Buch „Noir Canada“: „Die blutigen Kriege in Afrika sind weitgehend durch westliche Bergbauunternehmen, die Kriegsherren finanzieren und bewaffnen, verursacht: Bergleute in Tansania lebendig begraben, Massenvergiftung und ‚freiwilliger Völkermord‘ in Mali, brutale Ausbeutung in Ghana, verheerende Staudämme in Senegal, Zwangsprivatisierung des Schienenverkehrs in Westafrika, ohne die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und das soziale Gleichgewicht usw. zu berücksichtigen. Der Westen unterstützt politisch und finanziell Öl- und Bergbaufirmen, die afrikanischen Boden brutal ausbeuten, riesige Profite verzeichnen, während sie sich der schlimmsten Gräueltaten und Missbräuche in Afrika schuldig machen.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert und deutsche Politik hat außer der Formulierung eines „Marshall-Plans mit Afrika“ bisher keine konkreten Schritte unternommen, um der Verantwortung der westlichen Welt an dem Afrika-Desaster gerecht zu werden, in die sie involviert ist.
Und vor Ort? Mit den Geflüchteten im Ankerzentrum Bruck geht man weniger freundlich um. Obwohl einerseits gemeldet wird, dort seien die Zustände in Ordnung, gibt es wiederholt anderslautende Berichte. Allein die Einrichtung der Ankerzentren steht massiv in der Kritik.
Information übernommen aus dem Newsletter des Bayrischen Flüchtlingsrats: Immer wieder kommt es zu unangekündigtem Betreten oder sogar zu Durchsuchungen von Zimmern von Geflüchteten in Ankerzentren und Unterkünften durch Heimpersonal, Security oder Polizei. Aber das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung nach Art. 13 Abs. 1 GG und auf Privatsphäre nach Art. 1 und 2 GG gilt auch in Sammelunterkünften für Geflüchtete. Auch Zimmer in Ankerzentren, Gemeinschaftsunterkünften, Hostels usw. sind nach Rechtsprechung und Kommentierung „Wohnungen“ im Sinne des Art. 13 Grundgesetz. Zimmerkontrollen in Abwesenheit sind nur bei Gefahr im Verzug rechtmäßig. Durchsuchungen der Zimmer dürfen, außer bei Gefahr im Verzug, nur mit richterlicher Genehmigung erfolgen und nur durch die Polizei durchgeführt werden. So wurde in einem Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg, 9. Kammer, vom 15. Februar 2019 (AZ: 9 K 1669/18) in der Begründung darauf hingewiesen, dass auch die Unterbringung von Geflüchteten in einer Sammelunterkunft als grundgesetzlich geschützter Wohnraum zu betrachten ist, dessen Betreten oder gar Durchsuchen nur mit richterlicher Genehmigung oder im Falle von Gefahr im Verzug erlaubt ist. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Oktober 2018 zum Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete eine umfassende Analyse erarbeitet … Generell bleibt es dabei, dass Beschäftigung grundsätzlich verboten ist. Die neue innenministerielle Weisung betont vor allem die Gründe, mit denen die Ausländerbehörden Anträge auf Arbeits- oder Ausbildungserlaubnisse ablehnen können. Damit sind die betroffenen Flüchtlinge weiterhin vom Willen und der Motivation der Ausländeramtsmitarbeiter*innen abhängig – im Guten wie im Schlechten … Die Vorgaben des bayerischen Innenministeriums an die Ausländerbehörden bleiben genauso engstirnig wie zuvor. Nirgendwo ist ein Hinweis darauf zu finden, den Zugang zum Arbeitsmarkt nun großzügiger und unbürokratischer zu handhaben … Wer in einem ANKER-Zentrum untergebracht ist, unterliegt einem generellen Arbeitsverbot.
Fastenprediger Jürgen Kirner, CSU-Mitglied, äußerte auf dem Fürstenfelder Salvator-Starkbierfest: „Solange Konzerne wie Nestlé den Menschen auf diesem Kontinent die Lebensgrundlagen systematisch entziehen, helfen keine Solidaritätszahlungen.“ (Zitat SZ)

Rechtsextreme plakatieren an SPD-Geschäftsstelle

Bericht in der Brucker SZ vom 15.1.19: „Rechtsextreme haben am Montagmorgen Plakate an der SPD-Regionalgeschäftsstelle für die Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau angebracht … Ziel der Rechtsextremen: die Regionalgeschäftsstelle der SPD in der Fichtenstraße in Fürstenfeldbruck … Angeklebte Parolen gegen linke Gewalt stammen laut Polizei von der Identitären Bewegung …Für die Aktion ist nach Auskunft der Kriminalpolizei die Identitäre Bewegung verantwortlich … Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck ist die Identitäre Bewegung bereits aufgetreten. So wurde im Januar 2017 der Nepomukfigur auf der Amperbrücke eine Tafel mit einer Parole gegen Menschen aus Nordafrika umgehängt. Kurz darauf verstreuten Neonazis auf dem Gelände der Ferdinand-Miller-Realschule Papierschnipsel mit entsprechendem Inhalt …“

Mit Geldspritzen Migration verhindern?

Das Brucker Tagblatt berichtete am 11.1.18 über Reaktionen auf Landrat Thomas Karmasins Vorschlag, einen Teil des „Soli“ (Ergänzungsabgabe zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer) in die Entwicklungshilfemaßnahmen für Afrika zu stecken: »Man müsse den Menschen in Afrika zu besseren Lebensbedingungen zuhause verhelfen – sonst würden immer mehr Migranten zu uns kommen, „was die schlechtere Variante wäre“«, so wird er zitiert. »Zum Ausdruck habe er bringen wollen, dass die reichen Gesellschaften Europas einen Beitrag dazu leisten müssten, in Afrika die Lebensbedingungen zu verbessern …«
Kommentar: Karmasin hat damit gesagt, dass es ihm um Zuwanderungsbegrenzung geht. Nicht, wie und mit wem das Abschottungs-Geld verteilt werden soll und schon gar nicht, welche Sinnhaftigkeit darin steckt. Für manch einen mag das ja gut klingen, für andere gar nicht, wie die Leserkommentare zeigen – vor allem die dümmlichen und rassistischen. Ohne Geld geht nichts, wie jeder weiß. Doch die afrikanische Realität bedarf gründlicher Analyse, will man statt Flüchtlingsbekämpfung echte Hilfe leisten, um die Fluchtursachen zu dämpfen. Gute Hilfe bieten lokale Maßnahmen, die oft von kleinen und großen Initiativen Europas ausgehen, doch zumeist nur Tropfen auf den heißen Stein bleiben. Es bedarf großer Strukturmaßnahmen, einer finanzpolitischen Alternativpolitik und wirtschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Darüber hat die Brucker Sozialwissenschaftlerin und Caritas-Asylberaterin J.-M. Sindani in ihrem Buch „Gestrandet im Paradies“ publiziert (Buchvorstellung). Beispielhaft engagiert sich die Genossenschaft „Oikokredit“: Derzeit hat die Genossenschaft 72,5 Mio. Euro auf dem afrikanischen Kontinent investiert – Tendenz steigend. Zu wissen und verstehen gibt es eine Menge auch auf den Webseiten von „Südwind“, „Zebralogs“ und „Venro“. Alle Quellen stehen uns Bürgern sowie jedem Landrat offen.
Kurze Zusammenfassung aus einem Bericht des „Südwind-Instituts“, Bonn: »In den meisten Ländern besteht eine hohe Unterbeschäftigung und Jugendarbeitslosigkeit. 84 % der arbeitenden Bevölkerung in Afrika sind im informellen Sektor aktiv, d. h. beispielsweise als Straßenhändler, Tagelöhner und Kleinbauern. Es mangelt an formalen Arbeitsverhältnissen, die ein sicheres Einkommen ermöglichen würden … Die Wirtschaftsstruktur der afrikanischen Staaten ist überwiegend durch landwirtschaftliche Kleinbetriebe und den Rohstoffsektor bestimmt. Der industrielle Sektor ist unterentwickelt … Dementsprechend gibt es auch kaum Wirtschaftsakteure, die besteuert werden könnten. Ein Problem, dass durch die Steuerflucht im Rohstoffsektor noch verstärkt wird (hier). Derzeit finanzieren sich viele afrikanische Staaten noch immer durch externe Quellen. Sei es durch bi- und multilaterale Entwicklungshilfe oder durch eine Auslandsverschuldung am Kapitalmarkt. Die aufgenommenen Schulden werden häufig nicht in die Diversifizierung der Wirtschaft investiert. Bei Weltmarktschocks wie dem Verfall von Rohstoffpreisen drohen die Schulden nicht tragfähig zu werden. Es kommt wiederholt zu Schuldenkrisen … In der Handelspolitik besteht Deutschland auf dem Abschluss von Freihandelsabkommen mit den afrikanischen Staaten (Wirtschaftspartnerschaftsabkommen – EPAs). Afrikanische Staaten sollen ihre Märkte öffnen, erlangen aber kaum Vorteile, da sie theoretisch meist schon freien Zugang zum EU Markt haben (hier). Durch die Marktöffnung drohen afrikanische Unternehmen und Kleinbauern durch Importe noch weiter marginalisiert zu werden. Denn afrikanische Staaten sind Studien zufolge nur bei 15-35 % aller Produkte wettbewerbsfähig genug, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können … Statt der Freihandelspolitik sollte Europa die regionale Integration Afrikas, also den Aufbau regionaler Märkte, unterstützen. Daneben könnten Beratungsleistungen – wie das vom DIE vorgeschlagene „Zukunftsprogramm afrikanischer Strukturwandel“ – angeboten werden, damit afrikanische Industrien von handelspolitischen Schutzmaßnahmen profitieren, anstatt dass diese auf politisch gut vernetzte „Unternehmer“ zugeschnitten werden … nachhaltiger wäre es, den illegalen Abfluss von Finanzmitteln und die Ausbeutung afrikanischer Reichtümer zu beenden. So verlieren die afrikanischen Staaten jährlich eine geschätzte Summe zwischen 30 und 100 Milliarden Euro an potenziellen Staatseinnahmen infolge von Steuerflucht zumeist multinationaler Konzerne. Hinzu kommen Abflüsse durch die Ausbeutung afrikanischer Fischbestände oder für den Schuldendienst infolge verantwortungsloser Kredite, die mitunter von korrupten Staatschefs aufgenommen wurden … Die deutsche Entwicklungspolitik muss sich endlich vom neoliberalen Dogma freier Märkte und des schlanken Staates lösen. Die Entwicklungserfolge der asiatischen Tigerstaaten und später Chinas zeigen die Bedeutung eines starken Staates, denn sie beruhten nicht auf freien Marktkräften …«

Die Rechte von Geflüchteten

Update 6.11.18: Aus dem Bericht der Brucker SZ über das Pressegespräch zur Situation in der Flüchtlingsunterkunft im Fliegerhorst vom 5.11.18: »Asylhelfer, Politiker und der Sozialverband Caritas fordern bessere Bedingungen für Flüchtlinge, die in großen Lagern wie der Unterkunftsdependance des Ankerzentrums Manching in Fürstenfeldbruck leben … der Integrationsreferent des Fürstenfeldbrucker Stadtrats, Willi Dräxler (BBV), bestätigt, das Catering komme zu spät, erst um 7.30 oder 8 Uhr. Die Kinder brechen aber schon um 7.15 Uhr zur Schule auf. Für Dräxler besteht das Grundproblem darin, dass die Flüchtlinge viel länger in der Unterkunft bleiben als drei Monate, wie ursprünglich vorgesehen. Dräxler sagt: „Wenn sie abgelehnt sind, werden sie nicht mehr weiter verlegt, dann sitzen sie fest … Die Leute wollen arbeiten und selber kochen können“. Dass beides nicht gehe, führe zu großem Frust. Dräxler ist überzeugt, dass sich die Situation noch verschärfen wird … Nach dem Gespräch von Regierung mit Stadt und Polizei sollen die Flüchtlinge nun mehr Arbeitsgelegenheiten erhalten. Sie würden laut Regierung bereits für Reinigungsarbeiten und Müllsammeln eingesetzt, sie helfen, den Einlass zum medizinischen Bereich und in die Unterkunft zu koordinieren, beim Kopieren von Dokumenten, beim Wäschewaschen und der Kinderbetreuung …«
Kommentar: Die Presserecherche bestätigt, wie chaotisch die Abläufe im Brucker Ankerzentrum sind, wie an den Bedürfnissen der Menschen vorbei gehandelt wird und wie widersprüchlich die Informationspolitik ist. Die Regierung von Oberbayern erklärt wie immer, alles sei gut oder würde ganz bald gut. Nichts ist dort gut und wie es aussieht, bleibt es so oder verschlimmert sich noch. Die Arbeitsgelegenheiten, die ihnen nun versprochen werden, scheinen der untersten Kategorie anzugehören, was deren Art sowie die Bezahlung betrifft. Der Eindruck verhärtet sich, dass für diese Menschen Gefängnismaßnahmen und -regeln gelten sollen. Die Menschen, deren Eindruck es ist, wie Sklaven oder Tiere behandelt zu werden, wollen bzw. können diese Zustände nicht länger dulden. Wer kann es ihnen verdenken? – Widersprüchliche Beobachtungen einer Helferin aus den Asylhelferkreisen im Landkreis, die sie bei Besuchen in drei Unterkünften machte: FFB, Karlsfeld und Röhrmoos (anonym).
Das Brucker Tagblatt berichtete am 3.11.18:Flüchtlinge demonstrieren in Fürstenfeldbruck … Etwas mehr als 100 Demonstranten forderten am Samstagnachmittag in Fürstenfeldbruck bessere Bedingungen für die Geflüchteten in der Unterkunft am Fliegerhorst. An der friedlichen Kundgebung auf dem Hauptplatz nahmen vor allem Geflüchtete aus Afrika teil.“
Bericht in der Brucker SZ vom 3.11.18: „Eskortiert von einem Großaufgebot von mehr als hundert Bereitschaftspolizisten und Streifenbeamten zogen sie mit ihren Transparenten zum Marktplatz, der für mehr als eine Stunde komplett gesperrt war.“
– Einige Slogans und Forderungen der Demonstrierenden: „We’re no Criminals – wir sind keine Kriminellen“, „Stop Deportation – stoppt Abschiebungen“, „We need Freedom – wir brauchen Freiheit“, „Das Camp macht uns krank“, „Stoppt Polizeigewalt“, „Wir sind aus unseren Ländern geflohen und suchen Schutz und ein besseres Leben“, „Bis zu drei Familien in einem Raum, das geht nicht“, „Die Deutschen fordern von uns Integration, machen für uns aber die Türe zu“ und die Forderung nach Wohnung und Arbeit wurde erhoben.

„Fürstenfeldbruck: Die Kaserne als Pulverfass“

So titelte die Brucker SZ am 23.10.18. Weiter heißt es im Bericht: »Die jüngsten Auseinandersetzungen in der Flüchtlingsunterkunft am Fliegerhorst haben die Warnungen von Experten vor der explosiven Stimmung erneut bestätigt. Dort sind hunderte ohne Perspektive monatelang zusammengepfercht, vielen droht eine Abschiebung. „Die Beengtheit, die Perspektivlosigkeit, vor allem die schiere Größe, sind katastrophal“, sagt Willi Dräxler (BBV), Integrationsreferent des Stadtrates. „Die meisten sind moralisch und psychisch am Boden, manche haben resigniert, andere reagieren aggressiv“, sagt Jeanne-Marie Sindani, Asylberaterin der Caritas und Mitglied im CSU-Kreisvorstand.“«
Dass es auch ganz anders geht, nämlich human und solidarisch, machen einige wenige europäische Kommunen vor. Im Rampenlicht stand lange Jahre das Küstendorf Riace, an der Küste im italienischen Kalabrien:
»1999 gründete Domenico Lucano den Verein „Stadt der Zukunft“, der die Flüchtlinge in das Leben der Gemeinde integrieren sollte. Das Projekt wurde mit Hilfe europäischer Gelder erfolgreich. Unter den 2.300 Einwohnern in Riace sind mehrere hundert Migranten, sie kommen aus Zentralafrika und dem Nahen Osten. Viele wollen in der Region bleiben. Sie sind Teil der Gemeinschaft geworden … Der Papst bewundert Domenico Lucanos Arbeit, Wim Wenders drehte einen Film über ihn, 2016 nahm das amerikanische Magazin Fortune den Bürgermeister in die Liste der 50 wichtigsten Personen der Welt auf. Im vergangenen Jahr wurde Lucano mit dem Dresdner Friedenspreis geehrt … Vor Kurzem traf den Bürgermeister die Rache der italienischen Rechtsregierung: Domenico Lucano galt als Vorreiter für Integration, dann wurde er festgenommen wegen „Begünstigung illegaler Einwanderung“. Sein Hausarrest wird nun ausgesetzt – aber das Dorf, in dem er gewirkt hat, muss er verlassen. Lucano hatte in seinem Dorf Hunderte Migranten aufgenommen. Riace war, wie fast alle Dörfer in der strukturschwachen Region, dem Untergang geweiht. Von einst 3000 Einwohnern waren lediglich 800 verblieben. Die Flüchtlinge bekamen eine Wohnung in den leerstehenden Häusern, Ausbildung und Betreuung. Im Gegenzug renovierten sie die verfallenen Häuser, brachten die verwilderten Weinberge und Olivenhaine wieder in Schuss. Riace galt deshalb international als Symbol für Toleranz … Ende vergangener Woche verfügte das vom rechten Lega-Chef Matteo Salvini geführte römische Innenministerium, Riace aus dem Sprar genannten, staatlich finanzierten Netz von Betreuungsprojekten für Asylbewerber auszuschließen. Damit bekommt die Gemeinde kein Geld mehr für die Flüchtlingshilfe.« – Ein Bericht in der FR vom 17.10.18.
Nachricht von Domenico Lucano an alle, die ihm ihre Solidarität bekundeten: „Heute, an diesem Ort der Grenze, in diesem kleinen Dorf im Süden Italiens, Land des Leids, der Hoffnung und des Widerstands, erleben wir einen Tag, der dazu bestimmt ist, in die Geschichte einzugehen. Die Geschichte sind wir. Mit unseren Entscheidungen, mit unseren Überzeugungen und Fehlern, unseren Idealen und unser Hoffnungen auf Gerechtigkeit, die niemand jemals unterdrücken kann. Es wir der Tag kommen, an dem Menschenrechte wieder respektiert werden …“.
Ein aktueller Bericht aus Riace im Wochenblatt „der freitag“.
Ist Riace in Deutschland möglich? In Bayern nicht, in Fürstenfeldbruck schon gar nicht?

Sonntags-Demo: „Arbeit statt Depression“

Bericht in der Brucker SZ vom 30.9.18: »Flüchtlinge – Bunter Protest. 400 Menschen, darunter zahlreiche Asylbewerber, ziehen durch die Fürstenfeldbrucker Innenstadt. Sie fordern einen leichteren Zugang zu Arbeit und Ausbildung … Hans Sautmann von den Asylhelfern Eichenau kritisiert bei der Kundgebung vor der Kreisbehörde auch Landrat Thomas Karmasin … Transparente mit Aufschriften wie „Vielfalt statt Einfalt“, „Arbeit statt Depression“ sowie „Herr Karmasin, Ausbildung ist Entwicklungshilfe“ wurden hochgehalten. Besonders zahlreich vertreten waren die Flüchtlinge vor allem aus nord- und westafrikanischen Ländern und die Mitglieder von 13 Asylhelferkreisen aus dem ganzen Landkreis, mit dabei waren aber auch Kreispolitiker wie der Gröbenzeller Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) … Betroffene, denen keine Ausbildungs- oder Arbeitserlaubnis erteilt worden ist oder wieder entzogen wurde, schilderten ihre Erlebnisse … „Wir haben Steuern gezahlt, das war ein gutes Gefühl“ … „Wir sind fleißig und anständig, aber jetzt sind wir wieder Bittsteller.“«
Bericht des Brucker Tagblatts vom 30.9.18: »Protestaktion in Fürstenfeldbruck. Asyl-Demo für leichteren Zugang zur Arbeit. Rhythmische Trommelklänge und schrille Pfiffe in der Brucker Innenstadt: An die 400 Menschen demonstrierten am Sonntagnachmittag für umfassende Arbeitserlaubnisse für Flüchtlinge. Vertreter der Parteien mit Ausnahme von CSU und FDP kritisierten Staatsregierung und Landratsamt.«
Bericht im Kreisboten vom 2.10.18.
„Der Christenrat
erinnert an die Würde des Menschen, der man nur mit einer humanen Unterbringung und einer Arbeit gerecht werden könne“ (Meldung in der Brucker SZ vom 4.10.18).

Über uns und die anderen, über schlimme Schicksale und gelingende Hilfe

Die Filminitiative „Engagiert in FFB“ veröffentlichte ein Video über ein Buch von Jeanne-Marie Sindani, wohnhaft in Bruck. Frau Sindani ist Asylsozialberaterin der Caritas, Autorin und Sozialwissenschaftlerin. Der Verlag kündigt das Buch »Gestrandet im „Paradies“ – Erfahrungen aus der Caritas-Asylberatung« mit den Worten an: „Als Asylsozialberaterin der Caritas in der Erstaufnahmeeinrichtung in Fürstenfeldbruck ist die Autorin mit der tragischen Verfassung der Menschen konfrontiert, die vor Krieg, Terror, Gewalt und Perspektivlosigkeit in ihrem Land geflohen sind. Die Geflüchteten aus dem Vorderen Orient, Zentralasien und Afrika beschreiben die Gefahren in ihrem Heimatland und auf der Flucht. Diesen individuellen Berichten stellt die Autorin eine Analyse der Lage in den Herkunftsländern, der Fluchtursachen und Berichte von Menschrechts- und Hilfsorganisationen gegenüber. Schließlich zeigt sie auf, wie die Fluchtursachen bekämpft werden könnten und wie Kirche und Caritas sich für Flüchtlinge einsetzen. Das Buch möchte überdies einen Beitrag zum Verständnis und zur Empathie für die nach Deutschland geflüchteten Menschen leisten.“
– Im sieben Minuten dauernden Video zeigt Frau Sindani ihr starkes Engagement und drückt ihre Hoffnung aus, dass wir Schutzsuchenden geben, was sie dringend brauchen: Empathie, Hilfe und Eingliederung.Hier zu sehen.
In der Video-Reihe „MenschenLeben“ wurde ein 18-Minuten-Porträt von Frau Sindani veröffentlicht: Ein berührendes Porträt der kongolesischen Mutter, Sozialwissenschaftlerin und Caritas-Migrationsberaterin in Fürstenfeldbruck. Der Darstellung ihrer Vita folgen die Darstellung der Lage im Kongo sowie Verweise auf die wirtschaftlichen Dissonanzen zwischen Afrika und den Industrienationen. Emotional bewegt gibt J.-M. Sindani ihrer Hoffnung Ausdruck auf eine gerechtere Weltpolitik. – Hier zu sehen.

Veranstaltungskalender

# Termine im Eine-Welt-Zentrum auf der Homepage des Vereins: www.einewelt-ffb.de # Termine auf der Homepage der Agenda21 Landkreis: www.agenda21-ffb.de/veranstaltungen # Schülerinnen und Schüler streiken für mehr Klimaschutz – Teil der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“: https://fridaysforfuture.de/streiktermine # Veranstaltungen und Livestream-Aktivitäten der Sozialinitiative „Brucker Brücke – das Wir stärken“: www.lifestudio.ffbaktiv.de # im monatlichen Donnerstags-Rythmus stattfindende Open Source- und Linux-Workshops: Homepage. Veranstaltungen: Mo, 9.12., 18.30 Uhr, Forstenrieder Allee vor dem U-Bahnaufgang, München

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